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Radio Fahrerlager GP Malaysia

Die heißesten Storys aus Sepang

Sergio Perez Sauber GP Malaysia 2012 Foto: Daniel Reinhard 69 Bilder

Was sonst noch so am Wochenende in Malaysia passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen aber nicht minder interessanten Geschichten aus Sepang gesammelt. Dieses Mal mit Kimi Räikkönen, Bernie Ecclestone, Pastor Maldonado, Nico Rosberg, Timo Glock und vielen mehr.

28.03.2012 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Safety-Car mit geringer Reichweite

Als sich eine Stunde vor dem Start zum GP Malaysia eine schwarze Wolkenwand am Himmel aufbaute, da ahnte Safety-Car-Fahrer Bernd Mayländer bereits seinen nächsten Einsatz voraus. Bei Dauerregen kann so etwas mitunter lange dauern. Ewig kann auch Mayländer nicht auf der Strecke ausharren. "Ab einer Distanz von 125 Kilometern am Stück werde ich nervös. Dann geht der Sprit zur Neige." Für solche Fälle steht ein voll getanktes Ersatzfahrzeug in der Boxengasse.

Alonso beantwortet nicht gestellte Fragen

In Italien wird Ferrari bereits ein komplett neues Auto ab dem GP Spanien angedichtet. Die Pressemaschinerie aus Maranello antwortete umgehend. Man ließ Fernando Alonso in der Samstags-Pressemitteilung antworten, ohne dass ihm diese Frage gestellt wurde. "Ein neues Auto in Barcelona? Das entspricht nicht der Wahrheit. Natürlich versuchen wir neue Dinge ans Auto zu bringen, aber das passiert in einer konventionellen und nicht revolutionären Weise."

Bahrain macht Druck auf McLaren

Bernie Ecclestone ließ auch den GP Malaysia aus. Dafür überraschte er die Teams mit einer Erklärung auf seiner Website, dass die Mehrheit der Rennställe mit ihm ein Abkommen über das neue Concorde Abkommen vereinbart hätten. McLaren-Chef Martin Whitmarsh meinte dazu: "Wahrscheinlich wollte Bernie einfach nur eine gute Nachricht für die Formel 1 verkaufen." McLaren war als erstes Team kontaktiert worden, hatte aber als letztes seine Zusage gegeben. Angeblich auf Druck der Mehrheitsaktionäre aus Bahrain. Die wollten nicht ihren Grand Prix verlieren, indem sie sich dem Formel 1-Chef verweigern.

Alonso kommt nicht zu Sauber

Peter Sauber wird bald wieder eines der Talente verlieren, das er in die Formel 1 geholt und ausgebildet hat. Man muss kein Wahrsager sein, um einen Wechsel von Sergio Perez 2013 zu Ferrari zu prophezeien. Peter Sauber hat sich mit seinem Schicksal abgefunden, das ihn schon Heinz-Harald Frentzen, Kimi Räikkönen und Felipe Massa gekostet hat. "Ich muss mir junge Fahrer suchen. Ein Alonso kommt doch nicht zu uns. Der einzige Weltmeister, der je für mich gefahren ist, war Jacques Villeneuve. Und zwar zu den Bezügen, die wir ihm geboten haben."

Lotus zu zerbrechlich

Pastor Maldonado lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Schon gar nicht durch so einen Grünschnabel wie Romain Grosjean, der ihm die Schuld für die Kollision in Melbourne gab. "Ich war schon an ihm vorbei", meinte Maldonado ungerührt. "Wie kann ich wissen, dass Lotus so zerbrechliche Autos baut. Ich habe den Stoß kaum gespürt."

Rosberg im T-Shirt beim König

Am Donnerstag vor dem GP Malaysia mussten alle Teamchefs beim Galadiner mit Malaysias König Sultan Abdul Halim Mu‘adzam Sha antreten. Eigentlich war Smoking Pflicht. Peter Sauber kam mit einer Krawatte. "Smoking habe ich schon lange nicht mehr. Der Nico Rosberg war im T-Shirt da. Aber Fahrer dürfen sich natürlich alles erlauben." Ein Lokalreporter wollte auch Bernie Ecclestone gesehen haben. Der war nachweislich in London.

Lotus am Ende

Nach dem Brand im Teampavillon musste Lotus ans andere Ende des Fahrerlagers umziehen und war plötzlich nicht mehr Nachbar von Mercedes sondern HRT. "Vielleicht wollten sie uns mal spüren lassen, wie es hier unten aussieht", scherzte Teambesitzer Gerard Lopez.

Kimi-Helm doch nicht verbrannt

Lotus teilte nach dem Brand in einer Pressemitteilung mit, dass auch einer der Ersatzhelme von Kimi Räikkönen ein Opfer der Flammen wurde. Für Arai-Helmtechniker Peter Bürger kam diese Aussage etwas überraschend. "Der war nur ein bisschen verstaubt und hat nach Qualm gestunken. Ich habe ihn ordentlich poliert und mit Febreeze eingesprüht, jetzt liegt er wieder einsatzbereit in der Box."

Ratte zu Gast bei Rosberg

Nico Rosberg hatte am Samstag sein Glücksarmband von Teamsponsor Tomas Szabo in seinem Privatraum im Fahrerlager liegen lassen. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Eine Ratte machte sich über Nacht an dem Schmuckstück aus Leder zu schaffen und knabberte eine Ecke heraus.

Iceman lässt Eis verteilen

Zwei Stunden vor dem Rennen überraschte Lotus mit einer netten Geste. Die Presseabteilung tauchte plötzlich im Media-Center einer großen Kiste Eis am Stiel auf. "Mit Grüßen von Kimi Räikkönen" bekamen alle Journalisten ein Magnum überreicht. Hintergrund der Aktion: Als der GP Malaysia 2009 abgebrochen wurde, hielten sich alle Piloten für den Wiederanpfiff bereit. Nur Kimi Räikkönen stand gemütlich mit einem Eis in der Garage.

Sic, sempre con noi

Am Donnerstag vor dem Grand Prix versammelte sich eine kleine Ferrari-Delegation in Kurve 10, wo MotoGP-Star Marco Simoncelli im vergangenen Jahr tödlich verunglückt war. Mit einer Boxentafel, auf der geschrieben stand: "Sic, für immer bei uns", posierten Alonso, Massa und Co. für ein Erinnerungsbild.

Französische Ballspiele

Der britische TV-Sender Sky hat sich in diesem Jahr die Live-Übertragungsrechte für die Formel 1 gesichert. Um den 24-Stunden-Dauer-Grand Prix-Kanal mit Stoff zu füllen, werden die Piloten ständig zu irgendwelchen Aktionen verpflichtet. Höhepunkt in Malaysia: Die beiden Franzosen Romain Grosjean und Jean Eric Vergne mussten im Fahrerlager auf einer Wiese hinter dem Lotus-Pavillon eine Runde Boule spielen und dabei Fragen beantworten.

Glock kann auf Bahrain verzichten

Das Thema Bahrain-Absage rumort immer noch hinter den Kulissen. Von den Fahrern hört man zu dem brisanten Thema allerdings keine vernünftigen Aussagen. "Das muss die FIA entscheiden", lautet die politisch korrekte Standardantwort. Nur Marussia-Pilot Timo Glock traute sich aus der Deckung. "Warum sollten wir uns unnötig einem Risiko aussetzen? Wegen mir müssen wir dort nicht fahren."

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