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Radio Fahrerlager GP Malaysia 2014

Die heißesten Storys aus Sepang

Rosberg & Hamilton - GP Malaysia 2014 Foto: Mercedes 44 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Sepang passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der malaysischen Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Niki Lauda, Jenson Button, Nico Rosberg, Ron Dennis und vielen mehr...

02.04.2013 Michael Schmidt

GP Russland wird 2015 zum Nachtrennen

Der GP Russland 2014 steht noch auf der Kippe. Viel hängt davon ab, wie sich die politische Lage in der Ukraine entwickelt. Für Sochi ist der Grand Prix in diesem Jahr nur das Dessert zum großen Menü der Olympischen Spiele. Deshalb werden außer den festen Tribünen keine weiteren Zuschauerplätze aufgestellt. Sochi plant nur 25.000 Tickets zu verkaufen. Das große Event ist für 2015 geplant. Dann soll der GP Russland ein Nachtrennen werden.

Lautstärke-Kritik kommt nicht gut an

Die ständige Kritik von Bernie Ecclestone und Red Bull an den neuen Regeln kam im Fahrerlager nicht gut an. Die Teamchefs und Motorenhersteller baten Bernie den Lärm um den fehlenden Lärm etwas zu dämpfen. Prompt hielt sich der Formel 1-Boss mehr zurück. Sebastian Vettel zog sich wegen seinen Kommentaren zu den neuen Regeln den Ärger von FIA-Präsident Jean Todt zu. Red Bull-Teamchef Christian Horner verteidigte seinen Weltmeister: "Das war Sebastians ehrliche Meinung. Wollen wir in diesem Zirkus nur Marionetten, die politische Korrektheit heucheln?"

Lauda lässt den Motor jaulen

Niki Lauda versuchte die Formel 1-Chefs Bernie Ecclestone und Donald MacKenzie für die neue Formel 1 zu begeistern. Er zeigte beiden in der Mercedes-Box den neuen Motor im Detail. Als Ferrari nebenan den Motor warmlaufen ließ, gab Lauda den Mechanikern heimlich Handzeichen, die Drehzahl etwas zu erhöhen. Prompt hielt sich MacKenzie die Ohren zu. Lauda grinste: "Sind doch nicht so leise, die neuen Motoren."

Rosberg im Käfig

Nico Rosberg hatte vor dem GP Malaysia in Kuala Lumpur ein strammes Programm für Hauptsponsor Petronas zu absolvieren. Neben einer Runde im alten Mercedes mit V8-Motor um die Petronas Towers sollte Rosberg im Aquarium mit Haien schwimmen. Der Mercedes-Pilot ließ sich im Käfig in das riesige Bassin eintauchen, sah jede Menge Fische, aber keinen Hai. Sie gingen dem Eindringling aus dem Weg.

Regen bringt Programm durcheinander

Regen gehört zum GP Malaysia. Eine Stunde vor der Qualifikation brach die Hölle über dem Kurs von Sepang los. Eine Stunde Dauerregen überschwemmte die Piste. Das Abschlusstraining ging erst mit 50 Minuten Verspätung los. Beim Grand Prix 2009 gab es nur halbe Punkte, weil er nach 31 Runden wegen einer Sintflut abgebrochen werden musste. Das Rennen 2012 dauerte mit Unterbrechung 2,44 Stunden.

McLaren-Mechaniker müssen schwitzen

Ron Dennis drückt McLaren seinen Stempel auf. Ab jetzt ist Schluss mit lustig. Der neue Chef verbietet seinen Mechanikern kurze Hosen zu tragen. Das ist nicht seriös. Erst nach 19 Uhr ist legere Kleidung erlaubt. Bei Temperaturen bis 37 Grad ein schweißtreibender Job.

Alonso gibt sich wortkarg

Fernando Alonso ist ein komischer Kauz. Auf dem langen Rückflug von Australien nach Europa saß er in der First Class eine Reihe hinter Niki Lauda. "Glaubst du, der hätte einmal Hallo gesagt oder ein Wort mit mir gewechselt", wunderte sich Lauda.

Wird die Formel 1 verkauft?

CVC-Chef Donald MacKenzie reiste zum GP Malaysia. Der große Chef des größten Formel 1-Anteilseigners kommt nur, wenn es brennt. Es gibt Gerüchte, CVC wolle seine Anteile abstoßen. Offenbar sucht eine Agentur bereits nach Käufern. Viele glauben, dass Red Bull im Verbund mit Bernie Ecclestone ein möglicher Abnehmer der 35 Prozent ist. Dafür reden sie das Geschäft schlecht, um den Preis zu drücken und CVC zum Verkauf zu bewegen. MacKenzie versicherte gegenüber den anderen Teams, dass er keine Verkaufsabsichten hege.

Aus dem Urlaub nach Malaysia

Die vier deutschen Piloten haben die Tage zwischen Melbourne und Kuala Lumpur unterschiedlich verbracht. Sebastian Vettel daheim bei Freundin und Kind. Nico Rosberg in Bali, Nico Hülkenberg in Pukhet und Adrian Sutil im australischen Port Douglas, wo Ayrton Senna, Alain Prost und Gerhard Berger schon vor 25 Jahren urlaubten. Beim Tauchen am Great Barrier Reef sah Sutil übrigens einen echten Hai - ohne schützenden Käfig.

Magnussen freut sich nicht über Melbourne-Geschenk

Kevin Magnussen stieg nach der Disqualifikation von Daniel Ricciardo in Melbourne vom dritten auf den zweiten Platz auf. Der Debütant konnte sich über das Geschenk von drei Punkten nicht richtig freuen. "Ich bin Dritter geworden. Der zweite Platz fühlt sich nach nichts an."

Button verzichtet gerne auf Podium

Auch Jenson Button nahm es locker, dass er in Melbourne trotz des Aufrückens auf Platz 3 nicht auf dem Podium stand. Nach dem Tod von Vater John Button in der Winterpause wäre das für den McLaren-Pilot wohl etwas viel gewesen: "Das war ganz gut so. Das Wochenende war schon so emotional genug. Ich war gerade beim Dinner als ich die Nachricht bekam. Da hatte ich schon einige Drinks genommen. Danach wurden es noch ein paar mehr."

Black Series weckt Nachtschicht auf

Um zu verbildlichen, wie die MGU-H aus den Abgasen im Auspuff Energie produziert, ließ Mercedes für ein TV-Feature ein kleines Windrad hinter dem Endrohr eines Mercedes SLS Black Series platzieren. Die Dreharbeiten fanden in der Fabrik in Brackley statt - aus Termingründen erst am späten Abend. Als der Sportwagen im Gas gab, schreckte die ganze Nachtschicht auf. Auch der Sicherheitsdienst schaute etwas verdutzt angesichts des lauten Spektakels.

Formel 1 gedenkt Malaysia-Tragödie

Im Gedenken an die Passagiere des verschollenen Air Malaysia-Flugs MH370 brachten die Teams auf allen Helmen und Autos kleine Aufkleber an. Vor dem Rennen wurde zudem eine Schweigeminute eingelegt. Für etwas Verwunderung bei den Formel 1-Besuchern sorgte ein großes Werbeplakat von Malaysia Airlines, das über der Autobahn zwischen Flughafen und Rennstrecke angebracht war. Der Slogan: "May your next journey be just as remarkable" - "Möge die nächste Reise genauso außergewöhnlich sein."

Motorsound aus dem Computer?

Auf die Frage, ob es eine Möglichkeit gäbe, die V6 Turbo-Motoren lauter zu machen, musste Mercedes Motorenchef Andy Cowell, mit einem klaren "nein" antworten. Die einzigen Ideen: "Entweder die MGU-H ausbauen und den Antrieb damit weniger effizient machen. Oder einen großen Lautsprecher hinten anbauen. Bei unserem Mercedes SLS Electric Drive werden die Motorengeräusche übrigens auch künstlich erzeugt."

Fast & Furious-Star als Button-Darsteller

Jenson Button wurde von der malaysischen Zeitung "The Star" zum Lauda-Film Rush interviewt. Bei der Frage, welcher Schauspieler ihn denn einmal in einem Film darstellen sollte, hatte der Brite eine interessante Antwort parat: "Der Typ, den ich wählen würde, ist leider nicht mehr unter uns. Er starb bei einem Autounfall vor ein paar Monaten - Paul Walker. Er wäre perfekt gewesen. Aber wenn mich mal jemand in einem Film spielt, dann bin ich entweder tot oder schon sehr alt. Der Junge, der mich dann spielt, sollte also besser jetzt noch gar nicht geboren sein."

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