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Radio Fahrerlager GP Italien 2014

Die heißesten Storys aus Monza

Daniel Ricciardo - GP Italien 2014 Foto: Red Bull 32 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Italien passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Mario Andretti, Nico Rosberg, Ron Dennis, Stefano Domenicali und vielen mehr ...

10.09.2014 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Andretti wird durchgeschüttelt

Mario Andretti kam für 24 Stunden nach Monza. Die US-Rennlegende machte Werbung für Cowboyhüte und den GP USA. Dabei erzählte der Formel 1-Weltmeister von 1978 vom größten Schreck seines Lebens. "Schlimmer als alles, was ich im Rennauto erlebt habe. Ich bin vor zwei Wochen in das Erdbeben im Nappa Valley geraten. Mein Hotel lag vier Kilometer vom Epizentrum entfernt. Es begann um vier Uhr morgens zu schütteln. Ich wurde fast aus dem Bett geworfen. Es war stockdunkel, weil der Strom sofort ausgefallen ist. Ich bin auf allen Vieren durch das Zimmer, habe meine Sachen zusammengesucht und bin raus auf den Parkplatz in mein Auto. Da bin ich drei Stunden gesessen und habe gewartet, bis die Sonne aufgeht. Das erste Nachbeben kam eine Stunde später."

Rosberg verzichtet auf Zucker

Die Diäten der Formel 1-Fahrer um Gewicht zu sparen nehmen groteske Züge an. Nico Rosberg lässt sich bei Mercedes extra Muffins ohne Zucker backen. Mit dem feinen Hinweis: "Die willst du nicht essen. Aber Zucker ist schädlich. Das macht süchtig." Rosberg hat seit November letzten Jahres keine Süßigkeiten mehr gegessen. Es ist ein Kampf um jedes Gramm.

Haas bekommt neue Fans

Haas F1 hat in der Woche vor Monza seinen Namen und die Partnerschaft mit Ferrari bekanntgegeben. Innerhalb von 24 Stunden hatte der US-Rennstall, der 2016 in die Formel 1 einsteigt, 2.500 neue Freunde bei Facebook und 10.200 zusätzliche Follower bei Twitter.

Milde Strafe für Alonso

Ferrari hat in Spa Glück gehabt. Fernando Alonso bekam nur eine Fünfsekunden-Strafe, als seine Mechaniker verbotenerweise nach dem 15-Sekunden-Signal vor dem Start den Motor angelassen haben. Die Strafe für das Vergehen liegt neuerdings im Ermessen der Sportkommissare. Die drückten ein Auge zu und verzichteten auf eine Durchfahrtstrafe. Was Ferrari aber nicht wissen konnte. Nach dem Vorfall verstärkt sich bei der FIA der Eindruck, dass fünf Sekunden eine zu geringe Strafe für das Vergehen sind. Man darf also im Wiederholungsfall nicht damit rechnen, wie Ferrari mit einem blauen Auge davonzukommen.

Ecclestone schmeißt Dennis raus

Bei dem Strategiegruppen-Meeting in Monza kam es zu einem kleinen Eklat. Außer Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt nehmen auch noch je ein Vertreter von Ferrari, Red Bull, Mercedes, McLaren, Williams und Lotus teil. Für McLaren hatte Teamchef Eric Boullier bereits Platz genommen, als auch noch Ron Dennis auftauchte. Bernie Ecclestone wies darauf hin, dass sich McLaren für einen Vertreter entscheiden müsse. Boullier packte schon seinen Papierkram zusammen um sich zu verabschieden, da entschied sich Ron Dennis mit säuerlicher Miene den Raum zu verlassen. Nicht ohne den Hinweis: "Wenn meine Expertise hier nicht gewünscht ist..."

Domenicali-Comeback in Monza

Monza ist immer auch ein Treffpunkt ehemaliger Rennfahrer. Außer den üblichen Verdächtigen haben sich Mario Andretti, John Surtees, Emerson Fittipaldi, Alain Prost, Juan Pablo Montoya und Jean Alesi gezeigt. Auch Flavio Briatore und der im April geschasste Ferrari-Rennleiter Stefano Domenicali waren da. Domenicali will nicht ausschließen, dass er in den Rennsport zurückkehrt. "Für konkrete Pläne ist es aber noch zu früh."

Hamilton teilt Tisch mit US-Stars

Wenige Tage vor dem Grand Prix von Italien wurde Lewis Hamilton vom britischen Männermagazin GQ zum Sportler des Jahres gekürt. Bei der Veranstaltung im Royal Opera House in London tauchte er Hand in Hand mit seiner On-Off-Liebe Nicole Scherzinger auf. Den Tisch teilte er sich mit des US-Stars Kanye West, Jonah Hill, Pharrel Williams und Kim Kardashian.

Tifosi belagern F1-Stars in Monza

Wie in jedem Jahr belagerten die Fans in Monza den Eingang zum Fahrerlager und hofften auf ein Autogramm von ihren Idolen - mit Erfolg. Unter anderem nahmen sich Lewis Hamilton, Nico Rosberg, Fernando Alonso, Toto Wolff, Marco Mattiaci und Co. Zeit, die Fanartikel zu signieren. Selbst auto motor und sport-Redakteur Michael Schmidt ist in Italien ein bekannt: Ein Fan bat ihn, ein Formel-1-Buch des Reporters zu signieren.

Vettel bekommt Webber-Auto

In Monza ließen sich einige ehemalige Formel-1-Piloten blicken. Darunter auch Mark Webber, der nun für Porsche in der WEC im Einsatz ist. Der Australier brachte einige zum Schmunzeln, als er sagte: "Bei Seb wirkt es, als hätte er in diesem Jahr mein Auto bekommen."

Button noch nicht im Formel E-Fieber

Eine Woche dem Monza-Wochenende feiert die neue Formel-E-Rennserie ihren Auftakt in Peking. Als Jenson Button von Journalisten darauf angesprochen und nach seinem Interesse gefragt wurde, hatte er kaum mehr als ein Schulterzucken übrig. "Ich habe das nicht wirklich verfolgt. Aber jetzt wo ihr fragt, ja, ich fiebere dem total entgegen", sagte er mit ironischem Unterton.

Kaffee-Klatsch bei McLaren

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Emerson Fittipaldi stellte in Monza sein neuestes Buchprojekt im McLaren-Motorhome vor. Das lockte sogar FIA-Präsident Jean Todt und Niki Lauda in den Glastempel, um sich ihr persönliches Exemplar abzuholen. Überhaupt hatte McLaren viel Besuch in Italien. Nachdem man den neuen Sponsor Segafredo bekanntgab, liefen plötzlich viele mit Taschen der Kaffee-Marke durchs Fahrerlager.

Kochstunde bei Lotus und Red Bull

Die Formel-1-Piloten entpuppten sich in Monza als echte Kochtalente. Bei Lotus backten Romain Grosjean und Pastor Maldonado Pizza bei einem Sponsorenevent, bei Red Bull setzten sich Christian Horner und Daniel Ricciardo die Kochmütze auf und bereiteten mit Sternekoch Tom Sellers Pasta zu.

Brundle geht in die Luft

Ex-Formel 1-Pilot und TV-Experte Martin Brundle durfte für eine Sky-Reportage im zweiten Training mit dem FOM-Kamera-Hunbschrauber mitfliegen. Nach dem Aussteigen erklärte der Brite beeindruckt: "Wir haben all das gemacht, was man laut dem Lehrgang für meine eigene Hubschrauber-Lizenz eigentlich nicht machen sollte."

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