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Radio Fahrerlager GP Monaco 2013

Die heißesten Storys aus Monte Carlo

Daft Punk Lotus GP Monaco 2013 Foto: Lotus 34 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Monaco passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Nico und Keke Rosberg, Lewis Hamilton, Jean Alesi und den Musikern von Daft Punk...

29.05.2013 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Mercedes fällt um

Es wird mal wieder über eine Ausweitung der Testfahrten gestritten. Ferrari hat folgenden Vorschlag eingebracht: Wer will, kann im Austausch mit Windkanalstunden, Aero-Testtagen und Promotion-Tagen neun Tage zusätzlich testen. In einem ersten Wahlgang fiel der Vorschlag mit 5:6 durch. Daraufhin ließ die FIA ein zweites Mal abstimmen, unter dem Vorwand, dass beim ersten Mal nicht alle Fakten auf dem Tisch gelegen haben. Plötzlich kehrte sich das Ergebnis um. Jetzt waren 6 Teams dafür und 5 dagegen. Der Umfaller war Mercedes.

Massa und Grosjean irritiert

Die beiden Unfälle von Felipe Massa und Romain Grosjean im dritten freien Training am Samstagmorgen stehen möglicherweise im Zusammenhang. Man wunderte sich, dass beide Fahrer am Ende der Zielgeraden beim Anbremsen plötzlich in Schwierigkeiten gerieten und in den Absperrungen der Ste. Dévote-Kurve landeten. Nach den Aussagen beider Piloten wird jetzt vermutet, dass sie jeweils durch das Auto irritiert wurden, das kurz vor ihnen die Boxengasse verlassen hatte. Diese Auto müssen zwar beim Einbiegen in die Zielgerade innerhalb einer Linie bleiben, aber aus Sicht des Fahrers, der mit 275 km/h die Zielgerade hinunterbläst, sieht es so aus, als käme aus dem Nichts plötzlich ein Auto auf ihre Fahrspur. Offenbar kann das die Konzentration stören.

Alesi kommt und geht

Jean Alesi war einer der vielen Ex-Piloten im Fahrerlager von Monte Carlo. Am Donnerstag zeigte der Franzosen seinen Söhnen die Formel 1-Welt. Abends setzte er sich mit seinem Anhang ins Flugzeug von Nizza nach Genf. "Ich muss meine Kids in die Schule bringen. Samstag bin ich wieder da." Alesi hatte in Monte Carlo auch eine Funktion. Er ist Markenbotschafter von Pirelli.

Allison als Newey-Ersatz

Noch immer steht nicht fest, wo der vor einem Monat abgelöste Lotus-Technikcherf James Allison landen wird. Der Engländer hat noch eine Arbeitssperre bis Ende 2014. Gegen eine Ablöse wäre aber ein früherer Dienstantritt bei seinem künftigen Arbeitgeber möglich. Allein, man weiß noch nicht, wo Allison hin will. Alle Welt spekuliert auf Ferrari, doch da dort nichts passiert, mehren sich die Gerüchte, dass er vielleicht doch zu Red Bull geht. Die Spekulanten im Fahrerlager glauben, dass Adrian Newey Ende 2014 aufhört. Das Technikgenie äußerte zuletzt immer häufiger seinen Frust über die immer weitreichenderen Reglementrestriktionen. Und Newey fürchtet, dass die Formel 1 im neuen Turbo-Zeitalter zu einer Motorenformel wird.

Marussia endlich im Ampel-Zeitalter

Die Zusammenarbeit zwischen McLaren und Marussia ist ziemlich weitreichend. Marussia ist 80 Stunden pro Woche im McLaren-Windkanal und hat das Angebot, mehr Zeit zu buchen. Kapazitäten wären noch vorhanden. McLaren selbst testet momentan ausschließlich bei Toyota, weil die Anlage in Köln besser ist als die eigene. Auch einer der drei McLaren-Fahrsimulatoren steht Marussia zur Verfügung. Ab dem GP England kommt die alte Boxenausrüstung von McLaren zum Einsatz. Dann beginnt für den russischen Rennstall endlich auch das Ampel-Zeitalter.

Lauda dankt Rosberg Senior

Nach Nico Rosbergs Pole Position marschierte Mercedes-Aufpasser Niki Lauda schnurstracks zu seinem früheren Konkurrenten Keke Rosberg. Grund: "Ich muss mich bei dem alten Rosberg bedanken, dass er diesen Bub in die Welt gesetzt hat."

Daft Punk ohne Maske

Die Rockband Daft Punk war in Monte Carlo Gast von Lotus. Da die Mitglieder der Gruppe grundsätzlich nur mit Masken auftreten, sind die Gesichter in der Öffentlichkeit nicht bekannt. "Die Jungs sind den ganzen Tag offen durchs Fahrerlager gelaufen, und kein Mensch hat sie erkannt oder angesprochen", erzählte Teambesitzer Gérard Lopez grinsend.

Rosbergs Burger-Bude

Lewis Hamilton und Nico Rosberg sind alte Kumpels aus Kartzeiten. Schon damals fuhren sie in einem gemeinsamen Team. In der Formel 1 ist die Rivalität nun etwas größer. Das hindert die beiden aber nicht daran, auch in ihrer Freizeit gemeinsam abzuhängen. Beide wohnen in Monte Carlo im selben Haus. Als Lewis vor kurzem von einer Reise nach Hause kam und nichts mehr im Kühlschrank hatte, klingelte er kurzerhand beim Teamkollegen. Rosbergs Freundin Vivian machte für die beiden Jungs kurzerhand Burger.

Eiszeit zwischen Hamilton und Sutil

Auch Lewis Hamilton und Adrian Sutil waren mal befreundet. Die beiden kennen sich noch aus ihrer Formel-3-Zeit. Nach dem Vorfall im Nachtclub M1NT in Shanghai im Jahr 2011, wo Sutil gemeinsam mit Lewis Hamilton feierte und gegen Eric Lux handgreiflich wurde, war jedoch Funkstille zwischen den beiden. "Wir haben ein paar Mal miteinander gesprochen und geplant, mal richtig miteinander zu reden", erklärt Hamilton die aktuelle Situation. "Wir waren lange richtig gute Freunde und hatten eine tolle Zeit miteinander. Du kannst deine guten Freunde an einer Hand abzählen, deshalb will ich sicher gehen, dass wir die Dinge richtigstellen." Die knappe Antwort von Sutil: "Das Verhältnis ist anders und ich warte immer noch auf ein Zusammenkommen. Mehr kann ich dazu nicht sagen."

Bottas beeindruckt bei Monaco-Debüt

Monaco ist eine der schwierigsten Formel-1-Rennstrecken im Kalender. Für einen war dieses Wochenende eine besondere Herausforderung: Valtteri Bottas. Im Gegensatz zu allen anderen Piloten, die schon einmal mit der Formel 1 oder in einer Nachwuchsserie ein Rennen im Fürstentum gefahren sind, wurde der Finne ins kalte Wasser geworfen und erlebte in der Königsklasse sein Monaco-Debüt. Im Qualifying war er immerhin schneller als Teamkollege und "Monaco-Spezialist" Pastor Maldonado.

Fußball-Duell im Hause Rosberg

Das Champions-League-Finale am Samstag mit Bayern München gegen Dortmund bewegte auch die Gemüter im Fahrerlager. Während Sebastian Vettel seine Daumen für den BVB drückte, fieberte Nico Rosberg für sein Lieblingsteam Bayern München. "Ich schaue das Spiel zuhause auf der Couch", sagte Rosberg. "Meine Mutter wird aber am anderen Ende des Sofas sitzen, denn die ist für Dortmund."

Geschenk für Hamilton

Als Lewis Hamilton am Anfang der Saison von einem Journalisten gefragt wurde, warum er keine Uhr von Mercedes-Sponsor IWC am Handgelenk trägt, entgegnete der, er habe nie eine bekommen. Das hat die Schweizer Uhrenfirma nun nachgeholt. In Monaco bekam Hamilton vor versammelter Mannschaft im Motorhome von Mercedes einen neuen Zeitmesser überreicht.

Stars an der Côte d'Azur

In Monaco gehört das Schaulaufen der Promis genauso dazu wie die Yachten und Nobelkarossen. Dieses Mal ließen sich in der Startaufstellung David Hasselhoff, Schauspielerin Cameron Diaz, Michael Douglas, Tamara Ecclestone und Valentino Rossi blicken. Auch Leonardo di Caprio stattete Monaco einen Besuch ab. Der Frauenschwarm war von Uhrenhersteller TAG Heuer eingeladen worden. Der Weg war für die Promis nicht weit. Denn in der Nachbarschaft fand das Filmfestival von Cannes statt.

Ogier im Porsche-Duell mit Loeb

Die beiden Rallye-Stars Sebastien Loeb und Sebastien Ogier waren ebenfalls in Monaco zu Gast. Die Dauerrivalen traten als Gaststarter im Porsche Supercup gegeneinander an – mit dem besseren Ende für Ogier. Im Qualifying war der VW-Pilot zwei Zehntel schneller. Im Rennen landete Ogier auf Rang 13 drei Plätze vor Loeb.

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