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Radio Fahrerlager GP England 2017

Brundle über der Kloschüssel

Martin Brundle - GP Österreich 2017 Foto: Wilhelm 46 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in England passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

19.07.2017 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Ende des Shoey-Rituals?

Vor dem Rennwochenende wurde Lewis Hamilton gefragt, ob er den Champagner auf dem Podium auch aus dem Schuh von Daniel Ricciardo trinken würde. Der Lokalmatador schüttelte angewiedert mit dem Kopf: „Ich stehe nicht darauf, den Saft aus den Füßen zu trinken. Besonders, wenn es die Füße von jemand anderem sind.“ Ricciardo nahm es locker. Zuletzt wollte er eigentlich auch mal auf das Podiumsritual verzichten: „Die Aufforderung kam ja immer von der Interviewern. In Baku hatte ich nicht vor, den Schuh auszuziehen. Aber das Ganze hat sich irgendwie verselbstständigt. Ich laufe einfach nur auf der Straße herum und die Leute sagen zu mir, ich soll einen Shoey machen. Da habe ich wohl ein Eigentor geschossen. Also ab jetzt: keine Shoeys mehr!“

Brundle über der Kloschüssel

Martin Brundle sollte eigentlich wie immer beim englischen TV-Sender SkyF1 das Rennen kommentieren. Doch kurz vor seinem traditionellen Interview-Lauf über die Startaufstellung war der Brite plötzlich verschwunden. Am Sprecherplatz wurde er kurzfristig von Paul Di Resta ersetzt. Der Grund für den Ausfall: Brundle hatte sich den Magen verstimmt. Über Twitter schrieb der ehemalige F1-Pilot am Tag danach: „Ich entschuldige mich bei Mercedes. Während sie einen Doppelsieg herausgefahren haben, hing ich in ihrer Hospitality über den Kloschüssel. Die anderen Gäste des Teams sahen etwas fröhlicher aus.“ Was Brundle den Magen verdorben hat, können wir nicht sagen. Es war aber offenbar nicht der Champagner aus dem Ricciardo-Schuh vom Rennen in Spielberg 7 Tage zuvor.

Silverstone darf nicht sterben

Silverstone hat seinen bis 2026 laufenden Vertrag mit den Rechteinhabern gekündigt und auf 2019 verkürzt. Trotz voller Tribünen macht der Veranstalter Verlust. 7,6 Millionen Pfund in den Jahren 2015 und 2016. In diesem Jahr belief sich das Antrittsgeld auf 16,5 Millionen Pfund. 2018 sind es 5 Prozent mehr. Die Zukunft des britischen Grand Prix steht deshalb auf der Kippe. Die Fahrer wären traurig, wenn der Geburtsort der Formel 1 vom Kalender verschwinden würde. „Silverstone ist schuld daran, dass ich in den Motorsport geraten bin. Es ist wie eine zweite Heimat für mich. Silverstone ist ein Muss für die Formel 1“, machte Jolyon Palmer Werbung für den ehemaligen Flugplatzkurs. Valtteri Bottas hielt ebenfalls ein Plädoyer für Silverstone: „Es wäre schade, wenn es hier keine Rennen mehr gäbe. Es ist eine der besten Veranstaltungen für die Fans. Die Atmosphäre ist sehr speziell. Die Formel 1 braucht einen Grand Prix in England, schon allein wegen der Tradition und der Geschichte.“

Mit 79 in die Formel 1

Rosemary Smith - F1-Test - Renault - 2017
Formel 1-Test mit 79-Jahren 3:01 Min.

Sie geht nicht mehr ganz als Rookie durch und doch erlebte Rosemary Smith mit 79 Jahren ihre Formel 1-Premiere. Die Lady drehte auf Einladung von Renault in Paul Ricard beim Filmtag ein paar Runden im R.S.17 – und ist damit die älteste Person, die je ein Formel 1-Auto bewegte. Die Irin mit den weißen Locken war nervös, hat aber tatsächlich Rennerfahrung. Sie war früher erfolgreiche Rallyefahrerin und nahm 1966 an der Rallye Monte Carlo teil. Wie sich die rüstige Rentnerin geschlagen hat, sehen Sie im Video.

Urlaub vom Urlaub

Lewis Hamiltons Fernbleiben von den großen Show-Event der Formel 1 in London war auch in Fahrerkreisen Gesprächsstoff. Auf die Frage, ob der Auftritt in London ihre Vorbereitung auf den britischen Grand Prix gestört habe, wusste Romain Grosjean die beste Antwort: „Meine Kinder haben gerade Urlaub und sind zuhause. London war für mich eine Erholung.“

Welcher Fahrer hat sie inspiriert?

Es war eine harmlose Frage mit vier interessanten Antworten. Vier Formel 1-Piloten wurden gefragt, welcher Rennfahrer aus der Vergangenheit sie inspiriert und ihr Interesse am Motorsport geweckt hat. Hier die Antworten: Valtteri Bottas: „Mika Häkkinen“, Romain Grosjean: „Die Rallye-Fahrer Didier Auriol und Carlos Sainz“, Lance Stroll: „Michael Schumacher“, Jolyon Palmer: „Damon Hill“.

Formel 1-Teams bekommen Konkurrenz

In England zog ein elftes Team in die Boxengasse ein. Die Stars des Disney-Pixar-Films „Cars 3” Lightning McQueen and Jackson Storm belegten eine eigene Garage – gleich neben der FIA. Die Autos, die allerdings nicht fahrtüchtig waren, wurden zum beliebten Selfie-Motiv im Fahrerlager. Hintergrund ist die Promotion für den Film, der am Silverstone-Wochenende in den englischen Kinos anlief. Die Schauspieler Owen Wilson und Woody Harrelson, die den Autos ihre Stimme liehen, waren ebenfalls vor Ort. Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Fernando Alonso wirkten ebenfalls als Synchronsprecher mit. In Deutschland kommt der Comic-Streifen am 28. September ins Kino.

Zurück in die digitale Zukunft

Mit den neuen Eigentümern Liberty Media will sich die Formel 1 nicht nur den Fans öffnen, sondern auch intensiver mit digitalen Medien kooperieren. Bernie Ecclestone hatte sich diesem Thema eher verschlossen. Im Rahmen des GP England gab man bekannt, mit dem sozialen Netzwerk Snapchat zusammenzuarbeiten. Im Discover-Bereich der App, in dem redaktionelle Inhalte zu finden sind, sollen Bilder und Videos von Fans zu einer Story zusammengestellt werden. Neben dem Grand Prix von England soll es die gleiche Aktion auch in Singapur, USA, Mexiko, Brasilien und Abu Dhabi geben.

Grosjean beschwert sich immer

Romain Grosjean konnte nicht verstehen, dass Lewis Hamilton für sein Blockieren im Q3 nicht bestraft wurde. “Er hat mich eine halbe Sekunde gekostet„, schimpfte der Franzose. Hamilton bekam Rückendeckung von Sauber-Teammanager Beat Zehnder. “Grosjean beschwert sich immer, aber vergisst, wenn er anderen im Weg steht. Er hat letztes Jahr im Qualifying in Baku Ericsson eine Sekunde gekostet und kam ohne Strafe davon.„ Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte eine eindeutige Meinung zu dem Thema: “Wenn Romain Grosjean kommt und Strafen für andere Fahrer fordert, dann sollte man sich mal seine Erfolgsbilanz ansehen. Er sollte froh sein, dass er überhaupt noch in der Formel 1 fährt.„

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