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Radio Fahrerlager GP Monaco 2015

Die heißesten Storys aus Monte Carlo

Mercedes - GP Monaco 2015 Foto: Georg Nolte / Twitter: @georgnolte 57 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Monaco passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Kimi Räikkönen, Christian Horner, Jules Bianchi, Nico Rosberg und vielen mehr ...

27.05.2015 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Piloten schwärmen von V10-Ära

Was war die schönste Zeit in der Formel 1? Für Jenson Button gibt es keinen  Zweifel: "Das war das Jahr 2004. Mit den V10-Motoren mit 900 PS, viel Abtrieb und einem Reifenkrieg. Es gab nie wieder schnellere Autos." Sein Teamkollege Fernando Alonso korrigiert: "Für mich war es die Saison 2005. Das letzte Jahr der V10-Ära. Das war für den Fahrer die größte Herausforderung."

Kimi will nach Le Mans

Toni Vilander arbeitet als Experte in Diensten des finnischen Fernsehens. Der GT-Pilot ist einer der besten Kumpels von Kimi Räikkönen. Bei einem TV-Interview fragte er Kimi: "Erinnerst du dich noch an dein Versprechen? Wenn du mit der Formel 1 aufhörst, fährst du ein Mal mit mir in Le Mans. Gilt das noch?" Räikkönen antwortete verschmitzt: "Natürlich. Aber dann bitte in den großen Autos." Soll heißen: Nicht in der GT-Klasse, sondern der WEC.

 Pirelli will weiter Reifen liefern

Pirelli-Präsident Marco Tronchetti Provera bestätigte, dass sich Pirelli an der Ausschreibung für den Reifenvertrag ab 2017 beteiligen wird. "Wir sind offen für alles, solange es sicher ist und die Verantwortung für das Angebot der Reifen bei uns bleibt. Man kann mit uns über die Reifendimensionen reden, auch über Wettbewerb. Wenn es gewünscht ist, Reifen zu bauen, die das ganze Rennen halten, sind wir auch dabei. Das ist einfacher als einen Reifen zu entwickeln, der kontrolliert und sicher nur 10, 20 oder 30 Runden hält."

 Fahrer starten Fan-Umfrage

Die Fahrergewerkschaft GPDA hat unter der Federführung von Alexander Wurz bei dem Meinungsforschungsinstitut Repucom eine Fan-Umfrage in Auftrag geben. Thema: Was erwarten die Fans von der Formel 1. In den nächsten zwei Wochen können sich die Fans in 12 Sprachen über eine speziell eingerichtete >> Website an der Umfrage beteiligen. Der detaillierte Fragekatalog wurde nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt. Mit ihm wollen die Fahrer nicht nur die Wünsche der Zuschauer abfragen, sondern auch ihren Hintergrund. Wurz erklärt: "Uns interessiert, wie sie in den Motorsport gekommen sind, ob über die Eltern, Freunde oder von selbst. Wir wollen wissen, seit wann sie die Formel 1 verfolgen, und was ihr Lieblingsauto ist. Wir fragen nicht nur ein Thema mit ja oder nein ab. Speziell entwickelte Folgefragen sollen ermitteln, warum sich die Fans etwas Bestimmtes wünschen."

Monza braucht mehr Geld

Monza bittet die italienische Regierung um Hilfe. Zwei Jahre noch läuft der alte Vertrag mit Bernie Ecclestone. Für 2017 wird gerade neu verhandelt. Ecclestone verlangt signifikant mehr Geld. "Wir würden dann im Rahmen der anderen europäischen Grand Prix liegen", sagt Ivan Capelli. Der frühere Formel 1-Pilot berät die Veranstalter und den Präsidenten des Italienischen Automobilclubs Sticchi Damiani bei den Gesprächen mit dem Formel 1-Boss. Eines ist jetzt bereits klar. Allein wird Monza die Forderungen nicht stemmen können. Wenn der italienische Staat die Traditionsveranstaltung subventioniert, dann ist auch die lokale Regierung bereit, 20 Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur zu stecken. "Wir denken an Möglichkeiten, den königlichen Park auch für andere Veranstaltungen wie Golfturniere oder Konzerte zu nutzen, um so neue Geschäftszweige zu erschließen", sagt Capelli.

Toro Rosso-Väter leiden mit

Toro Rosso hat das jüngste Team der Formel 1. Carlos Sainz junior und Max Verstappen sind zusammen 37 Jahre alt. Ihre Väter leiden in der Boxengarage mit. Manchmal zu emotional. Nach dem GP Spanien kam es zu einem Disput zwischen Jos Verstappen und Teamchef Franz Tost über die Taktik. Die Meinungsverschiedenheiten sind offenbar ausgeräumt. In Monte Carlo war Jos Verstappen allein auf weiter Flur. Carlos Sainz senior musste pausieren. Er hatte sich beim Fußballspielen die Achillessehne gerissen.

Helm-Techniker als Dauerläufer

Auf diesen Mann können sich die Formel-1-Fahrer verlassen: Peter Bürger, der die Piloten mit Arai-Kopfschutz betreut, feierte in Monaco seinen 333. Grand Prix. Und das in Folge, ohne einen einzigen zu verpassen. Gerne hätte sich der Helm-Techniker auch um den neuen Kopfschutz von Daniel Ricciardo gekümmert. Doch der Helm im Monaco-Spezial-Design von Künstler Jens Munser kam wegen des neuen Wechselverbots in diesem Jahr nicht zum Einsatz.

Familie Vettel bleibt bodenständig

Während die Formel-1-Piloten in Monaco teuren Hotels hausen, suchte Norbert Vettel, Vater von Sebastian, die Ruhe am Hafen um die Ecke. Und das zu einem Schnäppchenpreis. Für rund 300 Euro gibt es Wohnmobil-Stellplätze mit Blick aufs Meer.

Flitterwochen mit Journalisten

Christian Horner hat eine neue Frau an seiner Seite. Gerry Halliwell, Ex-Spice Girl, darf sich nun Gerry Horner nennen. Die beiden gaben sich am Freitag in der Woche vor dem Monaco GP das Ja-Wort. Horner schenkte seiner Liebsten nicht etwa einen Renault, sondern soll ihr einen Aston Martin gekauft haben. In die Flitterwochen ging es nach Cannes. Beziehungsweise direkt nach Monaco. "Eigentlich bin ich ja noch in den Flitterwochen", scherzte Horner bei der Pressekonferenz. "Mit euch allen."

Erinnerung an Jules Bianchi

Im vergangenen Jahr holte Jules Bianchi die ersten Punkte für Marussia in Monaco. Derzeit liegt er nach seinem Unfall beim GP Japan noch immer in Nizza im Krankenhaus im Koma. Nizza ist nicht mal eine halbe Stunde von Monte Carlo entfernt. Einige im Fahrerlager zeigten sich bewegt. "Wir beten alle für ihn und hoffen auf ein Wunder", sagte Pastor Maldonado. "Wir waren immer sehr eng, haben den gleichen Manager. Ich habe ihn auch im Krankenhaus besucht." Das Manor-Team ließ eigens Armbänder mit der Aufschrift "MONACO 2014. P8. #JB17" anfertigen, die jedes Teammitglied trug.

VIP-Alarm in Monaco

Das Sauber-Team bekam in Monaco hohen Besuch. König Karl Gustav von Schweden reiste ins Fürstentum, um seinem Landsmann Marcus Ericsson die Daumen zu drücken. Neben dem König von Schweden zeigten sich natürlich noch viel mehr Promis im Fahrerlager. Stratosphären-Springer Felix Baumgartner kam mit Freundin Mihaela auf dem Boot angeschippert, Force India begrüßte die Comic-Figur Hello Kitty. Einen echten Hingucker hatte McLaren zu bieten: Dort posierte Supermodel Cara Delevingne im pinken Rennoverall vor dem Auto. Fußballstar Cristiano Ronaldo spielte auf dem Foto nur eine Nebenrolle.

Grosjean bleibt dem Wasser fern

Kimi Räikkönen parkte traditionell seine "Iceman"-Yacht im Hafen direkt vor dem Fahrerlager. Mit dabei auf dem Luxus-Boot: seine Freundin Minttu Virtainen. Für Romain Grosjean, der kurz vor dem Monaco GP zum zweiten Mal Vater wurde, wäre das nichts gewesen. Der Franzose bekannte sich via Twitter seekrank.

Rosberg mit 3 Audienzen beim Fürsten

Nico Rosberg besuchte schon am Dienstagabend den Fürsten von Monaco. Als er mit seinem Dienstwagen zum Palast vorfahren wollte, wurde er vom Sicherheitspersonal gestoppt. Eigentlich ist es nur erlaubt mit monegassischem Kennzeichen auf den Berg zu fahren, Rosberg hatte aber ein Stuttgarter Kennzeichen. Der Security-Mann fragte ihn: "Wo wollen Sie hin?" Rosberg antwortete: "Zum Palast." Woraufhin der Security-Mann fragte: "Und zu wem?" Rosberg erwiderte: "Zum Fürst." Daraufhin der Security-Mann: "Oh, dann muss ich sie wohl durchlassen." Rosberg überreichte Albert für seine Zwillinge einen Mini-SLS und ein kleines Mercedes-Bobbycar. In der Loge nach dem Rennen begegneten sich die beiden erneut. Und als Rennsieger durfte Rosberg wie in den vergangenen Jahren später auch noch am Fürstendinner teilnehmen.

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