Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Radio Fahrerlager GP Malaysia 2013

Die heißesten Storys aus Sepang

Alonso - Formel 1 - GP Malaysia 2013 Foto: xpb 43 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Malaysia passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche von Sepang gesammelt. Dieses Mal mit Sebastian Vettel, Mark Webber, Jenson Button, Fernando Alonso und vielen mehr...

27.03.2013 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Vettel wird Frankensteins Monster

Sebastian Vettel war am Tag nach der gebrochenen Stallorder der Buhmann der englischen Presse. Der "Guardian" verglich ihn mit Michael Schumacher und Ayrton Senna. Tenor: "Letztes Jahr kam Vettel auf die Superliste der dreifachen Weltmeister. Jetzt hat er sich auf die schwarze Liste der rücksichtslosesten und egoistischsten Fahrer neben Schumacher und Senna gefahren." John Watson forderte in der BBC ein Rennen Sperre. BBC-Experte Gary Anderson meinte: "Ich habe jeden Respekt vor Vettel verloren." Der "Independant" schrieb: "Vettel stieß Webber das Messer in den Rücken und ist damit weitergegangen als Schumacher bei seinen schlimmsten Missetaten. Die "Times" brachte den Vergleich: "Aus Red Bull-Teamchef Horner wurde ein Dr. Frankenstein, der das Monster, das er selbst geschaffen hat, nicht mehr kontrollieren kann."

Keine Antwort unter dieser Nummer

Sebastian Vettel und Mark Webber mussten wegen der extralangen Nachbesprechung im Red Bull-Pavillon ihre Reisepläne verschieben. Vettel war auf der Nachtmaschine zurück ins kalte Europa gebucht. Webber ließ ausrichten: "Ich liege nächste Woche auf meinem Surfbrett in Australien und schalte mein Telefon aus."

Alonso liest Rauchzeichen

Fernando Alonso hat verraten, wie er beim GP Australien den Crash mit Lewis Hamilton vermieden hat. Als sich der Mercedes-Pilot verbremste, machte Alonso die Lenkung auf. Dabei konnte er seinen Gegner gar nicht sehen. Der lag bereits schräg hinter ihm im toten Winkel. Doch der Spanier passte genau auf: "Ich sah im rechten Spiegel eine Rauchfahne. Zum Glück war die lang genug, so dass sie im Spiegel sichtbar war. Sonst hätte ich eingelenkt."

Radar zeigt Endlosschleife

Als im Qualifying das Wetter-Radar streikte, wurden mehrere Teams vom Regen auf dem falschen Fuß erwischt. Die Fans fragten sich, warum die Strategen an der Boxenmauer nicht auf Nummer sicher gegangen sind. Sauber-Teammanager Beat Zehnder erklärt, wie sich die Taktiker täuschen ließen: "Der Bildschirm mit dem Radar ist nicht komplett ausgefallen. Man hat eine Wolke neben der Strecke gesehen, die sich immer wieder leicht veränderte. Dabei handelte es sich aber um eine ältere Endlosschleife. Dass es nicht das aktuelle Radarbild ist, haben wir erst gemerkt, als die ersten Tropfen runterkamen.

Dauerlauf in der Sepang-Sauna

Jenson Button bereitete sich auf den Malayasia-GP mit einem Mini-Triathlon vor. Die Laufdisziplin erledigte er am Donnerstag auf der Rennstrecke. Der McLaren-Pilot umrundete den 5,543 Kilometer langen Kurs in 25 Minuten. Mehr wollte er sich nicht zumuten. "Bei den Saunatemperaturen dehydrierst du zu stark. Das tut dem Körper vor einem GP-Wochenende nicht gut."

Wettanbieter reagieren auf Red Bull-Affäre

Das australische Online-Wettbüro "Sportsbet" hat allen Spielern, die auf einen Webber-Sieg in Malaysia gesetzt hatten, ihren Einsatz zurückbezahlt. Die Aktion lief unter dem Titel "Justice-Refund" (Gerechtigkeits-Rückerstattung). Das britische Wettbüro "William Hill" hat übrigens schon eine neue Wette im Angebot. Wer will kann Geld darauf setzen, dass Webber in Shanghai nicht antritt. Quote: 50 zu 1.

McLaren-Fans wollen neuen alten Teamchef

Schlappe für McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Bei einer Umfrage unter McLaren-Fans wünschten sich viele Ron Dennis als Teamchef zurück. Sie trauerten der erfolgreichen Vergangenheit des Rennstalls nach.

Zweites Tank-Drama für Matt Morris

Sauber-Chefdesigner Matt Morris erinnerte das Tankdrama von Sauber in Melbourne an einen Vorfall bei Williams aus dem Jahr 2004. Auch damals war ein Teil des Tanks zu einem Vakuum zusammenklappt. "Es passierte immer und immer wieder. Jedesmal gab es im Bereich des Einfüllstutzens an der gleichen Stelle einen Riss. Wir mussten eine Kamera in dem Bereich installieren, um die Ursache herauszufinden. Die Tankblase zog sich unter bestimmten Bedingungen wegen eines Problems mit der Entlüftung zusammen und kam dabei immer mit der gleichen Kante in Berührung."

Fusion vom Tisch

Caterham-Teamchef Cyril Abiteboul machte den Gerüchten einer Fusion mit Marussia ein Ende. "Wir haben die Möglichkeit einer Zusammenarbeit geprüft, aber es gab zu viele Hindernisse. Deshalb ist das Thema endgültig vom Tisch."

Villeneuve schwer gefordert

Jacques Villeneuve hat einen Fulltime-Job an der Rennstrecke. Der Kanadier spielt den Experten für die Pay TV-Sender Sky Italia und Canal+. Das geht auf die Knochen. "Ich bin nach einem Wochenende mehr durch den Wind als früher nach einem Grand Prix."

Papier stirbt aus

Die meisten Teams versenden ihre Pressemitteiling via E-Mail. Nur noch zwei Teams vertrauen der alten Methode und drucken auf Papier. Force India und Marussia lassen sich noch nicht auf die scheinheilige Ausrede ein, man wolle Papier und damit Geld sparen. Bravo, weiter so.

Eis und Deo gegen Malaysia-Hitze

Lotus hat sich mit seinen Sponsoren im schwül-heißen Malaysia viele Freunde gemacht. In der Hospitality gab es eine stets gut gefüllte Truhe mit Eis von Unilever (Langnese). Daneben war ein Werbedisplay mit Rexona-Deos aufgebaut - konnte man auch gut gebrauchen. Außerdem ist Lotus eine Partnerschaft mit Columbia-Records eingegangen. In Australien und Malaysia wurden CDs der Foo Fighters, Depeche Mode und David Bowie verteilt.

Alonso-Jubiläum mit Sternchen

Fernando Alonso ließ sich in Malaysia für seinen 200. Grand Prix feiern. Statistiker, die es ganz genau nehmen, wissen allerdings, dass der Spanier erst 199. Mal am Start eines Formel 1-Rennens stand. Beim Skandal-Rennen 2005 in Indianapolis bog der damalige Renault-Pilot - wie alle Michelin bereiften Fahrer - direkt nach der Einführungsrunde in die Box ab.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden