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Radio Fahrerlager GP England 2013

Die heißesten Storys aus Silverstone

Kimi Räikkönen - Formel 1 - GP England 2013 Foto: xpb 25 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Silverstone passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der englischen Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Mark Webber, Paul di Resta, Niki Lauda, Martin Brundle und vielen mehr...

03.07.2013 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Pirelli mit langfristiger F1-Zukunft

Der Vertrag mit Pirelli und der FIA wird wahrscheinlich stillschweigend um ein Jahr verlängert. So wie es 2010 mit Bridgestone gehandhabt wurde. Spätestens 2014 schreibt das EU-Recht der FIA eine Neuausschreibung für das Reifenmonopol vor. Ob es da für Konkurrenten viel Spielraum gibt? Pirelli hat mit den Rechteinhabern und den meisten Teams bereits Verträge bis 2018 unterschrieben.

23.000 Euro fürs Geradeausfahren

Vor dem GP England waren wieder viele Teams neue Aerodynamikteile auf Flugplätzen und Kreisbahnen testen. Wissen Sie, was ein Tag in Idiada kostet? Stolze 23.000 Euro. Lotus hat dort sein passives DRS ausprobiert. Kritiker haben den Verdacht, dass auf weit abgelegenen Strecke von Idiada oft mehr getestet wird als erlaubt. Eigentlich ist nur Auf- und Abfahren auf einer Geraden gestattet. Doch der Kurs in der Nähe von Tarragona hat einen großen Vorteil. Man kann ihn von außen schlecht einsehen. Es ist also auch für Spione schwer überprüfbar, was dort passiert.

Regen-Serie hält in Silverstone an

Das Wetter meint es in diesem Jahr nicht gut mit der Formel 1. Von den ersten acht GP-Wochenenden gab es nur zwei, bei denen kein Regen fiel. In China und Bahrain blieb es komplett trocken. Bei allen anderen Grand Prix waren entweder das Freitagstraining oder der Samstag verregnet. Silverstone passte sich mit einem gepflegten Landregen am Freitag der Schlechtwetter-Regel an.

Lowe stolz auf Chef Brawn

Mercedes-Neuzugang Paddy Lowe zeigte sich in Silverstone zum ersten Mal in seiner neuen Uniform. Auf die Frage, ob und wann er Ross Brawn im Amt des Teamchefs ablöst, gab Lowe zweideutige Antworten: "Ross ist im Moment der Teamchef. Wir wissen nicht, wie lang er das sein will. Es ist allein seine Entscheidung. Ich bin stolz für einen Mann zu arbeiten, der mich in meiner Karriere oft geschlagen hat."

Buchtipp: McLaren-Bibel bald im Handel

Tyler Alexander ist bei McLaren ein Mann der ersten Stunde. Er heuerte bei Bruce McLaren an, kurz nachdem der Neuseeländer im September 1963 seinen Rennstall gegründet hatte. Alexander ist heute Berater bei McLaren. Jetzt bringt er ein Buch mit persönlichen Fotos und Erinnerungen heraus. Wir können Ihnen heute schon raten: Der Kauf lohnt sich.

Leichtgewicht Di Resta

Force India ärgert sich immer noch über die Strafe für Paul di Resta wegen des untergewichtigen Autos in der Qualifikation. Es fehlten 1,5 Kilogramm. Allerdings trat bei der ersten Messung ein Fehler von 0,5 Kilogramm auf. Das wurde später korrigiert. Force India verlangte, dass auch di Resta noch einmal gewogen wird. Die Waage zeigte plötzlich zwei Kilogramm mehr an als zuvor. Damit wären Auto samt Fahrer legal gewesen. Die FIA-Richter konnten das jedoch nicht gelten lassen. Di Resta hätte in der Zwischenzeit zwei Liter Wasser trinken können. Sportdirektor Otmar Szafnauer nahm es mit Humor. Er zeigte auf seinen Bauch und meinte: "Mit mir im Cockpit wäre das nicht passiert."

Mateschitz loyal zu Webber

Mark Webber geht zu Porsche, bleibt aber weiter ein Red Bull-Pilot. Der Australier wird weiter Sticker der Firma tragen, die ihm sieben Jahre lang einen Arbeitsplatz bot. Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz zeigte sich immer loyal zu Webber. Auch im Abschied.

Lauda begleicht Wettschulden

Niki Lauda hatte mit Helmut Marko um 50 Euro gewettet, dass Mercedes für den unangemeldeten Reifentest in Barcelona verurteilt wird. Zwar konnten die Silberpfeile mit der Entscheidung des FIA Tribunals leben, im Ausschluss vom Young Drivers Test erkannte Jurist Marko aber eindeutig eine Strafe. Vor laufenden Kameras wechselten die Scheine im Fahrerlager von Silverstone den Besitzer.

Williams verewigt Angestellte

Williams feierte seinen 600. GP-Start zum 599. Einsatz. Erst am Nürburgring ist das Jubiläum fällig. Frank Williams darf stolz sein auf sein Durchhaltevermögen. "Seit wir 1977 mit einem eigenen Team auf der Bildfläche auftauchten, sind 78 Rennställe gekommen oder gegangen oder wurden umbenannt." Am Nürburgring werden auf den Seitenkästen des Autos alle 691 Angestellten der unterschiedlichen Formen der Williams-Holding verewigt.

Brundle auf zwei Rädern in die Eifel

Martin Brundle will auf seiner Fahrt zum GP Deutschland drei berühmte Rennstrecken verbinden. Silverstone, Spa und Nürburgring auf dem Motorrad. Sky-Kollege Johnny Herbert ist das zu anstrengend: "Ich ziehe die Gemütlichkeit eines Flugzeugs vor."

Rosberg feiert doppelt in England

Nico Rosberg feierte am Donnerstag in Silverstone seinen 28. Geburtstag. Das Team überraschte ihn vor allen Journalisten im Motorhome mit einer großen Torte. Das passende Geburtstagsgeschenk machte er sich mit dem Sieg am Sonntag selbst.

Iceman als Irokese

Kimi Räikkönen ist bekannt dafür, immer mal wieder aufzufallen. Beim GP England machte er die Journalisten mit einem neuen Haarschnitt neugierig. Der Finne hatte eine Wette mit seinen Kumpels verloren und musste sich einen Irokesen-Schnitt schneiden lassen. Der schien Kimi nicht wirklich zu gefallen, denn er nahm seine Lotus-Kappe das ganze Wochenende nicht ab. Nur wenn er auf dem Podium gelandet wäre, hätte er das Geheimnis gelüftet.

Trauer nach Montreal-Unfall

Am Freitagabend versammelten sich in Silverstone Teammitglieder und Fahrer für eine Schweigeminute zur Erinnerung an den in Kanada verstorbenen Streckenposten Mark Robinson. Er wurde bei der Bergung des Autos von Esteban Gutierrez von einem Kranwagen überrollt.

F1-Reporter unter Wasser

Das schlechte Wetter in England sind wir mittlerweile gewohnt. Dass es mittlerweile aber auch schon in den Gebäuden von der Decke regnet, war uns neu. Während im Pressezentrum am Freitag zunächst nur ein paar Tropfen von oben kamen, erwischte uns am Samstag ein ganzer Wasserschwall. Laptop, Handy, Kamera - alles nass. Woher das Wasser kam, wusste keiner so genau. Vermutlich war ein Problem mit der Klimaanlage die Ursache. Im nächsten Jahr setzen wir uns jedenfalls nicht mehr in Reihe 13 - die scheint wirklich Unglück zu bringen.

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