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Radio Fahrerlager GP Indien 2012

Die heißesten Storys aus Delhi

Lewis Hamilton GP Indien 2012 Foto: Wolfgang Wilhelm 25 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Indien passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche von Delhi gesammelt. Dieses Mal mit Sebastian Vettel, Kimi Räikkönen, Felipe Massa, Bernie Ecclestone und vielen mehr...

31.10.2012 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Räikkönen auf der Überholspur

Kimi Räikkönen reist erster Klasse. Meistens von Zürich. Mit seinem Rucksack, seiner Skimütze und seinen Turnschuhen sieht er eher wie ein Austauschstudent als ein Geschäftsmann aus. Als Räikkönen in Indien ankam, bekam er als einziger auf der Maschine einen Spezialservice. Der Weltmeister von 2007 durfte sich auf der Diplomatenspur bei der Passkontrolle anstellen.

Formel 1 für 5.000 Rupien

Im ersten Jahr pilgerten 95.000 Zuschauer am Renntag an den Buddh International Circuit. Jeder, der es sich leisten konnte, wollte den neuen Sport sehen. Bei der zweiten Auflage hat sich die Begeisterung etwas abgekühlt. Diesmal kauften 70.000 Besucher in Ticket. Im Vergleich zu Europa waren die Eintrittspreise zivil. Ein Sitzplatz kostete 5.000 Rupien, umgerechnet 75 Euro.

Hamilton mit neuem Körperschmuck

Lewis Hamilton ist der Tattoo-Sucht verfallen. Nachdem der McLaren-Pilot seit kurzem einen Engel am rechten Unterarm trägt, zeigte er in Indien seinen neuesten Körperschmuck. Am rechten Oberarm ist die "La Pietà"-Skulptur von Michelangelo zu sehen, die die heilige Maria zeigt, wie sie Jesus nach der Kreuzigung trägt. Hat sich Hamilton dabei etwas gedacht? Nein, sagt der Brite. Ihm habe die Figur beim Besuch der Sankt Peterskirche in Rom einfach gut gefallen.

Iceman isst europäisch indisch

Normalerweise ist die Pressekonferenz am Donnerstag immer recht ermüdend. Dieses Mal allerdings nicht. Kimi Räikkönen sorgte für beste Unterhaltung. Der Finne wurde von einem Journalisten gefragt, ob er indisches Essen mag. Die Antwort des Iceman: "Ja, mag ich, wenn es das gleiche wie in Europa ist."

Vettel und Massa auf Touritour

Nicht nur das indische Essen beschäftigte die Fahrer, auch die Kultur des Landes. Felipe Massa reiste vor dem Grand Prix ins rund 190 Kilometer entfernet Agra, wo er den berühmten Taj Mahal besuchte. Auch Sebastian Vettel war von Indien angetan und hielt dazu fast einen Monolog in der Pressekonferenz nach dem Rennen. "Wenn du die Umstände hier mit denen in Europa vergleichst, ist das schwarz und weiß. Es ist hier sehr anders, aber es ist schön zu sehen, dass die Leute so warmherzig sind. Es wäre toll, etwas mehr Zeit in Indien zu verbringen und ein bisschen herumzureisen."

FIA ermahnt Webber

Mark Webber wurde die Pressekonferenz nach dem Rennen offensichtlich etwas zu lang. Als ein Journalist am Ende noch eine Frage an Sebastian Vettel und Fernando Alonso stellte, stand der Australier einfach auf und verließ den Raum. Webber war von der Frage angenervt, auch wenn sie ihn gar nicht betraf. Der Journalist wollte wissen, was sich Vettel von Alonso wünsche und umgekehrt. Der Australier bekam von der FIA eine Ermahnung. Von einem offiziellen Rapport wurde abgesehen.

Ecclestone muss Geburtstag feiern

Bernie Ecclestone hasst Geburtstagsfeiern. Trotzdem standen am Sonntag fast alle Teamchefs Spalier und wünschten dem Formel 1-Paten alles Gute. Ecclestone wurde 82 Jahre alt. Auf die Frage, ob er schon an den nächsten Geburtstag denke, gab Bernie mit strenger Miene zurück: "Ich hoffe, ich erlebe ihn noch."

Mercedes mit neuer Nummer eins?

Als Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt den Teamchefs am 22. Oktober in Paris die Richtlinien für das neue Concorde Abkommen präsentierten, da kam Mercedes gleich zu zweit. Neben Teamchef Ross Brawn saß auch der neue Aufpasser Niki Lauda am Tisch. Jean Todt begrüßte den Österreich mit feiner Ironie. "Ich bin froh, dass auch die Nummer eins von Mercedes gekommen ist." War das nun eine Spitze gegen Lauda, mit dem Todt nicht die innigste Freundschaft verbindet oder gegen seinen früheren Technikchef Ross Brawn?

Webber und Hülkenberg zu groß für Ferrari

Mark Webber hat BBC-Reporter Martin Brundle erzählt, dass er wegen seiner Größe gar nicht in den diesjährigen Ferrari gepasst hätte. Webber hatte zu Beginn des Jahres mit Ferrari über eine gemeinsame Zukunft gesprochen. Auch Nico Hülkenberg sei seine Größe zum Verhängnis geworden. Hülkenberg will das zwar nicht bestätigen, kann sich aber vorstellen, dass es Autos gibt, in die er nicht hineinpasst. "Dort, wo der Hintern sitzt, sind die Chassis V-förmig zugeschnitten. Wenn du einen langen Oberkörper hast, müssen die Ingenieure beim Chassis Kompromisse eingehen, sonst klebt dein Kopf vor der Airbox."

Sauber-Schrauber mit Gefühl

Der Ausfall der Boxenampel hatte Sergio Perez in Korea drei Sekunden und damit WM-Punkte gekostet. Inzwischen wurde der Grund dafür eruiert. Das Drehmoment-Mess-System zieht so viel Strom, dass das Signal vom Schlagschrauber an die Ampel nicht ankam. Daraufhin wurde die Mess-Einrichtung wieder ausgebaut. Die Mechaniker haben es sowieso besser im Gefühl, wenn die Radmutter sitzt.

Mallya macht keine Probleme

Die indischen Zeitungen waren voll mit Schauergeschichten über Force India-Teamchef Vijay Mallya. Seine Kingfisher-Fluglinie ist stillgelegt. Seit März sollen keine Löhne mehr bezahlt worden sein. Die Fluglinie bot den Mitarbeiter an, drei Monatslöhne zu begleichen. Die aber wollten vier und planten bereits mit einem friedlichen Protest an der Rennstrecke. Die Behörden drohten damit, Mallyas Privatjet bei der Landung in Indien zu konfiszieren. Herr Mallya reist privat in einem Airbus A318. Passiert ist nichts. Mallya kam und ging, ohne dass es Probleme gegeben hätte.

Überholspezialist Karthikeyan

Als ein indischer Journalist in der Donnerstags-Pressekonferenz die sechs anwesenden Fahrer fragte, ob der Buddh International Circuit eine Rennstrecke sei, auf der man gut überholen könne, bedauerte Indiens Formel 1-Idol Karthikeyan: "Sorry, aber wir überholen nicht so viel im Rennen." Da hatte der 35-Jährige aus Chennai die Lacher auf seiner Seite.

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