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Radio Fahrerlager GP Monaco 2014

Die heißesten Storys aus Monte Carlo

Lewis Hamilton - GP Monaco 2014 Foto: xpb 49 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Monaco passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Niki Lauda, Helmut Marko, Gerhard Berger, Nico Rosberg, Kimi Räikkönen und vielen mehr...

28.05.2014 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Hamilton mit Jetlag im ersten Training

Am Donnerstag war Lewis Hamilton noch nicht richtig wach. Er verpasste die ersten Minuten des Freien Trainings, weil er verschlafen hatte. Er war einen Tag zuvor von einem PR-Termin aus Barbados nach Europa gekommen und litt noch unter Jetlag. Weil Hamilton auf Telefonanrufe vom Team nicht reagierte, schickte Mercedes seinen Betreuer in das Appartement. Der Engländer wurde mit einem Boot ins Fahrerlager gebracht.

Rosberg fällt von der Schlafcouch

Auch Nico Rosberg hatte ein Monaco-Problem. Der Sieger der Straßenschlacht schlief bei sich zuhause im Gästezimmer. Das hat kein Fenster zur Straße und ist ruhiger. Als am Morgen der Wecker klingelte und Rosberg sich umdrehen wollte, fiel er aus dem Bett. Die Aushilfs-Schlafstätte war wohl etwas ungewohnt.

Comeback der Austria-Legenden

Der GP Österreich wirft seine Schatten voraus. Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz will den Fans mehr bieten als nur einen Grand Prix. In Spielberg könnte die größte Show des Jahres laufen. Auch das Rahmenprogramm hat es in sich. So sollen neun frühere österreichische Formel 1-Fahrer in ihren Originalautos um den Kurs fahren: Niki Lauda, Gerhard Berger, Helmut Marko, Karl Wendlinger, Alexander Wurz, Dieter Quester, Hans Binder, Patrick Friesacher und Christian Klien.

Berger bietet Alesi Ferrari-Fahrt an

Gerhard Berger muss die Showfahrt in Spielberg wohl auslassen. Der zehnfache GP-Sieger kann seit seinem Skiunfall den rechten Arm nur eingeschränkt bewegen. Die beschädigten Nerven brauchen ein Jahr um zu regenerieren. Berger fragte Jean Alesi, ob er für ihn im 88er Ferrari Platz nehmen könne. Als Alesi zögerte, meinte sein Kumpel Gerhard: "Hör mal, das muss eine Ehre für dich sein. So ein gutes Rennauto bist du nie gefahren."

Patrick Head wieder heiß auf Formel 1

Der GP Monaco ist das Rennen, bei dem man Bekannte aus der Szene trifft, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht. Der frühere Williams-Technikchef Patrick Head kehrt in Monte Carlo regelmäßig an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Die Formel 1 verfolgt er nur noch am Fernsehschirm. "Im letzten Jahr habe ich mir nicht alle Rennen angeschaut, weil Williams so schlecht war. Das hat weh getan. Jetzt läuft es wieder besser, und ich bin jedes Mal dabei." Und was hält der passionierte Ingenieur von der neuen Technik? "Für einen Ingenieur ist es faszinierend. Aber ich kann verstehen, dass der Großteil der Fans etwas anderes sehen will. Dicke V8-Motoren nach amerikanischem Vorbild mit 800 PS und viel Krawall zu einem vernünftigen Preis."

Kurven-Vergabe nach Legenden-Status

Der Kurven-Skandal am Red Bull-Ring schlägt in Österreich hohe Wellen. Die Niki Lauda-Kurve wurde an Pirelli verkauft. Gerhard Berger besitzt seine Kurve noch und nahm in Monte Carlo Red Bull-Berater Helmut Marko scherzhaft ins Gebet: "Wie lange habe ich meine Kurve noch?" Marko antwortete todernst: "Kurven-Namen werden an Legenden vergeben. Legende wird man erst, wenn man tot ist." So wie Jochen-Rindt, dem am Red Bull-Ring die Zielkurve gehört. Berger meinte daraufhin mit Blick zu Lauda: "Ich habe lieber keine Kurve und lebe noch." Und zu Marko: "Du kannst eine Marko-Kurve draus machen, bis wir tot sind. Dann möchten wir unsere Kurven zurückhaben."

Hülkenberg zur Party verpflichtet

Force India-Chef Vijay Mallya ließ es auf seiner Yacht Indian Empress richtig krachen. Am Donnerstag stieg auf dem Boot mit Ausmaßen eines Kreuzfahrtschiffs eine Party für 600 Gäste. Auch Nico Hülkenberg und Sergio Perez mussten kommen. Sie hatten sogar bis 10 Uhr abends Anwesenheitspflicht. In anderen Teams werden die Fahrer früher ins Bett geschickt.

Neue Rennstrecken in Mexiko und Aserbaidschan

Der GP-Zirkus bekommt bald zwei neue Schauplätze. In Mexiko und Baku soll im Juni mit den Bauarbeiten an neuen Formel 1-Strecken begonnen werden. Mexiko muss die alte GP-Strecke von Magdalena-Mixhuca renovieren. Ein neues Boxengebäude, die Verbreiterung des Auslaufs in den S-Kurve und die Stadion-Passage im Bereich der ehemaligen Peraltada-Kurve stehen auf dem Bauplan. Der GP Aserbaidschan wird auf einem Stadtkurs stattfinden. Um die Streckenführung des über 6 Kilometer langen Kurses wird noch gestritten. Sicher ist, dass der Start/Ziel-Bereich wie beim GT-Rennen an der Uferpromenade zum Kaspischen Meer liegt. Es gibt offenbar Pläne, dass die Strecke die längste Gerade im GP-Zirkus aufweist, dann aber einen Abstecher durch die Altstadt mit extremen Steigungen und Gefällstrecken macht.

Kimi mal wieder mit Magenverstimmung

Kimi Räikkönen fehlte am Sonntag bei der Fahrerparade. Das kann teuer kommen, wenn man keine triftige Begründung dafür hat. Kimi hatte. Er entschuldigte sich mit einer Magenverstimmung. Aus dem gleichen Grund fehlte der Finne letztes Jahr an einem Testtag in Barcelona und am Donnerstag vor dem GP Belgien. Weil der Weltmeister von 2007 trinkfest ist, kursiert natürlich jede Menge Spott im Fahrerlager. Räikkönen belehrte alle Zweifler mit einem Mega-Start. Da war er hellwach. Der Ferrari-Pilot pfeilte sich von Platz 6 auf Rang 3. Hätte ihm nicht Max Chilton in der Safety-Car-Phase den rechten Hinterreifen aufgeschlitzt, wäre Kimi vermutlich auf dem Podium gelandet. Nach dem Rennen bekam Chilton sein Fett ab. Kommentar aus der Szene: "Wenn hier am Tag davor einer zu tief ins Glas geschaut hat, dann wohl er."

VIP-Alarm in Monaco

Der Monaco Grand Prix ist das Rennen mit den meisten VIPs in der Startaufstellung. Im Vergleich zum letzten Jahr hatten wir allerdings den Eindruck, dass sich nicht mehr ganz so viele Promis für die Formel 1 interessieren. Den meisten Wirbel löste Teenie-Idol Justin Bieber aus, der ein Selfie mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone twitterte. Eine ganz besondere Ehre wurde dem Schauspieler Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes) zuteil. Er durfte die Interviews mit dem Sieger Nico Rosberg, Lewis Hamilton und Daniel Ricciardo führen. Regisseur George Lucas gehört mittlerweile zu den Stammgästen in der Königsklasse. Aus Deutschland reisten Fußballer David Alaba und Moderator Joko Winterscheidt an. Für die Männer waren Model Karolina Kurkova und Tamara Ecclestone ein heißer Anblick. Die Tochter von Bernie übertrieb es allerdings etwas mit ihren Glitzer-Ohrenschützern für Baby Sophia, die sie auf dem Arm durchs Fahrerlager trug.

Petrov kehrt in die Formel 1 zurück

Traditionell tummeln sich auch immer viele Ex-Rennfahrer in Monaco. Noch nicht ganz zum alten Eisen gehört Vitaly Petrov, auch wenn der Russe keine Formel 1 mehr fährt. Petrov war bei Mercedes zu Gast. Für die Stuttgarter fährt er neuerdings in der DTM.

Mercedes mit großer Ankündigung

Am Samstag machte Mercedes mit einer Ankündigung einer Pressekonferenz einige Journalisten neugierig. Die Ausbeute dieses Events, bei dem sich zahlreiche Pressevertreter im Mercedes-Pavillon einfanden: Die Bekanntgabe eines mehrjährigen Deals mit Titelsponsor Petronas. Offensichtlich so eine Sensation, dass man noch nicht mal über die genaue Dauer sprechen wollte. Diejenigen, die diese Nachricht verpasst hatten, bekamen hinterher gleich noch zwei Pressemitteilungen ins E-Mail-Postfach.

McLaren unterstützt Krebshilfe

Jenson Button und Kevin Magnussen erschienen am Mittwoch mit lustigen lilafarbenen Perücken im Fahrerlager. Die beiden McLaren-Piloten wollten allerdings keine Travestie-Show aufführen, sondern unterstützten damit die Spendenaktion der Wohltätigkeits-Organisation CLIC Sargent. Sie erinnert mit dem "Wig-Wednesday", also Perücken-Mittwoch, an Kinder, die bei einer Krebs-Behandlung ihre Haare verlieren.

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