Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Radio Fahrerlager GP Kanada 2013

Die heißesten Storys aus Montreal

Mark Webber GP Kanada 2013 Foto: Red Bull 45 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Montreal passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der kanadischen Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Nico Hülkenberg, Niki Lauda, Mark Webber, Lewis Hamilton und vielen mehr ...

12.06.2013 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Rolling Stones rocken Montreal

Für Nico Hülkenberg hatte der GP Kanada nur ein Highlight. Das Rolling Stones-Konzert am Abend nach dem Rennen. Sauber-Teammanager Beat Zehnder hatte ihm Spezialkarten oberhalb der Bühne besorgt. Manchmal können gute Kontakte zum Freundeskreis von Stones-Frontmann Mick Jagger Gold wert sein. Auch Sebastian Vettel, Adrian Sutil, Felipe Massa, Damon Hill und Johnny Herbert wurden beim Stones-Konzert gesichtet.

Ascanelli als Whiting-Ersatz?

Im Rahmen der Mercedes-Affäre um den Reifentest in Barcelona sprießen die wildesten Gerüchte durch das Fahrerlager. Eines davon geht so: FIA-Präsident Jean Todt möchte seinen Rennleiter Charlie Whiting opfern und durch den früheren Toro Rosso-Technikchef Giorgio Ascanelli ersetzen. Tenor im Fahrerlager: "Das wäre das Dümmste, was Todt machen könnte. Charlie hat den schwierigsten Job der Welt, und er macht ihn gut."

Lauda rechnet mit Freispruch

Niki Lauda muss entweder doppelt bezahlen, oder er wird doppelt belohnt. Der Mercedes-Aufpasser hat mit Red Bull-Berater Helmut Marko um 50 Dollar gewettet, dass das Verfahren gegen Mercedes wegen des Reifentests in Barcelona mit einem Freispruch endet.

Infiniti liefert Hybrid-Technik

Der Renault V6-Turbo im Heck des Red Bull wird 2014 nicht nur Infiniti heißen. Es steckt auch Infiniti-Technologie in diesem Paket. Die Japaner wollen sich an der Entwicklung der Hybrid-Elemente beteiligen.

FIA verliert Hamilton vom Radar

Lewis Hamilton hätte während des GP Kanada für einige Runden verbotenerweise sein DRS benutzen können, wenn er es gewollt hätte. Das DRS-Signal im Mercedes mit der Startnummer 10 ging verloren. So konnte die Rennleitung nicht sehen, wann und wo der Heckflügel geöffnet wurde. Nach einem Systemcheck konnte Hamiltons Auto dann wieder geortet werden.

Kimi nicht interessiert an Rekorden

Kimi Räikkönen hat mit seinem 9. Platz beim GP Kanada Michael Schumachers Rekord von 24 Zielankünften in den Punkterängen in Folge eingestellt. Dem Finnen ist das egal. "Wenn es passiert, passiert es. Mich interessieren nicht Punkte in Folge, sondern möglichst viele Punkte auf einmal."

Red Bull stoppt Williams-Plan

Bevor Williams seinen neuen Motorenvertrag mit Mercedes unterschrieb, soll es Verhandlungen mit Renault gegeben haben, bevorzugtes Team bei den Franzosen zu werden. Weil Red Bull nächstes Jahr unter der Flagge von Infiniti fährt, sucht Renault ein neues Aushängeschild. Williams hatte dafür offenbar eine Beteiligung am Budget eingefordert. Red Bull soll den Plan gestoppt haben. Renault soll sein gesamtes Geld in die Entwicklung des Motors stecken. Das WM-Team hat Angst, Mercedes könnte im nächsten Jahr einen Power-Vorteil haben.

Bottas-Taufe verschoben

Williams-Pilot Pastor Maldonado wird Vater. Freundin Gaby ist schwanger und erwartet im September die Geburt ihres ersten Kindes. Die meisten Schlagzeilen in Kanada schrieb allerdings Teamkollege Valtteri Bottas. Vor dem Wochenende hatte der Finne erklärt, dass er in das Ruderbecken springen würde, sollte er seine ersten WM-Punkte einfahren. Trotz Startplatz 3 blieb ihm die Erfrischung leider erspart.

Will Vettel doch keine neuen Reifen?

Sebastian Vettel gilt als großer Kritiker der aktuellen Pirelli-Reifengeneration. Doch die neuen Prototyp-Gummis, die der Lieferant für das Freie Training zur Verfügung stellte, ließ der Weltmeister unangetastet. Mit den neuen Reifen wollte Pirelli das Delaminierungsproblem beseitigen, das Vettel immer wieder als Sicherheitsrisiko bezeichnet. "Wir haben einfach unser geplantes Programm abgespult", erklärte Teamchef Christian Horner.

Von der Formel 1 zum Kampfsport

FIA-Kommunikationsdirektor Norman Howell wird den Weltverband verlassen. Der Brite wechselt zur Ultimate Fighting Championship (UFC), wo er Vizepräsident der Unternehmenskommunikation wird. Einige im Fahrerlager spotteten, dass es bei der Kampfsportserie nicht so brutal zugehe wie in der Formel 1. Nachfolger von Howell bei der FIA wird der Franzose Pierre Regent, der früher im Beraterstab von Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy tätig war.

Webber up- und donwhill

Zur Vorbereitung auf den Kanada Grand Prix düste Radfan Mark Webber zusammen mit dem kanadischen Ski-Profi Eric Guay (Abfahrtsweltmeister) mit dem Mountainbike über die steilen Pisten des Mount Rigaud vor den Toren von Montreal. Auf die Frage, ob das denn nicht zu gefährlich sei, so kurz vor einem Rennen, antwortete der Australier: "Wir können uns ja nicht ständig in Baumwolle einpacken."

Verwirrung um Startplatz-Strafen

Die Strafen gegen Kimi Räikkönen und Daniel Ricciardo sorgten bei den Journalisten für etwas Verwirrung. Die ungewöhnliche Konstellation und die spezielle Anwendung der Strafen hatte zur Folge, dass die Rückversetzung beider Piloten um zwei Startplätze am Ende jeweils nur eine Position kostete. Klarer war der Fall bei Romain Grosjean. Er landete im Qualifying auf Rang 19 und wurde für seinen Monaco-Crash zehn Plätze zurückgestuft. "Der startet in Toronto", spottete ein Kollege im Pressezentrum.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden