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Radio Fahrerlager GP Monaco 2016

Die heißesten Storys aus Monte Carlo

Sergio Perez & Nico Hülkenberg - GP Monaco 2016 Foto: xpb 29 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Monaco passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Pastor Maldonado, Adrian Newey, Kevin Magnussen, Fernando Alonso und vielen mehr ...

01.06.2016 Michael Schmidt, Tobias Grüner 1 Kommentar

Telemetrie-Ausfall bei Ferrari

Moderne Formel 1-Autos können nur unter ständiger Überwachung fahren. In Monaco wurden sämtliche Ferrari-Teams zu Beginn der ersten Trainingssitzung für 10 Minuten in den Boxen festgehalten. Die Telemetrie war teilweise ausgefallen. Der Kommandostand bekam von der Hafenpassage keine Daten. Genug, um den Betrieb stillzulegen. Mercedes-Technikchef Paddy Lowe meinte: "Wir würden das gleiche machen. Du fährst heute nicht mehr, ohne dass wir den Motor überwachen können. Einzige Ausnahme sind die Qualifikation und das Rennen." Da heißt es: Augen zu und durch.

Alonso schnürt Doppelpack

Fernando Alonso hatte sein Erfolgserlebnis schon bevor sich das erste Rad in Monte Carlo drehte. Der Spanier steuerte zwei Tore zum 3:1 Sieg der Formel 1-Piloten in einem Benefizspiel gegen die von Fürst Albert von Monaco angeführten Allstar-Mannschaft bei. Der Spanier meinte schelmisch zu seinem sehenswerten Freistoßtor: "Wenn man wie ich in die Jahre kommt, muss man fehlende Schnelligkeit durch Technik ersetzen." Für Ex-Formel 1-Pilot Giancarlo Fisichella endete das Match schmerzhaft. Der Römer zog sich einen Muskelfaserriss zu.

Newey lässt Auto heil

Zwei Wochen vor dem GP Monaco fand der historische Grand Prix im Fürstentum statt. Red Bull-Designer Adrian Newey saß in seinem Lotus 49. "Es ist das Chassis, mit dem Graham Hill 1969 in Silverstone gefahren ist." Newey ließ es ruhig angehen. Auf die Frage von Niki Lauda, ob das Auto heil geblieben ist, meinte der Star-Konstrukteur: "Ich baue nicht bei jedem Rennen ein Crash."

Monaco bleibt gefährlich

Auch der frühere Formel 2-Pilot Eje Elgh nahm beim Oldtimer-Rennen in Monte Carlo teil. mit einem March 711 von Williams, mit dem Henri Pescarolo die Saison 1971 bestritten hat. Der dunkelblaue March gehört eigentlich dem Ex-Formel 1-Fahrer Paolo Barilla. Elgh stellte im Auto plötzlich fest: "Mann ist das schnell auf dieser Strecke. Und gefährlich." Der Schwede berührte im Tunnel die Mauer und ließ es nach einem Check in den Boxen ruhiger angehen. "So bin ich von Platz 4 noch auf Rang 11 zurückgefallen."

BMW M1 Procar-Serie im Spielberg-Rahmenprogramm

Der GP Österreich hat sich wieder ein großes Rahmenprogramm für den Formel 1-Lauf einfallen lassen. Thema ist die BMW Procar-Serie, die 1979 und 1980 im Rahmen der Formel 1-Rennen lief. Folgende Piloten haben sich für die Fahrt im BMW M1 angemeldet: Dieter Quester, Prinz Poldi von Bayern, Jochen Mass, Markus Hotz, Johnny Cecotto, Marc Surer, Jan Lammers, Gerhard Berger, Sepp Manhalter, Niki Lauda, Jos Verstappen, Harald Grohs, Christian Danner und Hans-Joachim Stuck.

Warten auf die EU

Die Klage von Force India und Sauber bei der EU-Kommission wegen Verletzung des Wettbewerbsrechts wurde innerhalb der Behörde an eine neu eingerichtete Abteilung weitergeleitet, die sich ausschließlich um Fälle im Sport kümmert. Sämtliche Eingaben aller Parteien liegen auf dem Tisch. Force India und Sauber haben noch einmal nachgelegt und das jüngste Motoren-Reglement als zusätzliches Beweismaterial eingereicht. Die zuständigen Kommissare müssen nun entscheiden, ob daraus ein Fall wird. Force India-Teamchef Bob Fernley dazu: "Wir hoffen, dass wir bis zur Sommerpause eine Antwort haben."

Maldonado hofft auf F1-Comeback

Pastor Maldonado lief zum ersten Mal seit seinem Ausscheiden aus der Formel 1 wieder durchs Fahrerlager. Der Venezolaner gibt sich kämpferisch: "Ich bin mit der Formel 1 noch nicht fertig und suche einen Weg zurück in ein Cockpit."

Visier-Streit auf Eis gelegt

Der Streit um die Abreißvisiere fand eine einvernehmliche Lösung. Die Teams konnten die FIA-Sicherheitsinspektoren davon überzeugen, dass die Fahrer die Visiere nicht im Cockpit oder im Overall verstauen können. Force India-Teammanager Andy Setevenson erzählt: "Hülkenberg hat probiert, die Abreißvisiere in eine Tasche zu fummeln. Es ging nicht mal im Stand."

Impressionen - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2016Foto: ams

Neues Büro für Charlie Whiting

Monte Carlo hat aufgerüstet. Am Ende der Boxengasse steht ein neuer Turm für die Rennleitung. Im ersten Stock gibt es gleich zwei identische Überwachungsräume für die Strecke - mit jeweils 32 Streckenmonitoren, einem TV-Bild und vier eigenen Kameras in Ste. Dévote, der Hafenschikane, und den beiden Schwimmbad-Schikanen. Sie senden 10 Sekunden zweitversetzt. So können die Sportkommissare bei Meldung von der Strecke sofort am Bildschirm überprüfen, ohne ein Video zurückspulen zu müssen. Doch wofür gibt es gleich zwei Kontrollzentren? Der eine ist für die FIA, der andere für die Polizei.

FIA zeigt Gnade

Die FIA hat auf Wunsch der Fahrer das Verbot wechselnder Helmdesigns gelockert. Ab sofort gibt es einen Joker pro Saison. Bei speziellen Rennen dürfen Fahrer den Look ihres Kopfschutzes ändern. In Monaco nutzten die Gelegenheit gleich mehrere Piloten, darunter Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo, Pascal Wehrlein, Valtteri Bottas, Felipe Massa, Fernando Alonso und Kevin Magnussen (siehe Galerie).

Ricciardo und Wehrlein als Aushilfs-Models

In Monaco fand auch dieses Jahr wieder die traditionelle Amber Lounge Modenschau statt. Für den wohltätigen Zweck wagten sich auch wieder einige Formel 1-Piloten auf den Laufstieg: Daniel Ricciardo, Marcus Ericsson, Felipe Nasr, Pascal Wehrlein, Rio Haryanto sowie die Test- und Entwicklungsfahrer Esteban Ocon und Carmen Jorda.

Magnussen lässt es krachen

Kevin Magnussen stellte am Rande des GP Monaco eine verschärfte Sonderversion des sportlichen Kleinwagens Renault Clio RS vor. Der Däne heizte mit der gelben Kompakt-Kanone so rasant um den Kurs, dass die Bremsen qualmten.

Perez und Hülk stapeln Dosen

Sergio Perez und Nico Hülkenberg waren am Freitag zu einem Yacht-Termin bei Sponsor "Hype" eingeladen. Die Energy Drink Firma wurde vom belgischen Ex-Formel 1-Piloten Bertrand Gachot übernommen, der ebenfalls an Bord war. Am Ende artete der Sponsor-Termin in einen Wettbewerb aus: Hülkenberg und Perez wollten herausfinden, wer die Dosen auf dem wackeligen Bötchen höher zu einer Burg stapeln kann.

Neuester Kommentar

Was zum Geier versucht denn der Perez da? Hahahaha wie geil!

barcode 2. Juni 2016, 12:49 Uhr
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