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Radio Fahrerlager GP Kanada 2016

Die heißesten Storys aus Kanada

Felipe Massa - Williams - GP Kanada 2016 - Montreal - Freitag - 10.6.2016 Foto: sutton-images.com 54 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Montreal passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Niki Lauda, Lewis Hamilton, Sergio Perez, Bernie Ecclestone und vielen mehr ...

14.06.2016 Michael Schmidt, Andreas Haupt

Doppelter Niki Lauda

Niki Lauda taucht beim GP Österreich als Double auf. Der dreifache Ex-Weltmeister hat für das Heimspiel in Spielberg seinen Imitator Alex Kristan eingeladen. Der Kabarettist legt am Montag nach jedem Grand Prix eine Folge eine Lauda-Parodie auf, in der der „falsche“ Lauda das zurückliegende Rennen kommentiert.

Vettel vs. Ecclestone

Sebastian Vettel reist immer mit seinem Backgammon-Köfferchen um die Welt. Am Samstag des GP Kanada suchte sich der Ferrari-Star einen prominenten Gegner. Nach zwei Spielen mit Bernie Ecclestone stand es 1:1. „Wie im Fußball bei England gegen Russland“, grinste Vettel. „Bernie hat vorgelegt und ich ausgeglichen.“

Baku-Sitzung soll Halo absegnen

Technisch ist alles klar: Der Heiligenschein soll 2017 kommen und 2018 durch die Schutzscheibe abgelöst werden. Doch offiziell wird es erst, wenn die Strategiegruppe und die Formel 1-Kommission den Halo einstimmig abgesegnet haben. Die dafür nötige Sitzung der Strategiegruppe wird vermutlich beim GP Europa in Baku einberufen. Gefolgt von einer Fax-Abstimmung der Formel 1-Kommission.

Perez als Chef-Taktiker

Der dritte Platz von Sergio Perez in Monaco geht nicht nur auf das Konto der Strategen. Auch der Mexikaner hatte seinen Anteil daran, dass er den Wechsel auf Intermediates um die entscheidenden sechs Runden hinauszögerte. „Das Team hat die Entscheidung mir überlassen. Als ich fragte, ob die Intermediates schon schneller sind, bekam ich keine eindeutige Antwort. Ich wollte schon an die Box kommen, doch dann sah ich auf einer großen Video-Leinwand in Kurve 15, wie Vettel hinter Massa festhing. Mir war klar, dass ich hinter beide fallen würde. Da habe ich den Team gesagt, dass ich lieber draußen bleibe.“

Key wechselt nicht zu Ferrari

In Italien wird spekuliert, dass Ferrari-Technikdirektor James Allison nach England zurückkehren könnte. Weil er sich nach dem plötzlichen Tod seiner Frau so besser um seine 3 Kinder kümmern könne. Als Nachfolger wurde bereits Toro Rosso-Technikchef James Key gehandelt. Red Bull-Berater Helmut Marko winkt ab: „James Key hat die nächsten Jahre einen Vertrag mit uns.“

Mercedes-Ausflug zu Zweirad-Helden

Mercedes-Teamchef Toto Wolff und einige seiner Ingenieure haben in der Woche zwischen den Rennen von Monaco und Kanada einen Ausflug auf die Isle of Man gemacht. „Eine unglaubliche Erfahrung“, meinte Wolff von den todesmutigen Motorradfahrern beeindruckt. „Ich werde meinen beiden Fahrern 80 Prozent vom Gehalt abziehen.“ Als Lewis Hamilton von ihm wissen will, wie viel Geld der Sieger bei dem berühmtesten Motorrad-Rennen der Welt bekommt, kommt die Antwort: „Nichts. Die fahren für Ruhm und Ehre.“

Massa unterstützt Werbeaktion

Einen Tag nach der Präsentation von Heineken als neuer globaler Partner der Formel 1, hatte das holländische Bierimperium einen guten Einstand. Im ersten Training versenkte Felipe Massa TV-wirksam seinen Williams-Mercedes im Reifenstapel der ersten Kurve. Die Bande trug gut sichtbar den grünen Heineken Schriftzug. „Wir haben Felipe dafür bezahlt, dass er dort abfliegt“, juxte Bernie Ecclestone.

Ecclestone spricht über seinen Rücktritt

Ecclestone nutzte die Vorstellung des neuen Sponsors, um einmal mehr zu zeigen, aus welchem Holz er geschnitten ist. Bernie teilte gegen diejenigen im Fahrerlager aus, die den F1-Boss absägen wollen. „Es gab ja auch Gerüchte, dass ich zurücktrete. Das müssen wir auf meine Beerdigung vertagen“, sagte Ecclestone mit einer großen Portion Zynismus. Sein Auftritt dauerte gerade einmal eine Minute.

Truck rollt Sauber-Arbeiter über den Fuß

Ausgerechnet Sauber. Das Unglück passierte beim Beladen der Trucks nach dem GP Monaco. In der vollgestopften Boxengasse übersah ein Sauber-Truckie beim Rangieren seinen Kollegen rollte ihm mit dem Lkw über den Fuß. Dem Mann musste ein Zeh amputiert werden.

Hamilton zeigt Hollywood-Ambitionen

Lewis Hamilton spielt im jüngsten TV Werbesport der Allianz sich selbst. Allerdings auf 50 Jahre älter getrimmt. Großvater Lewis erzählt dort seinen 4 Enkelkindern von seinen WM-Titeln. Hamilton zeigt durchaus schauspielerische Ansätze, als er mit der Stimme eines 80-jährigen spricht. Der Mercedes-Pilot amüsierte sich: „Das war eine gute Vorbereitung für Hollywood.“

Leclerc darf für Haas testen

HaasF1 wird bei 5 Grand Prix das Cockpit von Esteban Gutierrez im ersten Freitagstraining zur Talentsichtung zu Verfügung stellen. Der 18-jährige Monegasse Charles Leclerc darf im US-Ferrari seine ersten Formel 1-Schritte machen. Erster Einsatz ist in Silverstone. Leclerc fährt derzeit für das ART-Team in der GP3-Serie und gehört zum Fahrerkader von Ferrari.

Rosberg schaut Fußball bei Mama

Nico Rosberg ist Fußball-Fan. Das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der EM verpasste er aber. Weil er zur selben Zeit seinen Silberpfeil um den Circuit Gilles-Villeneuve jagen musste. Wenn sich Job und Fußball aber koordinieren lassen, schaut Rosberg gerne zusammen mit seiner Mutter. „Sie ist der größte Fußball-Fan in unserer Familie.“ Und wie entschied sich Mama Rosberg am Sonntag? „Definitiv für Fußball“, orakelte der Sohnemann bereits am Donnerstag. „Ein Formel 1-Rennen hat sie noch nie gesehen.“

Vettel über die Baku-Premiere

Am kommenden Wochenende gastiert die Formel 1 erstmals in Aserbaidschan. Die Teams sind vorbereitet. Die Fahrer auch. Simulatoren machen es möglich, dass sie sich schon auf die neue Piste einschießen, ohne auch nur einen Meter in der Realität gefahren zu sein. Sebastian Vettel urteilte: „Es war gar nicht so einfach, den richtigen Weg um die Strecke zu finden. Manche Streckenteile sehen ziemlich aufregend aus. Andere wiederrum sind unkompliziert.“

Britischer Verdienstorden für Claire Williams

Große Ehre für Claire Williams: Queen Elizabeth II hat der stellvertretenden Teamchefin des Traditionsrennstalls den britischen Verdienstorden verliehen. In Anerkennung für ihre Dienste in der Formel 1. Die 39-Jährige darf von nun an das Kürzel OBE im Namen mitführen. Es steht für „Officer of the Order of the British Empire“. Vater Sir Frank Williams wurde 1999 sogar zum Ritter geschlagen. Eine größere Ehre kann einem Normalsterblichen in Großbritannien nicht zukommen.

Hot Dogs in der Boxenstraße

Die Veranstalter des GP Kanada gewährten den Fans am Donnerstag zwischen 9 und 12 Uhr freien Zutritt in die Boxengasse. Es ist eine Tradition in Montreal, die sich schon ein paar Rennstrecken abgeschaut haben. Die Fans ließen sich auch vom Schmuddelwetter nicht abhalten. Für das leibliche Wohl war gesorgt: Alle 20 Meter stand ein Hot-Dog-Imbiss.

Button noch hungrig

Stoffel Vandoorne klopft an die McLaren-Tür für 2017. Doch Jenson Button räumt seinen Platz nicht kampflos. In Kanada betrieb der Weltmeister von 2009 Eigenwerbung. „Es spielt keine Rolle, wie alt du bist. Wenn du immer noch hungrig bist, und gleichzeitig auch noch schnell, schlägt nichts die Erfahrung.“ Button legte mit einem Grinsen nach. „Wenn ich ein Teambesitzer wäre, würde ich mich immer für den Routinier entscheiden.“

Hamilton jettet durch USA

Lewis Hamilton schaute sich am 5. Juni das Spiel der brasilianischen Nationalmannschaft gegen Ecuador an. Es war der erste Auftritt der Selecao in der Copa América Centenario 2016. Superstar Neymar schenkte Hamilton ein Trikot seines Vereins FC Barcelona. Vier Tage später ging es von Pasadena (Kalifornien) nach Cleveland (Ohio). Dort sah Hamilton zusammen mit Popstar Justin Bieber, wie Cleveland das dritte Finale um den NBA-Titel gegen die Golden State Warriors für sich entschied. Endstand: 120 zu 90.

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