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Radio Fahrerlager GP Kanada

Shield-Test in Silverstone

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - GP Russland - 29. April 2016 Foto: ams 56 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Montreal passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

14.06.2017 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Shield-Test im Juli

Die Cockpitverglasung als Ersatz des Heiligenscheins wird früher getestet als geplant. Nicht erst in Monza, sondern bereits in Silverstone. Ein Team hat sich bereit erklärt, den Cockpitschutz mit Namen „Shield“ für einen Test zu bauen. Man nimmt an, dass es sich dabei um Ferrari handelt. Offenbar wollen die Italiener schon früh Aero-Daten sammeln. Die anderen Teams werden erst in Monza und Singapur den Shield an ihren Autos testen.

Hamilton verpennt Qualifying fast

Lewis Hamilton beichtete nach dem Sieg in Kanada, dass er das Qualifying am Tag zuvor beinahe verpennt hätte. „Ich hatte gedacht es fängt wie üblich um 14 Uhr an und nicht um 13 Uhr. Ich saß 8 Minuten vor dem Start noch an meinem Laptop am Schreibtisch und bin davor ausgegangen, dass ich noch mehr als eine Stunde habe. Dann habe ich gemerkt, dass plötzlich alle anderen weg waren. Dann brach leichte Panik aus.“ Hamilton behielt trotz der Hektik kühlen Kopf und stellte seinen Silberpfeil auf Pole Position.

Sperrt mich lebenslang!

Jenson Button bekam beim GP Monaco als Auslöser der Kollision mit Pascal Wehrlein eine Startplatzstrafe. Sollte der Engländer noch einmal bei einem Grand Prix antreten, müsste er drei Startplätze zurück. Gegenüber den Sportkommissaren scherzte Button: „Sperrt mich lebenslang.“ Offenbar hat der Weltmeister von 2009 keine Absicht jemals zurückzukehren.

GP Kanada wird 50

Der Grand Prix Kanada feierte sich selbst. Vor 50 Jahren fand der erste Grand Prix in Kanada statt, damals noch auf der Rumpelpiste von Mosport. Mit Jack Brabham als Sieger. Seitdem fanden 48 Grand Prix im Land der Ahornblätter statt. Nur 1987 und 2009 gab es keinen WM-Lauf. Montreal hält mit 38 Rennen den Löwenanteil. Damit liegt die Strecke auf der Ile de Notre Dame hinter Monza (66), Monte Carlo (64), Silverstone (50), Spa-Francorchamps (49) und dem Nürburgring (40) bereits auf dem sechsten Platz der Traditions-Rennstrecken.

Verbesserte Sicherheit in Montreal

Montreal renoviert seine in die Jahre gekommene Rennstrecke. Vorrang hatte die Sicherheit. In den Kurven 1, 2, 3, 8, 10 und 13 ersetzen Tecpro-Barrieren die bisher verwendeten Reifenstapel. Die schnelle Rechtskurve, in der 1997 Olivier Panis einen schweren Unfall hatte ist auf 180 Meter Länge mit einer Safer-Barrier armiert. In den Kurven 8 und 13 ersetzen asphaltierte Auslaufzonen die alten Kiesbetten. Bis 2019 soll ein neues Boxengebäude gebaut werden.

Lauda im Simulator

Niki Lauda reiste bereits zwei Tage früher als üblich nach Montreal, um in einem Flugsimulator von Bombardier zu üben. Dabei wurde Lauda auch über Maßnahmen instruiert, was in einem Szenario zu tun ist, das sich kürzlich über dem Arabischen Golf ereignete. Ein Privatjet war in eine Wirbelschleppe eines Airbus 380 geraten, hatte vier Rollen gedreht und in kürzester Zeit 10.000 Fuß an Höhe verloren. Die Piloten konnten das Flugzeug noch sicher landen. „Jetzt werden alle Flugsimulatoren so umgebaut, dass du diesen Zwischenfall nachstellen kannst“, erzählte Lauda.

Alonso lobt Indy

Fernando Alonso zeigte bei seinem Gaststart in Indianapolis eine Seite, die man vom ihm gar nicht kennt. Der Spanier gab sich redselig und sprach in jedes Mikrofon, das man ihm unter die Nase hielt. Als Erklärung teilte Alonso einen Seitenhieb auf die Formel 1 aus: „Die Atmosphäre in Indy ist viel relaxter. Jeder hat Spaß, alle sind stolz auf dieses Event. Die Leute stellen normale Fragen und suchen nicht die Story hinter der Story, bei der sie dir jedes Wort im Mund herumdrehen.“

Paparazzi vor der Mauer

Kimi Räikkönen traute im zweiten Training seinen Augen nicht. Zwei Fotografen hatten sich vor der Mauer platziert. Eine Untersuchung der FIA ergab, dass der zuständige Streckenposten dem Japaner und dem Kanadier die Erlaubnis gegeben hatte. Die Fotografen gingen straffrei aus.

Montreal bis 2029

Der Grand Prix von Kanada bleibt bis 2029 im Formel 1-Kalender. Liberty Media verlängerten in Montreal den bestehenden Vertrag mit dem Veranstalter um fünf weitere Jahre. Die Regierung und die Stadt Montreal investieren insgesamt 65 Millionen Euro in den Erhalt des Rennens.

Alonso schießt gegen Ralf

Die beiden waren nie beste Freunde. Ralf Schumacher und Fernando Alonso. Jetzt sind sie es noch weniger. Ralf Schumacher kritisierte Alonsos Kartbahn in Spanien als zu gefährlich und materialmordend. Alonso schlug umgehend zurück: „Meine Strecke ist von der FIA abgenommen. 7.000 Kids sind auf ihr gefahren. Ich weiß nicht, was Ralf will nur seine Kart-Piloten hatten ein Problem. Vielleicht sollten sie besser auf als neben der Strecke fahren. Vielleicht will Ralf mal wieder in den Schlagzeilen stehen. Oder er ärgert sich, dass meine Strecke einen WM-Lauf bekommt und seine nicht.“

Senna-Helm nicht Original

Lewis Hamilton bekam für seine 65. Pole Position einen Helm von Ayrton Senna überreicht. Es handelt sich dabei um den Helm, den Senna bei seinem ersten Monaco-Sieg 1987 im Lotus-Honda getragen hatte. In Montreal musste sich Hamilton noch mit einer Replika begnügen. Der Transport des Originals nach Kanada hätte eine zu hohe Versicherungssumme gekostet. Der echte Helm soll Hamilton von der Senna-Familie in Monte Carlo überreicht werden.

Raft-Race wird reanimiert

Im Ruderbecken von Montreal wurde nach dem Qualifying wieder das traditionelle Floßrennen veranstaltet, das bis in die 90er Jahre ein fester Bestandteil des Kanada-Wochenendes war. Mercedes, Ferrari und Force India nahmen nicht teil. Die Begründung: „Wir müssen uns auf das Formel 1-Renenn konzentrieren.“ Am schnellsten auf dem Wasser waren McLaren, Toro Rosso und Sauber. Keines der drei Teams brachte am Sonntag ein Auto in die Punkte.

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