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Radio Fahrerlager GP Malaysia

Die heißesten Storys aus Sepang

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 35 Bilder

Die kleinen aber nicht minder interessanten News vom Formel 1-Rennen in Sepang gibt es in unserer traditionellen Rubrik "Radio Fahrerlager." Die GP Malaysia-Ausgabe beschäftigt sich mit  Michael Schumacher, Nick Heidfeld, Sebastian Vettel, Mark Webber, Jenson Button, Lotus, Hispania und vielen mehr...

13.04.2011

Formel 1 sorgt für Stau

Der GP Malaysia verzeichnete nach Jahren des Rückgangs einen überraschenden Zuschaueranstieg. Zugegebenermaßen bescheiden. An den drei Tagen kamen 105.018 Zuschauer. In den letzten Jahren waren es 97.000. Mit 65.008 Besuchern allein am Sonntag hatte der Veranstalter offenbar nicht gerechnet. Noch um 21 Uhr abends gab es am Ausgang der Strecke einen Stau von vier Kilometern Länge. Demnächst soll im Parlament beraten werden, ob der 2015 auslaufende Vertrag verlängert werden soll. Premierminister Najib Razak weilte am Sonntag sechs Stunden an der Rennstrecke, um sich von der Formel 1 inspirieren zu lassen.

Keiner will nach China

China ist auch bei den Fahrern der unbeliebteste Grand Prix des Jahres. Wer keine Termine in Shanghai hatte, blieb so lange wie möglich in Malaysia. Sebastian Vettel flog erst am Mittwochvormittag Richtung China. Michael Schumacher war im Privatjet da. Der Rekordweltmeister musste am Mittwochnachmittag in der Stadt am Huangpo sein. Sein Uhrensponsor hatte einen PR-Termin angesetzt.

Putin ruft bei Petrov an

Vitaly Petrov entwickelt sich in seinem Land zum Superstar. "Nach meinem dritten Platz in Melbourne sprachen am Abend alle Fernsehsender nur über mich." Auf die Frage, ob sich die hohe Politik des Landes schon gemeldet habe, druckste Petrov herum. Antwort. Präsident Medvedew nicht, Ministerpräsident Putin ja.

Malaysia auf Seiten von Team Lotus

Im Streit Lotus gegen Lotus beziehen die malaysischen Medien eine klare Position. In den Tageszeitungen ist der Rennstall von Tony Fernandes das echte Lotus-Team, das die Fahnen Malaysias hochhält. Team Lotus bekam an jedem Tag eine eigene Geschichte in der größten Tageszeitung der Region Straits Times. Group Lotus ließ seinen Botschafter Jean Alesi nach Kuala Lumpur einfliegen, um im Fahrerlager gute Stimmung für die Straßensparte zu machen, die bei Renault als Hauptsponsor angedockt hat.

Golden Boys bei Renault

Die Renault-Overalls waren in Malaysia gold statt schwarz. Der Farbenwechsel war der Hitze geschuldet. In ihren schwarzen Fahreranzügen hätten Nick Heidfeld und Vitaly Petrov noch mehr geschwitzt.

GP Indien 2011: Start um 15 Uhr Ortszeit (10.30 MEZ)

Bernie Ecclestones GP-Saison begann in Malaysia. Melbourne hatte der Formel 1-Zampano ausgelassen. Bevor Bernie sich auf den Weg nach Shanghai machte, flog er erst einmal in die andere Richtung. Er machte Station in Indien und erkundigte sich nach den Fortschritten beim Streckenbau des Jaypee-Kurses nahe Delhi. Die Startzeit des GP Indien steht nach langem Hin und Her auch fest. Das Rennen beginnt um 15 Uhr Ortszeit. Wegen viereinhalb Stunden Zeitverschiebung ist es in Europa um 10.30 Uhr vormittags.

Vettel auf Rechtsaußen-Position

Sebastian Vettel startete beim GP Malaysia rechts. Nur 1999 durfte der Trainingsschnellste von der dieser Seite losfahren. Danach wechselte die Pole Position für elf Jahre auf links. Bis Red Bull nach dem letztjährigen Grand Prix protestierte. Der Einspruch garantierte Vettel den kürzeren Weg in die erste Kurve.

Dämpfer bremste Webber

Mark Webber verweigerte in Malaysia die Auskunft, welcher Defekt ihn in Australien bremste. Inzwischen sickerte der Grund durch den Red Bull-Abschirmdienst. In der zweiten Rennhälfte behinderte ihn ein defekter Dämpfer.

Die schnellen Berger-Gene

Am Sonntagmittag ertönte im Fahrerlager von Malaysia plötzlich die österreichische Nationalhymne. Die galt aber nicht Sebastian Vettels Team Red Bull, sondern Lucas Auer. Der Neffe von Gerhard Berger legte den weiten Weg von Österreich nach Sepang zurück, um dort sein erstes Autorennen in der JK Series (früher Formel BMW Asia) zu fahren. Im ersten Rennen startete er von der Pole-Position und wurde Dritter, den zweiten Lauf gewann er. Auer ist in der Szene kein Unbekannter. Er sammelte bereits mehrere Jahre Erfahrung im Kartsport.

Lotus? Renault? GP?

Beim zweiten Grand Prix Wochenende der Saison waren die Formel 1-Piloten besonders heiter aufgelegt. Ob es am herrlichen Wetter lag? Besonders die Herren in der Pressekonferenz nach dem Rennen liefen zur Hochform auf. Jenson Button amüsierte sich auf Kosten der beiden Lotus-Teams. Als er auf Nick Heidfeld zu sprechen kam, drehte er sich zu ihm und fragte mit breitem Grinsen: "Wie sollen wir euch jetzt nennen?" Heidfelds nüchterne Antwort: "Lotus Renault GP."

Button als schneller Rechner

Als Button nach der Dominanz Vettels gefragt wurde, wirbelte er mit Zahlen um sich. "Er hat 24 Punkte Vorsprung und es sind noch 17 oder 18 Rennen." Vettel daraufhin: "Das hast du schon im Auto ausgerechnet?" Button frotzelte zurück: "Ich weiß alles. Du solltest vorsichtig sein!" Später gab der Weltmeister dem McLaren-Piloten noch einen Tipp: "Ich kann nicht so schnell wie Jenson rechnen, aber ich nehme das leichter. Er war offensichtlich gut in Mathe. Eine Schande, dass er Rennfahrer wurde."

Karthikeyan zusammen mit Naomi im HRT

HRT gibt seinen Motoren Namen. Im Freien Training am Freitag fuhr Narain Karthikeyan mit Naomi, Vitantonio Liuzzi gab Chloe die Sporen. Welche Namen die Aggregate am Samstag und Sonntag bekommen sollten, legte die Truppe in einem Team-Meeting am Donnerstagabend fest. Denn darüber wird immer gemeinsam entschieden. Ob so viel Kreativität schneller macht?

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