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Radio Fahrerlager GP Italien

Die heißesten Storys aus Monza

Jenson Button & Felipe Massa - GP Italien 2016 Foto: xpb 53 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Italien passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Max Verstappen, Lewis Hamilton, Niki Lauda, Felipe Nasr, Nico Rosberg und vielen mehr ...

07.09.2016 Michael Schmidt, Tobias Grüner 2 Kommentare

Imola vs. Monza

Im Prinzip sind sich Bernie Ecclestone, der italienische Automobilverband und der Veranstalter von Monza einig. Der GP Italien findet 2017, 2018 und 2019 in Monza statt. Für insgesamt 68 Millionen Dollar Antrittsgeld. Das ist eine deutliche Preissteigerung. Monza zählte als Grand Prix der ersten Stunde zu den privilegierten Veranstaltungen. Aber auch Ecclestone musste nachgeben. Er wollte 7 Jahre, bekam aber nur 3. „Monza wollte flexibel bleiben, weil keiner weiß, was mit der Formel 1 passiert“, erzählte Monza-Berater Ivan Capelli. In trockenen Tüchern ist der Vertrag noch nicht. Imola will dagegen klagen, dass der italienische Automobilverband seine Zustimmung nur für Monza gibt, und dass Monza von der Region Lombardei einen Zuschuss über 5 Millionen erhält.

Grosjean begklagt sich über Vettel-Manöver

Beim Fahrer-Briefing von Monza war Max Verstappens Aktionen von Spa kein Thema. FIA-Rennleiter Charlie Whiting hat die Angelegenheit in Einzelgesprächen mit den beteiligten Piloten geregelt. Dafür kam es im großen Rahmen zu einer Beschwerde von Romain Grosjean. Der HaasF1-Pilot hatte sich über Sebastian Vettels Re-Start in Spa beklagt. Der Ex-Weltmeister hatte seinen Ferrari vor der SafetyCar 1-Linie schon neben den HaasF1 gesetzt, aber so, dass Grosjeans Transponder noch vorher auslöste. Damit hatte Vettel das Überholmanöver auch nicht abgeschlossen. Das wäre strafbar gewesen. Vettel setzte seinen Ferrari aber in der Anfahrt der Busstop-Schikane so geschickt neben Grosjean, dass der Franzosen beim Rausbeschleunigen den Kürzeren ziehen musste. Force India-Teamchef Andy Stevenson meinte bewundernd: „Vettel kennt das Reglement ganz genau. Zuvor hatte er sich bei Charlie Whiting noch erkundigt, wo im Auto die Transponder sitzen. Da hat er sich für den Fall der Fälle schon geistig auf so ein Manöver vorbereitet.“

Rosberg zeigt sich als Teamplayer

Nico Rosberg feierte zwischen seinen Siegen in Spa und Monza in Monte Carlo den ersten Geburtstag seiner Tochter. Und organisierte für seine Crew ein kleines Fußballturnier. Am Abend veranstaltete er für seine Monteure einen Grillabend vor seinem Motorhome.

Halo sorgt für Kritik

Sergio Perez äußerte sich kritisch über den Halo. „Am meisten Sorgen macht mir das Aussteigen. Ich brauche 5 Sekunden länger, wenn das Auto auf den Rädern steht. Wie soll das erst sein, wenn es auf dem Dach liegt.“ Jenson Button ist zwar ein Halo-Fan, monierte aber: „Es wird schwierig, die Startampel zu sehen.“

Hamilton nah dran am Monza Pole-Rekord

Lewis Hamilton kam mit seiner Pole Position-Runde von 1.21,135 Minuten dem absoluten Bestwert von Rubens Barrichello aus dem Jahr 2004 schon beachtlich nahe. Der Brasilianer stand vor 12 Jahren mit 1.20,089 Minuten auf dem besten Startplatz. Schnitt: 260,395 km/h. Am Rennen muss die neue Formel 1-Generation noch lernen. Michael Schumacher legte 2003 die 53 Runden von Monza in 1:14.19,838 Stunden zurück. Nico Rosberg brauchte bei seinem Sieg mit 1:17.28,089 Stunden drei Minuten und 9 Sekunden länger.

Mercedes-Designer fährt Williams und Ferrari

Mercedes-Chefdesigner Aldo Costa ist unter die Rennfahrer gegangen. Der frühere Ferrari-Ingenieur ist kürzlich in Mugello den Williams FW7B von 1981 gefahren. Und 3 Runden in Imola mit Ferraris berühmten Sportwagen 312 P aus der Saison 1970. Die Autos gehören dem früheren Formel 1-Piloten Paolo Barilla. Den aktuellen Silberpfeil darf Costa nur im Simulator fahren. „Nach 5 Runden wurde mir schlecht.“

Fußball - GP Italien 2016Foto: xpb
Fünf gegen Fünf auf der Zielgerade.

Fußball auf der Zielgerade

Sponsor Heineken organisierte am Donnerstagabend ein Fußballspiel für den guten Zweck. Mitten auf der Zielgeraden wurde ein Feld mit 2 Toren aufgebaut. Von den Formel 1-Stars waren Fernando Alonso, Max Verstappen, Daniel Ricciardo, Sergio Perez und Jolyon Palmer mit von der Partie. Als Gegner liefen die Altstars Dida, Christian Karembeu, Michel Salgado, David Trezeguet und Robert Pires auf.

James Allison auf der Warteliste

Hinter Ferraris geschassten Technikdirektor James Allison sind praktisch alle in England ansässigen Teams her. McLaren, Williams, Renault haben offenbar Interesse gezeigt, den nach England zurückgekehrten Ingenieur anzuheuern. Sie müssen sich noch bis April 2017 gedulden. Bis dahin soll die Arbeitssperre dauern.

Lauda hofft auf Ecclestone-Verbleib

Nachdem die Geschichte mit dem Verkauf der Formel 1-Aktien an Liberty Media die Runde machte, brach bei vielen Formel 1-Drahtziehern die große Unruhe aus. Nicht so bei Niki Lauda: „Für uns heißt es abwarten und schauen, was passiert.“ Der Österreicher hofft, dass Bernie Ecclestone nicht abserviert wird: „Das wäre gegenüber Bernie nicht fair. Er ist Mitbesitzer und Mitbegründer der Formel 1 wie wir sie heute kennen.“

Bottas kämpft um jede Tausendstel

Valtteri Bottas hat alle Tricks drauf. Vor dem Qualifying ließ der Finne die Kühlhutzen an seinem Helm abschrauben. „Das macht mich bestimmt eine Tausendstel schneller“, sagte er seinem Trainer. Am Ende war es genau diese eine Tausendstel Vorsprung, die den Ausschlag im Duell mit Daniel Ricciardo um Startplatz 5 gab.

Kappen-Service für Hamilton

Lewis Hamilton kam jeden Tag mit seinem MV Agusta Bike an die Rennstrecke. Am Eingang zum Fahrerlager wartete stets eine Mercedes-Mitarbeiterin, die dem Weltmeister den Helm abnahm und eine Kappe reichte. Ohne Kopfbedeckung konnte man Hamilton nur 2 Mal am ganzen Wochenende sehen: Bei der Schweigeminute für die Erdbeben-Opfer vor dem Rennen und bei der Nationalhymne für den Sieger auf dem Podium.

Lukas Podolski - Rosberg-Kappe - Viva con Agua - 2016Foto: Photo: Paul Ripke
Lukas Podolski hat die Rosberg-Kappe schon.

Rosberg-Kappen für den guten Zweck

Auch Nico Rosberg engagiert sich für die gute Sache. Der Mercedes-Pilot ließ 1.000 Kappen für die Organisation „Viva con Agua“ produzieren. Über die Webseite des gemeinnützigen Vereins aus Hamburg St. Pauli lassen sich die coolen Mützen zum Preis von 39,90 Euro bestellen. Der komplette Erlös fließt in Projekte zur Trinkwasserversorgung in armen Regionen weltweit.

Nasr ehrt Italien-Legenden

Felipe Nasr hatte sich für Monza einen speziellen Helm anfertigen lassen. Der Brasilianer ehrte viele legendäre italienische Rennfahrer, in dem er ihre Porträts auflackieren ließ. Zu erkennen waren die Konterfeis von Alberto Ascari, Nino Farina, Tazio Nuvolari, Michele Alboreto und Elio de Angelis.

Verstappen schlagfertig

Max Verstappen hat im holländischen Fernsehen auf die Aussagen Niki Laudas reagiert, nach denen er in die Psychiatrie gehört. „Wenn ich zum Psychiater muss, dann sollte er mich dabei begleiten.“

Whiting kontert Abschiedsgerüchte

FIA-Rennleiter Charlie Whiting hat in Monza Medienberichte zurückgewiesen, nach denen er angeblich den Ausstieg beim Weltverband plant und bei einem der F1-Teams anheuern will. „Das ist grotesk“, sagte Whiting. „Ich weiß nicht, woher das kommt. Da gibt es Leute, die behaupten, ich biedere mich an und sei bei der FIA nicht glücklich.“

Geburtstagskinder in Monza

Sauber-Pilot Marcus Ericsson feierte in Monza seinen 26. Geburtstag. Toro Rosso-Fahrer Carlos Sainz Jr. wurde am Rennwochenende 22 Jahre alt. Für beide gab es von ihren Teams eine Torte.

Neuester Kommentar

@bschenker
Gut dargestellt, :top:

Wir Fans wollen uns daran aufgeilen wie schnell die Kisten sind und was machen die Ing.-Nerds? Die geilen sich daran auf wie wenig Sprit man doch heutzutage verbraucht und wie lange ein "Rennmotor" hält. Völlig konträr zu den Fans. Weg mit diesem lächerlichen "Save & Safe -Prinzip".

Mach5 8. September 2016, 15:15 Uhr
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