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Radio Fahrerlager GP Japan 2014

Die etwas anderen News aus Suzuka

Impressionen - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 2. Oktober 2014 Foto: xpb 63 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Suzuka passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Nigel Mansell, Adrian Newey, Nico Hülkenberg und vielen mehr ...

07.10.2014 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Mansell-Auftritt fällt ins Wasser

Nigel Mansell hatte sich auf seinen Auftritt in Suzuka gefreut. Der Weltmeister von 1992 sollte vor dem Start zum GP Japan einige Demonstrationsrunden mit dem Williams-Honda von 1987 drehen. "Ich hoffe mit den vollen 1.350 PS wie damals", bangte Mansell am Vortag. Am Sonntag blieb das Museumsauto wegen des starken Regens in der Garage.

Cabrios im Regen

Die Fahrerparade wurde trotz des Dauerregens durchgeführt. Die Suzuka-Organisatoren schickten 24 herrliche Klassiker auf die erste Runde. Das Problem: Es waren alles Cabrios. Damit die Fans die Piloten sehen konnten, wurden die Verdecks – soweit vorhanden – natürlich unten gelassen. Die meisten Fahrer versteckten sich allerdings unter dicken Kapuzen und großen Schirmen.

Formel 1 trauert um verrückten Hund

Die Formel 1-Welt trauert um Andrea de Cesaris. Der 208 fache GP-Teilnehmer war am Sonntag bei einem Motorradunfall in Rom ums Leben gekommen. Martin Brundle twitterte über seinen Ex-Kollegen: "Er war ein verrückter Hund. Im positiven Sinne."

Motoren-Streit geht in die nächste Runde

Die Motorenhersteller unternehmen in Sochi einen erneuten Anlauf, das Entwicklungsfenster über den Winter hinaus auszudehnen. Dann kommt ein neuer Vorschlag auf den Tisch. Zwischen Ende Februar und Ende Juli soll eine zusätzliche Entwicklungsstufe erlaubt sein. Mit acht Extra-Tokens und maximal fünf Token, die vom Winterprogramm übrig geblieben sind. Mercedes hatte die anderen Hersteller gewarnt, dass eine kontinuierliche Entwicklung über das ganze Jahr 20 Prozent mehr Geld kosten würde. Auch wenn der Umfang gleich bleibt.

Wer hat den Längsten?

Kleines Ratespiel für Technikfans. Wer hat aktuell das längste und das kürzeste Formel 1-Auto im Feld? Auf die Antwort wären ohne Raten wahrscheinlich die wenigsten gekommen. Das längste Auto ist der Marussia MR-03, das kürzeste der Force India VJM07.

Angekündigte Regeländerungen schon wieder auf Eis?

Eigentlich sollten die stehenden Re-Starts nach einer Safety Car-Phase verschwinden, bevor sie eingeführt werden. Doch die Diskussionen darüber sind wieder eingeschlafen. FIA-Präsident Jean Todt soll sich dagegen sperren. Er hat Angst, dass sich die Formel 1 lächerlich macht, wenn sie Regeln absegnet und dann gleich wieder abschafft. Auch um die doppelten Punkte zum Saisonfinale ist es ruhig geworden. Die letzte Möglichkeit sie für 2015 loszuwerden, wäre die FIA-Weltratsitzung bei der Preisverleihung im Dezember. Davor müssten aber erst einmal alle Teams dagegen stimmen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff betet, dass vorher die WM zugunsten eines Mercedes-Fahrers entschieden ist. "Wie erklären wir unseren Chefs, wenn es am Ende den falschen Sieger gibt?"

Teure Bildschirme

Das Funkverbot 2015 wird die Teams teuer zu stehen kommen. Force India rechnet für die Aufrüstung des Lenkrads mit einem großen Display mit Extrakosten von 400.000 Euro. Der teuerste Posten ist nicht die Hardware. "Wir müssen zusätzlich Software-Ingenieure einstellen. Mercedes macht das nichts aus. Die haben 20 davon, wir aber nur sechs", klagt Teammanager Andy Stevenson.

Newey wollte Alonso für Red Bull

Adrian Newey zieht sich zwar aus der Formel 1 weitgehend zurück, doch der Star-Designer macht sich offensichtlich immer noch Gedanken um die Zukunft des Rennteams. Als bekannt wurde, dass Sebastian Vettel zu Ferrari geht, stimmte Newey für Fernando Alonso als Nachfolger. Die Red Bull-Führung hörte nicht auf Newey und beförderte den Grünschnabel Daniil Kvyat. Newey hatte schon im letzten Jahr einen erfahrenen Piloten als Ersatz für Mark Webber gefordert. Sein Favorit war Kimi Räikkönen. Im Nachhinein stellte sich Daniil Ricciardo als bessere Wahl heraus.

Vettel mit hastiger Abreise

Sebastian Vettel hatte es nach dem GP Japan besonders eilig. Der vierfache Suzuka-Sieger hetzte nach dem Rennen zum Flughafen Tokio-Narita, um die Heimreise anzutreten. Lieber zwei Tage zuhause als einen Tag zu viel in Sochi. Vettel kennt den Olympia-Ort bereits von mehreren PR-Terminen.

Hülkenberg 2015 für Porsche in Le Mans?

Die Gerüchte, Nico Hülkenberg plane 2015 einen einmaligen Ausflug nach Le Mans, verstärken sich. Er soll im dritten Auto von Porsche sitzen. BBC-Reporter Eddie Jordan spielte mal wieder Orakel. Hülkenberg gab sich bedeckt: "So einen Einsatz müsste mir Force India erst einmal erlauben. Le Mans ist ja nicht ganz ungefährlich. Ich kann mir vorstellen, dass sie sich daran vielleicht stoßen."

Journalisten mit mehr Sochi-Erfahrung als F1-Piloten

Die Fahrt nach Sochi ist für viele Piloten eine Reise ins Ungewisse. Nico Hülkenberg und Adrian Sutil haben zum Beispiel keine Chance, die neue Strecke im Simulator zu üben. Im Caterham-Pavillon konnten Medien-Vertreter eine virtuelle Runde auf dem Olympia-Kurs drehen. Mit Schalensitz, Lenkrad und Pedalen lieferten sich die Journalisten einen Wettkampf um die schnellste Runde im Playstation Spiel F1 2014. "Vielleicht sollte ich da auch mal vorbeischauen", kommentierte Sutil trocken.

Vettel mit viel Leistung in jungen Jahren

Aus Anlass des Debüts von Max Verstappen wurden die 5 anwesenden Fahrer in der offiziellen Presserunde am Donnerstag gefragt, wie viel PS das stärkste Auto hatte, das sie bis zum Alter von 17 Jahren gefahren sind. Die damaligen Kartfahrer Nico Hülkenberg und Jenson Button legte mit 30 PS vor. Kimi Räikkönen und Jules Bianchi durften immerhin schon Formel Renault fahren und erhöhten auf 180 PS. Unschlagbar vorne lag Sebastian Vettel: "Mit 17 habe ich einen ChampCar-Test in Amerika absolviert. Die hatten ungefähr 750 PS."

Reifen für 2015 kommen doch in Abu Dhabi

Ursprünglich stellten sich mehrere Teams quer gegen den Vorschlag von Pirelli, an den beiden Testtagen nach dem Saisonfinale von Abu Dhabi die neuen Reifen für die Saison 2015 zu testen. Ein Team aus der Protestfraktion war Force India. "Wir wollen dort wahrscheinlich junge Fahrer ans Steuer lassen", begründet Sportdirektor Otmar Szafnauer. "Wir haben dadurch einen Nachteil, wenn die Stammfahrer der Konkurrenz schon die neuen Reifen testen können. Deshalb sind wir dagegen." Mittlerweile haben die Quertreiber im Sinne der Allgemeinheit doch zugestimmt. Pirelli-Sportchef Paul Hembery kommentierte: "Anscheinend hat sich der gesunde Menschenverstand doch noch durchgesetzt."

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