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Radio Fahrerlager GP Korea 2012

Die heißesten Storys aus Yeongam

Adrian Newey GP Korea 2012 Foto: xpb 63 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Korea passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt.

16.10.2012 Michael Schmidt

Webber verurteilt Armstrong

Mark Webber ist ein großer Radfan. Er kennt Lance Armstrong persönlich. Doch seit bekannt ist, dass der siebenmalige Tour-de-France-Sieger systematisch gedopt haben soll, rückt Webber von dem Amerikaner ab. "Das sind sehr enttäuschende Nachrichten. Mein Interesse am Radsport ist wegen der Dopinggeschichten über die letzten Jahre immer weiter zurückgegangen. Hoffentlich wachen die Verantwortlichen in diesem Sport endlich auf und deuten diese Nachricht richtig." Eine erfrischend ehrliche Antwort. Enttäuschend dagegen Fernando Alonso, der gar nichts dazu sagen wollte, und Michael Schumacher, der meinte, man solle nicht in alten Wunden rühren.

Geburtstagrede für Peter Sauber

Peter Sauber wurde am vergangenen Samstag 69 Jahre alt. Eddie Jordan hielt die Geburtstagsrede. "Peter, du bist alles, was ich nicht bin. Seriös, ehrlich, du hast Stil und hast nie Geld von komischen Leuten genommen, noch nicht einmal von Bernie Ecclestone." McLaren-Boss Martin Whitmarsh schenkte Sauber einen von den Fahrern signierten Frontflügel-Flap. Die FIA bereitete dem zweitältesten Teamchef der Formel 1 nach Frank Williams ein besonderes Präsent. Am Samstagmorgen wurde Peter Sauber von einem der Sportkommissare ein offizielles FIA-Schreiben überreicht. Darin stand, dass ein nicht identifizierbares Teammitglied von Sauber die Sperrstunde gebrochen habe und zu später Stunde unerlaubt durch die Boxengasse gelaufen sei. Dies sei ein Bruch der im Sportgesetz geregelten Arbeitszeiten. Das Beweisfoto wurde gleich mitgeliefert. Es zeigt Peter Sauber mit Team-Physio Jo Leberer beim Gang durch die Boxengasse, aufgenommen im Kontrollraum der Rennleitung über eine der Überwachungskameras. Das Foto war natürlich manipuliert worden.

Vettel joggt

Sebastian Vettel gibt sich keine Blöße mehr. Der dritte WM-Titel muss her. Drei Stunden nach Ende des GP Korea hatte Vettel noch die Energie mit seinem Trainer eine Runde über den GP-Kurs zu joggen. Es war schon stockdunkel. Deshalb gehörte die Taschenlampe zum Marschgepäck. So sahen Vettel und sein Physio auf dem Weg eine Riesenkröte, die sich erst im Schutz der Dunkelheit auf die Strecke gewagt hatte. Die Rundenzeit konnte sich auch sehen lassen. 26 Minuten für 5,615 Kilometer.

Guter Simulator

Sebastien Buemi traf erst am Freitagabend in Korea ein. Etwas abgekämpft, denn der Schweizer musste am Renntag des GP Japan die Reise zurück nach Europa antreten, um die Modifikationen am Red Bull RB8 im Simulator zu testen. Die Playstation von Red Bull zählt zu den besten im Geschäft. Buemi schaffte eine Rundenzeit von 1.37,5 Minuten. Mark Webber war in der Qualifikation nur drei Zehntel schneller.

Chavez bleibt Präsident: Williams gratuliert

Hugo Chavez bleibt im Amt. Der venezolanische Präsident wurde für sechs Jahre wiedergewählt. Das sind gute Nachrichten für Williams. Dank Chavez bringt Pastor Maldonado in fünf Jahren 150 Millionen Pfund (189 Millionen Euro) mit ins Team. Die Opposition hatte verlangt, den Sponsordeal, der von der einheimischen Ölbehörde finanziert wird, zu kündigen. Einer im Fahrerlager spottete: "Die Wahl ist gewonnen. Jetzt muss Williams nur noch die Daumen drücken, dass Chavez am Leben bleibt." Der 58-jährige Machthaber leidet seit 2011 an Krebs.

Aus für ein Komikheft

McLaren-Direktor Ron Dennis hat ein Vermögen in einen alternativen Werbefeldzug gesteckt. Das Formel 1-Team und seine beiden Fahrer Lewis Hamilton und Jenson Button waren Vorlage für ein Komikheft. Später sollte ein Film daraus entstehen. Das Projekt kann er nach dem Abgang von Hamilton in die Tonne klopfen. 

Neuer Simulatorfahrer

Red Bull stellt für 2013 einen neuen Simulatorfahrer an. Der Brasilianer Felix da Costa wird während der GP-Wochenenden Sebastian Vettel und Mark Webber bei der Abstimmungsarbeit unterstützen. In der Fabrik in Enstone. Nebenbei soll da Costa in der Renault-Weltserie Meister werden, um sich dann für einen Platz bei ToroRosso 2014 zu qualifizieren.

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