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Radio Fahrerlager Italien 2013

Die heißesten Storys aus Monza

GP Italien 2013 Mr. Bean Foto: xpb 30 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Italien passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche von Monza gesammelt. Dieses Mal mit Mark Webber, Fernando Alonso, Pastor Maldonado, Bernie Ecclestone, McLaren und vielen Promis...

11.09.2013 Michael Schmidt, Tobias Grüner

F1-Piloten zur Wohltat gezwungen

Beim traditionellen Fahrerbriefing am Freitag vor dem Rennen tauchte Bernie Ecclestone als Überraschungsgast auf. Der Formel 1-Chef forderte die Piloten auf, am 30. November in London zu einer Charity-Veranstaltung zu kommen. FIA-Rennleiter Charlie Whiting sammelt Geld für eine Krebsstiftung ein. Das Ticket kostet 5.000 Pfund. Ecclestone drohte den Piloten: "Wer nicht kommt, bezahlt 25.000." Keiner traute sich zu widersprechen.

Rosberg & Hamilton - Silberpfeil - Nordschleife 2013
Rosberg und Hamilon: Im Silberpfeil über die Nordschleife 1:18 Min.

Horner wird im Kino überrascht

Red Bull-Teamchef Christian Horner saß zur Weltpremiere des Formel 1-Filmes Rush in einem Londoner Kino, als er via SMS von Daniel Ricciardos Auftritt beim Red Bull-Haussender Servus TV erfuhr - in dem der Australier als neuer Vettel-Teamkollege für 2014 verkündet wurde. In der offiziellen Red Bull-Pressemitteilung, die 13 Minuten nach Sendebeginn um die Welt ging, wurden vom Team nur Horner und Technikchef Adrian Newey zitiert. Die österreichische Partie mit Firmenchef Dietrich Mateschitz und Berater Helmut Marko kamen nicht zu Wort.

New Jerseys Chancen stehen 50:50

Bernie Ecclestone hat den provisorischen Kalender auf 22 Grand Prix aufgeblasen. Zu dem bereits veröffentlichen Entwurf kommt jetzt noch das Rennen in New Jersey dazu. Das Rennen vor der Skyline von Manhattan soll entweder direkt vor oder nach dem GP Kanada stattfinden. Die Chancen, dass der Veranstalter das nötige Kleingeld findet, stehen Eingeweihten zufolge 50:50. Die Strecke ist laut FIA-Rennleiter Charlie Whiting in drei Monaten aufgebaut. "Sie wird sehr schnell sein mit starken Steigungen und Gefällstrecken." Insgesamt passen nur 70.000 Zuschauer auf das Areal. Das Fahrerlager liegt unterirdisch.

Webber noch nicht emotional

Mark Webber feierte im Red Bull-Motorhome seinen Abschied von der europäischen Motorsportsaison. Im Obergeschoss wurden Fotos mit Highlights seiner Karriere ausgestellt. Webber nahm es locker: "Noch bin ich ja da. Emotional wird es erst beim letzten Rennen in Brasilien. Und ich hänge meinen Helm ja auch nicht ganz an den Nagel. Mit dem Porsche werde ich einige Strecken aus der Formel 1 wiedersehen. Zum Beispiel Spa."

Alonso weiter voll auf Formel 1 gepolt

Fernando Alonso hat nach dem Kauf des Radrennstalls Euskaltel eine Woche intensiver Arbeit in das Projekt gesteckt. "Die wichtigen Entscheidungen sind getroffen. Jetzt ist mein Sportdirektor am Zug. Wir haben noch drei Monate Zeit, die nächste Saison vorzubereiten, die schon im Januar in Australien beginnt. Im nächsten Jahr werden wir das Team konsolidieren, um 2015 bereit zu sein." Gerüchte, er wolle in der Formel 1 eine Auszeit nehmen, um sich um sein Radteam zu kümmern, weist der Spanier von sich: "Die nächsten vier bis fünf Jahre gehört meine Zeit noch zu 100 Prozent der Formel 1."

Rundenzeiten 2014 um 4 bis 5 Sekunden langsamer

Der frühere Ferrari-Chefdesigner Rory Byrne tauchte am Samstag in Monza auf. Michael Schumachers Erfolgskonstrukteur arbeitet seit Jahren nur noch halbtags für Ferrari. In Hinblick auf die Saison 2014 hat Byrne seine Arbeit wieder intensiviert: "Ich arbeite 110 Tage in Maranello, bin vier Wochen pro Jahr in meiner Heimat Südafrika und den Rest in Phuket. So stark beschäftigt wie gerade war ich schon Jahren nicht mehr. Ich bin voll in die Chassis-Entwicklung des neuen Ferrari involviert. Das wird technisch die größte Herausforderung, die es je gegeben hat." Byrne prophezeit, dass die Rundenzeit um vier bis fünf Sekunden ansteigen werden. Dabei spielen das Motorkonzept und die reduzierte Aerodynamik nur eine untergeordnete Rolle. "Die neuen Autos sind 50 Kilogramm schwerer. Das ist ein schweres Pfund."

McLaren feiert Monza-Party zum 50. Geburtstag

McLaren feierte sich und seine Vergangenheit in Monza. Am 2. September hatte der Rennstall 50. Geburtstag. Einer der vielen Sprecher war Tyler Alexander. Ein Mann, der ersten Stunde. Der Amerikaner erinnerte an den Firmengründer Bruce McLaren: "Bruce hatte eine unglaubliche Ausstrahlung, ohne es zu wissen. Die Leute haben sich freiwillig die Finger wundgeschuftet für ihn. Wir haben damals nicht für Bruce gearbeitet, sondern mit ihm." Das zweitälteste Team der Formel 1 gab im Fahrerlager eine Party und erinnerte in Bilder, Büchern und Stories an die alten Zeiten. Am Sonntag trugen alle Teammitglieder spezielle Hemden und Kappen aus der damaligen Zeit. Zum Glück holte Jenson Button wenigstens noch einen WM-Punkt ab. McLaren hatte es an diesem Tag nicht verdient, leer auszugehen.

Whitmarsh bezieht Stellung im FIA-Duell

Martin Whitmarsh zählt zwar nicht zu den FIA-Wahlmännern, aber wenn man seinen Worten in Monza zuhörte, dann weiß man auf welcher Seite der McLaren-Teamchef steht. Zum Kopf-an-Kopfrennen zwischen Jean Todt und David Ward um das Präsidentenamt nahm Whitmarsh außergewöhnlich offen Stellung: "Jean Todt war in seiner Amtszeit immer ein unparteiischer Präsident. Er mag sich nicht so energisch in die Belange der Formel 1 eingemischt haben, aber ich glaube, dass die meisten Teams hier seine Arbeit schätzen. Todt kann den Sport vorwärtsbringen. David Ward habe ich noch nicht oft im Fahrerlager gesehen."

Maldonado-Nachwuchs mit schlechtem Timing

Pastor Maldonado ist in den letzten Wochen immer wieder zwischen Europa und Venezuela hin und her geflogen, um bei der Geburt seines Kindes dabei zu sein. Natürlich hielt sich das kleine Töchterlein nicht an den F1-Plan. Keine 48 Stunden nach der Ankunft in Monza erblickte die kleine Victoria das Licht der Welt. "Das ist das beste, was mir in diesem Jahr passiert ist", erklärte der Vater glücklich.

Spätes Vater-Glück bei Red Bull

Auch auf Red Bull-Teamchef Christian Horner warten schlaflose Nächte. Der Brite bestätigte, dass er mit 39 Jahren demnächst ebenfalls Vater wird. "Da bin ich ja nicht der erste, dem so etwas passiert. Ich freue ich mich schon drauf. Das wird aber einiges durcheinander bringen", so der Kommentar des Bald-Papas.

Sirotkin auf Schleichwegen ins Monza-Fahrerlager

Für Sauber-Neuzugang Sergey Sirotkin verbrachte in Monza sein erstes F1-Rennwochenende in Teamkleidung. Am Freitag vor dem ersten Training musste der Russe schon um 7.30 Uhr an der Strecke sein, um Boxenstopps zu üben und ein Fotoshooting zu absolvieren. Am Samstag ging es mit der Sauber-Presseabteilung etwas später los und prompt steckte man bei der Anfahrt im Stau. Doch dank einiger Monza Rennen in früheren Jahren kannte der Youngster ein paar geheime Schleichwege im Königlichen Park und führte die Schweizer Gruppe schnell ans Ziel.

Bekommt Hülkenberg demnächst noch mehr Geld nicht?

Die "Silly Season" mit ihren verrückten Fahrergerüchten, nahmen einige Kollegen nur noch mit Humor zur Kenntnis. Zum Thema Hülkenberg-Wechsel lautete ein beliebter Witz: "Wenn Hülkenberg 2014 bei Lotus fährt, bekommt er dort mehr Gehalt nicht ausbezahlt als bei Sauber?" Auch Räikkönens Zukunft bei Ferrari sorgte für einige lustige Kommentare. Vor allem wegen Rob Smedley, dem aktuellen Renningenieur von Massa, der am Funk sehr mitteilungsbedürftig ist. "Sein Headset kommt nächstes Jahr wohl ohne Mikrofon", so der Tenor.

Hohe Promi-Dichte im GP Italien-Fahrerlager

Monza ist das neue Monte Carlo - zumindest, was die Promi-Dichte anging. Autogrammjäger bekamen Unterschriften von Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer, Ski-Königin Maria Riesch, Brasiliens Ex-Stürmer-Star Ronaldo, US-Basketballer Kevin Durant, Faithless Frontmann Maxi Jazz, Knight Rider David Hasselhoff, Motorrad-Champion Mick Doohan und "Mr. Bean" Rowan Atikinson.

Ecclestone würdigt Meilenstein

auto motor und sport Fotografen-Legende Dani Reinhard wurde in Monza endlich von Bernie Ecclestone die obligatorische Gedenk-Plakette zu seinem 500. Grand Prix-Rennen überreicht. Den silbernen Anhänger bekommen verdiente Journalisten und Fotografen vom F1-Zampano, wenn sie die magische Grenze erreicht haben. Dieses Mal allerdings etwas mit Verspätung. Reinhard knackte die Marke von 500 Rennen schon 2012 in Abu Dhabi.

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