Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Radio Fahrerlager GP Monaco

Die heißesten Storys aus Monte Carlo

Sebastian Vettel Foto: dpa 57 Bilder

Am Rande des Glamour-Grand Prix in Monaco gab es wieder jede Menge interessante Geschichten und Begegnungen. In unserer Rubrik Radio Fahrerlager haben wir wie immer die heißesten Storys kurz und kompakt zusammengefasst.

01.06.2011

20 Prozent-Chance für Briatore-Rückkehr

Flavio Briatore führte in Monte Carlo lange Gespräche mit Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt. Vorboten einer Rückkehr? "Die Chancen stehen bei 20 Prozent. Ich habe jetzt Frau und Kind und andere Prioritäten."

Protest zu teuer für Kolles?

Hispania drohte der FIA vor dem GP Monaco schriftlich, gegen alle Autos zu protestieren, die mit einem angeblasenen Diffusor fahren. Worauf die FIA Teamchef Colin Kolles zurückschrieb, er solle sein Anliegen genauer spezifizieren. Angeblasene Diffusoren gibt es seit 1985. Sie sind legal. Wenn überhaupt, dann würde nur ein Protest gegen das Produzieren von Auspuffgasen im Schleppbetrieb des Motors zum Nutzen der Aerodynamik Sinn machen. Daraufhin blies Hispania zum Rückzug. Die Protestgebühr hätte pro Auto 2.000 Dollar betragen. Ohne Aussicht auf Erfolg.

FIA-Gala 2011 in Indien

Der Weltmeister muss seinen Pokal dieses Jahr in Delhi abholen. Die normalerweise in Monte Carlo stattfindende Preisverleihung wurde auf Einladung von Force India-Chef Vijay Mallya in Indiens Hauptstadt verlegt. Der Zweitages-Test mit den jungen Fahrern findet im Anschluss an den GP Abu Dhabi und nicht nach dem Saisonfinale in Brasilien statt. Sao Paulo wollte nach dem Grand Prix keine zusätzliche Polizei für den Schutz vor Überfällen auf der Anfahrt zur Rennstrecke abstellen.

Toro Rosso-Box funkt Fahrern dazwischen

RTL-Experte Christian Danner durfte sich im Training in den Toro Rosso-Boxenfunk einklinken. Was er hörte, überraschte ihn: "Die Fahrer werden total entmündigt. Sie bekommen von ihren Ingenieuren laufend Anweisung, wie sie zu fahren und welche Knöpfe sie zu drücken haben. Da kann sich doch kein Mensch aufs Fahren konzentrieren."

Button bleibt höflich

Jenson Button erinnerte sich gerne an seinen Monaco-Sieg von 2009 und die kleine Verwirrung im Anschluss: "Ich habe mein Auto aus Versehen 200 Meter vor der Fürstentribüne geparkt und musste zum Podest laufen. Als Prinz Albert mir gratulierte, sagte ich: "Entschuldigen Sie die Verspätung, Exzellenz."

Paket für Jean Todt

Aufregung am Sonntagmorgen im Fahrerlager. Die Polizei sperrte den Eingangsbereich, weil ein verdächtiges Paket gefunden wurde. Die vermeintliche Bombe war direkt neben dem FIA-Motorhome deponiert worden. Einer juxte: "Hat da einer etwas gegen den neuen Präsidenten?"

Ecclestones wohltätige Ader

Williams-Technikpapst Patrick Head lief Bernie Ecclestone auf dem Weg vom Fahrerlager in die Boxen in die Arme. "Man hört, du willst die Formel 1 zurückkaufen. Aber doch nicht von deinem eigenen Geld?", provozierte Head den Chef der Formel 1. Ecclestone gab zurück: "Das würde mir das Herz herausreißen." Und was würde passieren, wenn die Formel 1 ihm eines Tages doch wieder gehören würde? Bernie gab augenzwinkernd zurück: "Dann würde ich sie den Teams schenken."

F1-Gehalt für Serien-Ingenieur

Der geschasste Ferrari-Technikchef Aldo Costa sitzt jetzt im Technikbüro der Straßensportwagen. Sein Vertrag soll noch zwei Jahre laufen. Damit würden sich Interessenten aus der Formel 1 die Zähne ausbeißen. Die Headhunter im Fahrerlager halten es dennoch für unwahrscheinlich, dass Costa zwei Jahre auf Eis liegt. "Ferrari wird es sich nicht leisten, für einen Ingenieur in der Serienproduktion so lange ein Formel 1-Gehalt zu bezahlen."

Monaco-Experte Barrichello

Rubens Barrichello fuhr seinen 19. Grand Prix in Monte Carlo. Er wurde mit zwei WM-Punkten belohnt. "Als ich 1993 zum ersten Mal hier herkam, konnte ich glauben, dass man auf dieser Strecke mit einem Formel 1-Auto fahren kann."

Race of Champions

Zehn Formel 1-Weltmeister ließen sich im Fahrerlager von Monaco blicken. Neben den noch aktiven fünf Champions Vettel, Button, Hamilton, Alonso und Schumacher schauten auch die Ex-Titelträger Mika Häkkinen, Alain Prost, Keke Rosberg, Jacky Stewart und Niki Lauda vorbei.

Button beinahe aufgegabelt

Die Aufbauten dauerten in Monaco länger als gewöhnlich. Der dreistöckige Glaspalast von McLaren stand erst am Donnerstag in voller Pracht. Pressebeauftragte Silvia Hoffer wurde sogar kurzzeitig ins Media-Center ausquartiert, weil der Internetzugang im Motorhome auf sich warten ließ. Beinahe hätte die Verzögerung dramatische Konsquenzen gehabt. Ein Gabelstapler-Fahrer übersah beim Zurücksetzen Jenson Button. Der Pilot konnte sich mit einem Sprung zur Seite gerade noch retten.

Pool-Party mit Arschbombe

Nach dem Rennen gab es auf dem Red Bull-"Floaterhome" das traditionelle Bad für den Sieger. Als erstes beförderten Sebastian Vettel und Teamchef Christian Horner Technikchef Adrian Newey in den Pool. Dann wurde auch noch Vettels Vater Norbert versenkt. Der Heppenheimer stieg kurz aus, schüttelte sich und machte mit einer Arschbombe dann auch noch die herumstehenden Fotografen nass. Auch die beiden BBC-Experten Eddie Jordan und David Coulthard gingen unfreiwillig baden. Jordan verlor bei der Schwimmeinlage allerdings seine Brille. Coulthard - in weißem Hemd und weißer Hose - hielt sich lange an der Reling fest, bevor er dann doch von der Red Bull-Truppe in den Pool befördert wurde. Mark Webber verzichtete nach seinem vierten Platz auf die Plansch-Party.

Mallya sammelt Meilen

Force India-Teamchef Vijay Mallya hatte ein volles Programm in Monaco. Der Milliardär verbrachte die ersten Tage auf seiner 98 Meter-Yacht Indian Empress. Am Freitag flog er von Nizza zurück nach Indien (Chennai), um ein Cricket-Match anzuschauen. Am Sonntagmorgen war er pünktlich zum Rennen wieder zurück.

Aufregendes Kranken-Programm

Sergio Perez verbrachte nach seinem Unfall im Qualifying zwei Tage im Krankenhaus von Monte Carlo. "Eigentlich sollte er Ruhe haben. Aber stattdessen hat er sich schon am Samstagabend das Champions League-Finale angeschaut und seinem Verein Barcelona die Daumen gedrückt", berichtete Teamchef Peter Sauber. Am Sonntag lief natürlich auch das Rennen im TV am Krankenbett.

Top Gear in Monaco unterwegs

Die Moderatoren der populären englischen Auto-Sendung Top Gear statteten dem Grand Prix einen Besuch ab. Nach den Rahmenrennen am Freitag nutzten Jeremy Clarkson, James May und Richard Hammond die freie Strecke für eine Ausfahrt. Mit Kleinwagen von Renault, Citroen und Fiat rasten sie über die Piste. Als prominente Beifahrer verpflichteten sie Bernie Ecclestone, Flavio Briatore und Christian Horner. Der Red Bull-Teamchef war nicht besonders beeindruckt von der Fahrt Hammonds: "Meine Oma wäre stolz auf dich", grinste er dem Piloten nach der flotten Runde entgegen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden