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Radio Fahrerlager GP Österreich 2016

Die heißesten Storys aus Spielberg

Verstappen-Fans - GP Österreich 2016 Foto: Red Bull 44 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Österreich passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Daniel Ricciardo, Felipe Massa, Sebastian Vettel, Max Verstappen und vielen mehr...

06.07.2016 Michael Schmidt, Bianca Leppert

2017er Pirelli-Test Anfang August

Red Bull wird in der ersten Augustwoche in Mugello die 2017er Reifen von Pirelli testen. Dafür hat Red Bull den RB11 von 2015 mit einem größeren Frontflügel, Schürzen und einem zusätzlichen Heckflügel aufgerüstet. Der Testpilot wird Sebastien Buemi sein. Mercedes darf beim Silverstone-Test zwei Tage nach dem GP England ausnahmsweise mit 2 Autos testen. Pascal Wehrlein sitzt in einem 2014er Silberpfeil. Der Manor-Pilot schließt die Testserie von Pirelli zur Entwicklung der Reifenmischungen für 2017 ab.

Ricciardo schweigt zu Ferrari

Daniel Ricciardo ist schon seit Monaten bis 2018 bei Red Bull festgenagelt. Kürzlich sorgte der Australier für Aufsehen, als er mit seinen Aussagen Spekulationen Nahrung gab, er könnte 2017 oder 2018 an der Seite von Sebastian Vettel für Ferrari fahren. Red Bull stellte daraufhin schnell die Vertragslage klar. Als Ricciardo darauf in Spielberg angesprochen wurde, setzte er sein breitestes Lachen auf: „Ich sage jetzt gar nichts mehr. Jedes Wort dreht ihr in 10 Worte um. Dann werden es 30 und am Ende 50. Deshalb lassen wir es dabei, wie es ist.“

Kein Mitleid mit Mercedes

Das Funkverbot war auch beim GP Österreich noch Thema. Felipe Massa hatte wenig Mitleid mit den Problemen von Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen in Baku. „Wo ist das Problem? Die Regeln sind wie sie sind. Vielleicht wäre es besser, wenn die Technik weniger kompliziert wäre. Ich benutze nie alle 15 Motoreinstellung, sondern nur die, die ich auch verstehe.“

Ricciardo startet Motor selbst

Red Bull-Chef Christian Horner erzählte in Spielberg eine interessante Geschichte. Sie spielte in den letzten Minuten der Qualifikation zum Rennen in Baku. Nach der Unterbrechung wegen des Hamilton-Unfalls blieb den Fahrern nur noch eine Runde, um sich zu verbessern. Je weiter man in der Schlange am Ende der Boxengasse vorne stand, umso besser konnte der Fahrer seine Aufwärmrunde gestalten. Ricciardo stand ganz vorne. Schon 4 Minuten bevor die Strecke freigegeben wurde. Weil kein Motor im Stand so lange läuft ohne zu überhitzen, wurde Ricciardo gebeten, den Motor abzustellen. Doch wie hat er ihn wieder in Gang gesetzt? Horner verrät: „Er hat ihn über die MGU-K gestartet. Es ist eine komplizierte Prozedur, bei der viele Knöpfe in der richtigen Reihenfolge gedrückt werden müssen. Daniel hat den Ablauf zuvor in der Garage ein Mal geübt und konnte sich an alles erinnern.“

Vettel auf Vintage-Bike

Sebastian Vettel wohnt am Red Bull-Ring immer im eigenen Luxus-Wohnmobil. Von dort pendelt er mit dem Motorrad zur Strecke. Diesmal nutzte eine BMW R69S aus den 60er Jahren. Der Ferrari-Pilot hat ein Faible für alte Autos und alte Motorräder.

Kein Verständnis für Jammerei

RTL-Experte Christian Danner durfte in Hockenheim den 2014er Mercedes fahren. Der frühere Rennfahrer kann die Kritik der aktuellen Piloten an den Hybrid-Rennern nicht verstehen: „Sie sollten sich drei Mal beim Herrgott bedanken, dass sie solch großartige Rennautos fahren dürfen. Das ist Jammern auf höchstem Niveau.“

Brundle fährt Brawn

Martin Brundle ist schon viele Rennautos gefahren. In Goodwood ergänzte er seine Sammlung um eine Rarität. Der Sky-Reporter saß im BrawnGP, der 2009 auf Anhieb die Weltmeisterschaft gewann. Das Auto gehört Ross Brawn. Brundle und Brawn kennen sich seit den gemeinsamen Benetton-Tagen. Zum Dank, dass der 158-fache GP-Teilnehmer sein Auto bewegte, schenkte ihm Brawn eine Kiste vom besten Wein.

Stau im Hockenheim-Fahrerlager

Die Formel 1 hat sich mittlerweile an die sogenannten Back-to-back Rennen gewöhnt. Gemeint sind zwei Grand Prix innerhalb von 7 Tagen. Zwischen Budapest und Hockenheim kommt auf die Teams eine besonders harte Aufgabe zu. Die FOM lässt die Trucks der Teams mit den Autos und den Ersatzteilen erst ab Mittwoch ins Fahrerlager. Grund: Erst müssen die Motorhomes komplett aufgestellt sein. Das Fahrerlager in Hockenheim ist zu eng. Fünf der Motorhomes brauchen zum Aufbau Kräne. Und die verstellen den Trucks den Weg.

Douglas DC-6B - Red BullFoto: Red Bull

Rundflug mit Air Mateschitz

Es ist kein Geheimnis, dass Red Bull-Chef Didi Mateschitz eine Leidenschaft für Flugzeuge hat. Verstappen, Ricciardo und Horner wurden zusammen mit englischen Journalisten am Mittwoch vor dem Rennen mit einer DC6, Baujahr 1958, vom nahegelegenen Militärflughafen Zeltweg nach Salzburg in den Red Bull Hangar geflogen, um sich dort ein bisschen umzusehen – ein Tagesausflug, auf den so einige Kollegen neidisch waren. Früher beförderte das Flugzeug mit der luxuriösen Inneneinrichtung Staatschefs.

Rosberg will Weltmeister-Auto fahren

Nico Rosberg fuhr in Goodwood einen 2014er Mercedes. Das Auto kennt er in- und auswendig. Viel lieber wäre er den Williams FW08 von 1982 gefahren. Es war Weltmeister-Auto seines Vaters. „Ich durfte leider nur drin sitzen, aber nicht fahren“, bedauerte Rosberg.

Formel 1-Auftakt 2017 am 19. März

Einen Formel 1-Kalender für 2017 gibt es noch nicht. Nur der Auftakt steht fest. Die nächste Saison beginnt am 19. März in Melbourne. Selbst Bernie Ecclestone kann nicht sagen, ob es nächstes Jahr 18 oder 21 Rennen gibt. Die Grand Prix in Deutschland, Italien und Brasilien stehen auf der Kippe.

Verstappen wieder solo?

Ende einer Rennfahrerliebe: Zwischen Max Verstappen und der Schwedin Mikaela Ahlin-Kottulinsky, Rennfahrerin im ADAC GT Masters und Enkelin des Dakar-Siegers und Formel 2-Pilot Freddy Kottulinsky, hat es sich ausgeturtelt. Die 23-Jährige und der 18-Jährige waren knapp ein Jahr ein Paar. Der jüngste Grand Prix-Sieger der Geschichte hat sich offenbar schon wieder neu orientiert. Im Internet kursieren Fotos gemeinsam mit dem belgischen Model Joyce Godefridi.

Vettel jubelt im Auswärtsblock

Die Fußball-Europameisterschaft wurde im Fahrerlager emotional diskutiert. Vor allem bei Ferrari war das Spiel Deutschland gegen Italien ein sensibles Thema. Schließlich fieberte Vettel inmitten seiner italienischen Crew mit Deutschland. „Wenn Deutschland ein Tor schießt, bin ich der einzige, der jubelt“, sagte Vettel vor dem Spiel mit einem Grinsen im Gesicht. Wegen Verlängerung und Elfmeter-Schießen war das Match erst wenige Minuten vor Mitternacht beendet – sozusagen das erste Geburtstagsgeschenk für den Wahl-Schweizer, der am Rennsonntag 29 wurde.

Ex-Ferrari-Teamchef wieder im Geschäft

Ex-Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci hat einen neuen Job. Der Mann mit der Sonnenbrille hat bei Faraday Future angeheuert, einem amerikanische Elektroauto-Startup, das Tesla Konkurrenz machen will. Mattiacci ist als Markenchef für Marketing und Kommunikation zuständig. Als Partner des Formel E-Teams Dragon Racing besuchte er das Finale der Elektro-Rennserie in London.

Fan schwenkt Zielflagge

Die Veranstalter des GP Österreich haben sich eine ganz besondere Aktion für die Fans einfallen lassen: Sie hatten die Chance darauf, die Zielflagge zu schwenken. Das gab es vorher noch nie. Um teilzunehmen, mussten sie ein persönliches Zielfoto von sich in einer Fotobox im Formel 1-Village machen und mit dem Hashtag #ichbindasziel hochladen.

Red Bull-Heimspiel in Lederhosen

Red Bull feierte sein Heimrennen in Spielberg auf traditionelle Weise. Passend dazu wurden Ricciardo und Verstappen neue Rennoveralls spendiert – im Lederhosen-Look. Auch die Formula Unas, die dem Australier am Freitag zum 27. Geburtstag eine Torte überreichten, trugen allesamt fesche Dirndl.

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