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Radio Fahrerlager GP Europa 2011

Die heißesten Storys aus Valencia

Vettel und Webber GP Europa Valencia 2011 Foto: xpb 50 Bilder

Die kleinen aber nicht minder interessanten Geschichten aus Valencia gibt es wie immer im Radio Fahrerlager. Dieses Mal mit Jenson Button, Michael Schumacher, Nick Heidfeld und vielen mehr.

29.06.2011 Tobias Grüner

Schumi bleibt der Formel 1 erhalten

Die Engländer können es nicht lassen. Eddie Jordan spekulierte in der BBC, dass Mercedes am Ende des Jahres möglicherweise die Option auf Michael Schumacher nicht einlöst. Ross Brawn korrigierte ihn: "Michael hat einen Dreijahresvertrag, und nur er hat das Privileg zu kündigen." Im Moment sieht es eher so aus, als würde Schumacher nach Vertragsende noch die Saison 2013 dranhängen.

Viva Las Vegas

Jenson Button feierte seinen Montreal-Sieg mit Stil. Der Engländer seilte sich für drei Tage nach Las Vegas ab. "Wir waren im Spielcasino, hatten ein paar Drinks und ließen es uns gutgehen." Als er nach Europa zurückkehrte, schaute sich Button noch einmal seine Siegesfahrt auf DVD an. "Nur die zwei Stunden Pause habe ich mir erspart."

Interview-Verbot für Lauda

Ärger für Niki Lauda. Nachdem der Österreicher beim GP Kanada als RTL-Experte Lewis Hamilton mit den Worten kritisiert hatte, "der bringt noch mal einen um", erteilte McLaren-Pressesprecher Matt Bishop dem Ex-Weltmeister für drei Rennen Interviewverbot. Nach einem Gespräch mit Teamchef Martin Whitmarsh glätteten sich die Wogen wieder. Lauda: "Ich bin ein Fan von Hamilton. Nur manchmal sollte er bei seinen Aktionen mehr das Hirn einschalten."

Heidfeld fährt nur bleifrei

Nick Heidfeld hat schon einen seiner acht Motoren verloren. In dem Triebwerk, das im Training zum GP Kanada im Auto war, fanden sich Bleispuren im Öl. Renault zog den Motor aus dem Verkehr.

Neue Ingenieure bei Williams

Williams setzt seinen Prozess der Umstrukturierung im Technikbüro fort. Schon seit zwei Monaten ist bekannt, dass Technikchef Sam Michael durch Mike Coughlan ersetzt wird. Jetzt wurde auch Ersatz für Chefaerodynamiker Jon Tomlinson gefunden. Jason Somerville kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er arbeitete zwischenzeitlich bei Renault. Außerdem soll auch noch Ex-Jaguar und Ex-Toyotatechniker Mark Gillan andocken.

Teure Luftpost

Ein Grand Prix ist ein gutes Geschäft für die Fluggesellschaften und Transportunternehmen. Die Teams fliegen an einem Wochenende ständig neue Teile ein, die erst in letzter Minute fertig geworden sind. McLaren hat ausgerechnet, dass der Last-minute Service in einer Saison rund 800.000 Euro kostet.

Alonso kein Formel 1-Fan

Fernando Alonso gehört der Generation Rennfahrer an, für die die Formel 1 vor ihrem Eintritt nicht existierte. "Bis zum Alter von 17 Jahren habe ich keinen einzigen Grand Prix am Fernseher angeschaut. Ich kannte noch nicht mal die Namen der Fahrer."

Mercedes vermittelt auf höchster Ebene

Die Formel 1 soll ab 2014 mit V6-Turbos fahren. 40 Stunden vor der entscheidenden Formel 1-Kommissionssitzung überraschten die zwölf Teams und vier Motorenhersteller FIA-Präsident Jean Todt und Bernie Ecclestone im Streit um V8 oder R4 mit dem goldenen Kompromiss. Die Idee wurde in nur sechs Tagen geboren. Mercedes leistete Vermittlungsarbeit auf Vorstandsebene, weil Renault partout die Vierzylinder-Idee der FIA unterstützte. Jean Todt köderte man mit einem Trick: Alle Rahmenbedingungen bleiben wie beim Vierzylinder. Also Hybridtechnologie mit zehnfacher Leistung, ein Turbolader, 1,6 Liter Hubraum und Direkteinspritzung. Offen ist noch der Zylinderwinkel: 90 oder 120 Grad. Das Drehzahllimit wird bei 15.000/min liegen. Beim R4 waren es 12.000/min.

Zwei Spanien-Rennen sind eins zu viel

Zwei spanische Grand Prix sind einer zu viel. Valencia vermeldete 83.000 Zuschauer am Renntag. Wer die Tribünen gesehen hat, muss diese Zahl bezweifeln. Vielleicht wurden die Besucher mitgezählt, die auf den Dächern und Balkonen der umliegenden Häuser standen. In Barcelona waren Mitte Mai 78.000 Zuschauer gekommen. Vor der Wirtschaftskrise waren noch beide spanische Grand Prix ausverkauft. Mit Besucherzahlen über 100.000. Es geht das Gerücht um, dass Bernie Ecclestone eines der Rennen in Spanien auf der Abschussliste hat, sollte er im Kalender Platz für neue Austragungsorte suchen. Andererseits ist in der GP Türkei die Finanzierung für das Rennen 2012 nicht gesichert. Auch Bahrain ist nach den jüngsten Unruhen wieder ein Wackelkandidat. Sollten diese beiden Grand Prix 2012 verschwinden, braucht Ecclestone Ersatz. Jüngst wurde wieder das Thema GP Frankreich diskutiert. Dort fand zuletzt 2008 ein Grand Prix statt. Weil sämtliche Pläne im Großraum Paris eine Strecke zu bauen fehlgeschlagen sind, wird jetzt ein Comeback von Paul Ricard diskutiert.

Frauen-Fußball und Paralympics

Nico Rosberg sorgte mit einigen unglücklichen Bemerkungen zur Frauen-Fußball WM für Wirbel: "Es gibt doch auch Paralympics, die man sich auch ansieht. Das ist doch so, dass dort ein Mensch nicht die ganz große Leistung bringen kann, aber unter sich sind sie alle ähnlich und deswegen ist es trotzdem spannend." Mit einer Abschrift des ganzen Dialogs der Presserunde versuchte der 26-Jährige den PR-Unfall zu erklären. Es handele sich um "eine gravierende Fehlinterpretation meiner Aussagen", so Rosberg.

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