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Radio Fahrerlager GP China 2017

Die heißesten News aus Shanghai

Max Verstappen & Felipe Massa - GP China 2017 Foto: Red Bull 33 Bilder

Was sonst noch in Shanghai passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der F1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Niki Lauda und vielen mehr ...

11.04.2017 Michael Schmidt, Andreas Haupt

Airbox als Sponsorplatz

Bei einer Umfrage unter den Teams wären alle bis auf Red Bull und Force India bereit, die Airbox-Finne verschwinden zu lassen. Red Bull aus technischen Gründen. Force India, weil das Team die Finne als Werbefläche vermietet. Beim GP Bahrain wird der neue Hauptsponsor BWT dominant mit seinem Logo auf der Motorabdeckung zu sehen sein. Das gibt noch einmal ein paar Millionen Euro extra in die Teamkasse. Für die rosa Lackierung hat die österreichische Firma für Wasseraufbereitung schon 15 Millionen Euro bezahlt.

Fixe Sauber-Schrauber

Sauber hat das Unfallauto von Antonio Giovinazzi nach dem Trainingscrash am Samstag in Rekordzeit repariert. Um 19.30 Uhr, pünktlich zur Sperrstunde für den Parc fermé stand der C36 wieder rennbereit auf den Rädern. Die Sauber-Mechaniker haben dabei ein kleines Wunder vollbracht. Beim Crash in der letzten Kurve waren die Flügel vorne und hinten, die Aufhängungen vorne und hinten, der Unterboden und die Motorabdeckung zerstört worden. Pech für Giovinazzi: Auch das Getriebe musste getauscht werden. Der Italiener verlor fünf Startplätze. Die Verzögerung betrug leicht über 20 g. Deshalb musst Giovinazzi provisorisch zum Medizin-Check in die Notfall-Aufnahme an der Strecke. Umso peinlicher war es ihm, dass er am Sonntag in der gleichen Kurve noch einmal von der Bahn flog. „Ich kann mich bei den Jungs nur entschuldigen.“

Romain Grosjean - Telemetrie - GP China 2017 Foto: Twitter Romain Grosjean
Die Telemetrie beweist: Grosjean hat verlangsamt

Twitter gegen Sportkommissare

Romain Grosjean war richtig sauer über seine Startplatzstrafe. Der HaasF1-Pilot musste fünf Startplätze zurück, weil er bei doppelt geschwenkter gelber Flagge nicht genügend verlangsamt hatte. Grosjean twitterte einen Scan seines Telemetrie-Ausdrucks. Dort ist zu erkennen, dass er 50 Meter lang um 45 km/h langsamer gefahren ist als zuvor und das DRS geschlossen hielt. Die FIA-Richter ließen sich davon nicht beeindrucken. Seit letztem Jahr gelten für doppelt gelbe Flaggen strengere Regeln. Der Fahrer muss seine Runde komplett abbrechen und langsam am Unfallort vorbeifahren. Das hatte Grosjean versäumt. Am meisten ärgerte sich aber Teamchef Guenther Steiner: „Jetzt stehen wir am Start auch noch hinter Giovinazzi, der uns mit seinem Unfall alles eingebrockt hat.“ Der Südtiroler will an den amerikanischen Verband eine Beschwerde schicken. „Gegen Entscheide der Sportkommissare kannst du nicht protestieren.“

Willkommen im Club

Smalltalk im Fahrerlager. Nico Hülkenberg zu HaasF1-Teamchef Guenther Steiner: „Du, dein Motor hat aber richtig Leistung.“ Steiner zu Hülkenberg: „Wir müssen beim Start aufpassen, dass wir nicht den Asphalt aufgraben.“ Dann die Frage anders herum: „Wie viel Punkte hast du eigentlich in Melbourne geholt, Hülk?“ Hülkenberg formt zwei Finger zu einer Null und fragt gleich zurück: „Und deine Jungs?“ Steiner braucht beide Hände und sagt: „Willkommen im Club.“

Wolff wollte schnell heim

Toto Wolff kam mit Niki Laudas Jet nach Shanghai. Am Sonntag düsten die beiden Österreicher gleich nach dem Rennen wieder zurück. Lauda zu Wolff: „Wenn wir um 18 Uhr in Shanghai wegkommen, sind wir noch am Sonntag um 23 Uhr in Wien.“ Wolffs Frau Suzie erwartet ein Kind. Termin war der Montag.

Wenn "Valtteri" zu „Nico“ wird

Mercedes-Renningenieur Tony Ross nannte seinen neuen Schützling Valtteri Bottas in der Hitze des Gefechts „Nico“. Bottas lächelte: „Kann passieren, wenn man so lange wie Tony mit Rosberg zusammengearbeitet hat.“ Der Finne bewies Humor: „Ehrlich. Ich bin schon froh, wenn ich beim Boxenstopp nicht mal aus Versehen vor der Williams-Box parke. Zum Glück hat Mercedes die erste Box. Die findest du leicht.“

GP China nicht jedermanns Sache

Das Rennen in Shanghai zählt nicht zu den Favoriten der Fahrer. Einer lästerte: „Man kommt an und will so schnell wie möglich wieder raus.“ Das Problem: Die Strecke liegt gefühlt im Nirgendwo. Das Zentrum von Shanghai liegt mindestens eine Autostunde entfernt. Wenn der Verkehr mitspielt, was er in China häufig nicht tut.

Sergio Perez - Force India - Formel 1 - GP China - Shanghai - 6.4.2017 Foto: xpb
Sergio Perez verdrückte nach Melbourne ein paar Burger

Perez darf wieder essen

Die Force India-Piloten mussten zwischen den Testfahrten und dem Saisonauftakt in Australien 2 Kilogramm abnehmen, um mit dem Auto das Mindestgewicht von 728 Kilogramm zu erreichen. „Ich war ganz schön hungrig“, berichtete Sergio Perez. Nach dem Rennen in Melbourne durften die Fahrer wieder essen. „Ich habe ein paar Burger verdrückt. Trotzdem habe ich mein Gewicht gehalten“, juxte der Mexikaner.

Sao Paulo-Rennstrecke vor Verkauf

Das Autodromo Carlos Pace in Sao Paulo soll in Privatbesitz übergehen. Angeblich verhandelt Bernie Ecclestone mit der Stadt. Kommentar von Felipe Massa: „Ich kann die Strecke nicht kaufen, weil ich kein Geld habe. Und selbst wenn ich es hätte, würde ich es nicht machen. Es ist nicht mein Business.“ Der Brasilianer glaubt, dass man das Areal für Konzerte und Events außer-halb der Formel 1 nutzen könnte. Was Bernie wohl denkt?

Vettel will keine Änderungen

Es wird viel diskutiert über die Zukunft der Formel 1. Ross Brawn würde gerne einmal im Jahr einen Grand Prix austragen, der nicht zur WM zählt, aber bei dem man neue Formate testen könnte. Sebastian Vettel gehört zu den Hardlinern. Der Heppenheimer will am liebsten nichts ändern. „Es ist wichtig, ein gewisses Grundgerüst zu behalten. Es wäre schlecht, vom Rennformat abzurücken. Der Grand Prix am Sonntag muss das Highlight bleiben. Kürzere Rennen oder zwei Rennen an einem Wochenende entwerten den GP.“

Vettel und seine Gina

Sebastian Vettels SF70-H hört bekanntermaßen auf den Frauennamen Gina. Der Pilot will sein Auto aber nicht vermenschlichen. „Es ist jetzt nicht so, dass ich es jedes Mal streichle, wenn ich in die Garage komme. Ich gebe dem Auto einen Namen, um eine bessere Beziehung aufzubauen. Aber ich teile es auch gerne mit anderen Männern“, flachste Vettel in China.

Hamilton ohne Visum

Lewis Hamilton flog vor dem GP China zunächst nach Peking. Die Behörden ließen den Mercedes-Star aber nicht einreisen. Der Brite hatte den falschen Reisepass mitgebracht, indem das Visum für China fehlte. Hamilton bekam eine Aufenthaltsgenehmigung für 72 Stunden, disponierte notgedrungen um, und flog nach Macao. Nachdem der richtige Pass angeliefert aus Monaco wurde, ging es zurück nach Peking und von dort weiter nach Chengdu. Letzter Halt des kleines China-Trips: Shanghai. Der Brite ist begeistert von den chinesischen Fans. „Sie sind wie kleine Spione. Unglaublich, sie wissen, wann ich am Flughafen lande, wo mein Hotel liegt, wann ich es verlasse. Im Prinzip sind sie wie Bodyguards für mich, weil sie mich so zahlreich umzingeln. Sie geleiten mich von einem Ort zum nächsten.“

Reifentest für die Katz

Um die neuen Breitreifen zu testen, bauten Mercedes, Red Bull und Ferrari sogenannte Mule-Cars auf. Das sind umgebaute 2015er Autos. Lewis Hamilton fuhr nur in paar Runden damit in Abu Dhabi. Der dreimalige Weltmeister ist froh darum. „Das wäre komplette Zeitverschwendung gewesen. Die 2017er Autos sind ganz anders. Mit dem geringeren Anpressdruck der Mule-Cars kriegt man die Reifen gar nicht wirklich in das Arbeitsfenster.“

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