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Radio Fahrerlager GP Kanada 2014

Die heißesten Storys aus Montreal

Nico Rosberg - GP Kanada 2014 Foto: Wilhelm 34 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Kanada passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Nico Hülkenberg, Adrian Newey, Daniel Ricciardo und vielen mehr ...

28.05.2014 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Formel 1-Piloten heiß auf Fußball

Die Fußball-WM steht kurz bevor. Unter den Formel 1-Piloten ist die Begeisterung geteilt. Kamui Kobayashi sagt: "Fußball interessiert mich nicht." Felipe Massa dagegen freut sich schon: "Ich schaue jedes Spiel. Ein Heimsieg für uns Brasilianer wäre ein Traum." Jenson Button ist auch patriotisch eingestellt: "Ich bin eigentlich kein Fußball-Fan, aber bei der WM werde ich einer und drücke England die Daumen." Adrian Sutil hat gleich zwei Favoriten: "Uruguay und Deutschland." Der Sauber-Pilot ist deutsch-uruguayischer Abstimmung. Sebastian Vettel will alle Spiele anschauen, die in seinen Zeitplan passen. Beim zweiten Deutschland-Spiel plant er schon voraus. "Da sind wir in Spielberg, aber das Spiel kommt zum Glück spät am Abend." Und Montreal-Sieger Daniel Ricciardo? "Früher habe ich mich mehr für Fußball interessiert. Ich wünsche Australien das Beste, weiß aber dass wir in einer schweren Gruppe spielen. Doch manchmal kommen Außenseiter groß raus."

Perez gewinnt gegen Hülkenberg

Nico Hülkenberg ist ebenfalls ein Fußballfan, der sich die WM natürlich nicht entgehen lässt. Früher hat er selbst mal ganz passabel im Verein gespielt, wie er erzählt. "Ich hatte immer schon einen strammen Schuss. Nur mit der Technik und dem Gefühl hat es etwas gehapert." Vor dem Rennen in Kanada lieferte er sich mit Teamkollege Sergio Perez ein Duell im Ball jonglieren. Der Mexikaner gewann den kleinen Wettkampf mit 32 zu 25.

Pirelli-Boss pessimistisch

Pirelli-Sportchef Paul Hembery freut sich auch schon auf die WM. "Ich werde mir natürlich die Spiele der Engländer anschauen. Alle drei!", erklärte der Brite mit einem Grinsen. "Am Ende gewinnt doch sowieso Deutschland im Elfmeterschießen."

Vettel macht Reise in die F1-Vergangenheit

Sebastian Vettel schwelgt gerne in alten Zeiten. Vor dem GP Kanada hatte er für Infiniti in Mosport einen Termin. Auf der Rumpelpiste nahe Toronto fuhr die Formel 1 zwischen 1967 und 1977 acht Mal. "Tolle Strecke, tolle Kurven. Manchmal denke ich, dass ich in die falsche Zeit hineingeboren bin", strahlte Vettel. Seine Kollegen vor 40 Jahren waren weniger begeistert. Mosport galt als eine der gefährlichsten Strecken überhaupt. Auch die Fahrt in Gerhard Bergers 1988er Ferrari auf den Red Bull-Ring hatte es Vettel angetan: "Null Aero, guter mechanischer Grip von den fetten Reifen, ein riesiges Turboloch, aber dann Power satt. Hat mir unheimlich Spaß gemacht."

Newey trauert alter Zeit nach

Adrian Newey wird in Zukunft Straßenautos bauen und die Formel 1 nur noch in einer Überwachungsfunktion begleiten. Für den Red Bull-Chefkonstrukteur steuern die Regeln immer mehr auf eine Einheitsserie zu. Als in Montreal die historischen Formel 1-Autos auf die Strecke gingen, stand Newey minutenlang mit versonnenem Blick vor den Fernsehschirm. Man konnte ahnen, was er in dem Moment dachte. Gute alte Zeit.

Haas zu Gast bei Ferrari

US-Neueinsteiger Gene Haas schnupperte Formel 1-Luft. Zusammen mit seinem Teamchef Günther Steiner verbrachte der Amerikaner zwei Tage im Fahrerlager. Die US-Delegation hielt sich die meiste Zeit bei Ferrari auf. Was auf den künftigen Motorpartner schließen lässt. Haas zeigte sich beeindruckt: "Es ist eine völlig andere Welt als Nascar. Aber ich sehe auch Gemeinsamkeiten. Auch in der Nascar-Serie wird Rundenzeit mittlerweile in kleinen Details gesucht."

Deutschland ist ein Rätsel

Reifenlieferant Pirelli betrachtet den Rückgang der Einschaltquoten mit Sorge. "Dass in Italien und Spanien weniger Interesse da ist, kann man nachvollziehen. Fernando Alonso und Ferrari schwächeln dieses Jahr", so Sportchef Paul Hembery. "Aber warum die Quoten in Deutschland runtergehen verstehen wir nicht. Mit Nico Rosberg ist ein Deutscher mitten im WM-Kampf und eine deutsche Traditionsmarke fährt ganz vorne weg."

Gewitter bei der Anreise

Nico Hülkenbergs Anreise nach Montreal hatte ein paar Warteschleifen in sich. Zuerst musste die Maschine wegen eines Unwetters über der Stadt in der Luft kreisen. Dann wartete der Force India-Pilot zwei Stunden auf sein Gepäck. Das Personal weigerte sich wegen Blitzschlag-Gefahr das Flugzeug zu entladen. Kimi Räikkönen wollte so lange nicht warten. Er setzte sich mit seinem Kumpels ins Hotel ab und wies die Fluggesellschaft an: "Schickt mir das Gepäck nach."

Montreal investiert in F1-Strecke

Die Organisatoren in Montreal verlängerten den Vertrag mit F1-Vermarkter Bernie Ecclestone um weitere 10 Jahre bis 2024. Insgesamt sollen knapp 25 Millionen Euro investiert werden, um die Traditionsstrecke zu modernisieren. Unter anderem sollen die Boxenanlagen und das Fahrerlager renoviert werden. Auch eine neue Tribüne wird gebaut.

Mercedes vs. Red Bull

Während des Grand Prix von Kanada trugen Mercedes und Red Bull einen Streit öffentlich in der Bild-Zeitung aus. Mercedes hatte behauptet, dass 70 Teammitglieder aus einem Hotel in Spielberg rausgeworfen wurden. Angeblich musste man 70 Kilometer nach Graz ausweichen, weil Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz das Hotel Schloss Gabelhofen vor 8 Wochen gekauft hatte und die Zimmer für die eigenen Mitarbeiter brauche. Helmut Marko erwiderte, dass Mercedes die Buchung selbst storniert habe.

Ricciardo steht auf harte Klänge

Daniel Ricciardo hat sich für das Montreal-Rennen das Logo der kanadischen Rock-Band Alexisonfire auf den Helm lackieren lassen. "Das ist eine meiner absoluten Lieblingsbands", begründete der Rennsieger. Besonders der Titel "That girl possessed" hat es dem Mann aus Perth angetan. Die Refrain-Zeile "We won't forget you" fand sich ebenfalls auf dem Helm.

Hockey-Time in Montreal

In der Rennwoche vor dem GP Kanada trafen sich Valtteri Bottas und Daniil Kvyat zu einem kleinen Eishockey-Duell. Per Penalty-Schießen sollte es zur Revanche des WM-Finales zwischen Russland und Finnland kommen. Doch am Ende ging erneut Russland als Sieger hervor – Kvyat gewann 2:1.

Formel 1 rast mit 347,1 km/h über die Insel

Trotz der langen Geraden und der vielen langsamen Kurven hat die neue Formel 1 die 2013er Zeiten nicht geknackt. Die schnellste Rennrunde von Felipe Massa lag 2,4 Sekunden über dem Vorjahreswert. Der Top-Speed des Brasilianers mit 347,1 km/h dagegen war um 25,5 km/h schneller als 2013.

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