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Radio Fahrerlager GP Kanada

Die heißesten Storys aus Montreal

Regen - GP Kanada 2011 Foto: Wolfgang Wilhelm 51 Bilder

Neben dem Rennen war in Montreal noch jede Menge los. Die kleinen aber nicht minder interessanten Geschichten vom Rande des GP Kanada lesen Sie wie immer im Radio Fahrerlager. Diese Mal mit Sebastian Vettel, Jenson Button, Kamui Kobayashi, Bernie Ecclestone, Jean Alesi und vielen mehr...

15.06.2011

Button knöpft sich Konkurrenz vor

Jenson Button stellte nicht nur wegen seiner fünf Boxenstopps und der einen Durchfahrtsstrafe mit insgesamt 2.21 Minuten Boxenzeit einen neuen Rekord für einen GP-Sieger auf. Der Engländer, der während des Grand Prix drei Mal zurückgefallen war und ebenso oft eine Aufholjagd starten musste, war auch der König der Überholer. Insgesamt musste Button auf dem Weg zu seinem zehnten GP-Sieg 23 Konkurrenten überholen.

Vettel im Big Apple

Sebastian Vettel flog noch am Abend des GP Kanada von Montreal nach New York. Dort standen am Montag Interviews mit amerikanischen Zeitungen auf dem Programm. Außerdem traf sich Vettel mit Fußballstar Thierry Henry, der für die New York Red Bulls spielt.

Teure Unterschrift

Jean Alesi will nicht nur 2012 die 500 Meilen von Indianapolis fahren. Der 47-jährige Franzose hat sich zusammen mit russischen Geschäftsleuten auch an einer Firma beteiligt, die hochwertige Schreibwaren produziert. Wer einen Montegrappa-Stift kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. "Der billigste kostet 350, der teuerste eine Million Euro", erzählt Alesi.

Nur 26 Runden mit flachen Flügeln

Noch nie war die die Zone, in der die Fahrer im Rennen den Heckflügel betätigen durften so lang wie in Montreal. Sie umfasste 680 Meter auf der Geraden zwischen Haarnadel und Schikane und noch einmal 430 Meter auf der Zielgeraden. Insgesamt also 1.110 Meter. Auf regennasser Piste war der Einsatz des DRS-Systems verboten. Rennleiter Charlie Whiting gab den Einsatz des Flügels erst ab der 44. Runde frei.

Indien-Verlegung nicht unproblematisch

Der GP Bahrain wurde endgültig abgesagt. Doch um die zwischenzeitliche Neuansetzung des Rennens gab es mehr als nur eine Panne. Bahrain sollte ursprünglich auf den Indien-Termin rutschen, der GP Indien dafür auf den 11. Dezember verlegt werden. Bei der FIA-Weltratsitzung wurde Force India-Teamchef Vijay Mallya gefragt, ob man an diesem Datum überhaupt auf dem neuen Jaypee Circuit von Delhi fahren könne. Nach einem längeren Telefongespräch kam Mallya mit zwei schlechten Nachrichten zurück. An diesem Wochenende sind sämtliche Hotels rund um die Strecke wegen eines Ärztekongresses ausgebucht. Der Formel 1-Zirkus hätte also ins 50 Kilometer entfernte Delhi ausweichen müssen. Die Fahrt von Indiens Hauptstadt zur Rennstrecke dauert schon unter Normalbedingungen zwei Stunden. Im Dezember aber gibt es in der Gegend häufig starken Nebel. Dabei steigen die ohnehin schon hohen Unfallzahlen auf den Straßen sprunghaft an.

Schottische Doppelmoral

Kamui Kobayashi wurde beim GP Monaco wegen seines Überholmanövers an Adrian Sutil verwarnt. Allan McNish in seiner Rolle als rennfahrender FIA-Rennkomissar hatte sich für die Verwarnung wegen gefährlichen Fahrens besonders stark gemacht. Das wurde 14 Tage später bei Sauber mit Verwunderung aufgenommen. War es nicht McNish, der in Le Mans durch "gefährliches Fahren" den ersten der zwei spektakulären Audi-Unfälle ausgelöst hatte?

Zu viel Risiko bei Sutil und Di Resta

Als sich in Montreal die Wetterbedingungen kurz vor dem Start verschlechterten und mit einem Regenrennen zu rechnen war, da gab Force India-Sportchef Otmar Szafnauer seinen Fahrern mit einem Augenzwinkern einen wohlgemeinten Rat mit auf den Weg: "Heute könnte es viele Unfälle geben. Bleibt bitte auf der Insel." Adrian Sutil und Paul di Resta haben wohl nur halbherzig zugehört. Beide fielen durch Unfall aus.

Ecclestone bleibt trocken

Bernie Ecclestone wollte sich offenbar keine nassen Füße holen. Der Formel 1-Chef verließ Montreal schon am Samstagabend. Vorher spielte er noch mit Sebastian Vettel eine Partie Backgammon.

Senna für Heidfeld bei Renault?

Gerard Lopez, Mitbesitzer des Renault-Rennstalls, weilte in der Woche vor dem GP Kanada in Brasilien. Der Luxemburger Geschäftsmann sucht dort Sponsoren. Als Köder dient Reservepilot Bruno Senna. Die Fahrerlager-Szene wurde sofort hellhörig. Muss Heidfeld um sein Cockpit fürchten, wenn ein Sponsor in Brasilien anbeißt? Das Team braucht dringend Geld. Bei Motorenlieferant Renault soll es noch offene Rechnungen geben. Zudem solle es im Team rumoren. Teammanager Steve Nielsen nimmt nach zehn Jahren Dienstzeit seinen Hut, weil Probleme mit dem Führungsstil der neuen Besitzer hat. Er wird durch John Wickham ersetzt, der in den 90er Jahren den Spirit-Rennstall geleitet hat.

Rihanna tröstet Hamilton

Im Fahrerlager von Montreal waren wieder einmal viele Prominente zu Gast. US-Sängerin Rihanna gab am Rande des Grand Prix-Rennens ein Konzert und tröstete Lewis Hamilton nach dessen Ausfall in der McLaren-Box. Fußballer Michael Carrick von Manchester United wurde von den kanadischen Journalisten für einen Football-Quarterback gehalten. Auch Regisseur George Lucas (Star Wars) und Hollywood-Schauspieler Colin Farrell zeigte sich in Montreal Formel 1-begeistert.

Sunnyboy im Regen

Ken Block, Stuntfahrer, Rallye-Ass, Skateboarder und Schuhfirmen-Gründer war als Pirelli-Gast nach Montreal eingeladen worden. Der Sunnyboy aus Kalifornien soll am Rande des GP Italien in Monza den Formel 1-Testboliden von Pirelli fahren, einen 2009er Toyota.

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