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Radio Fahrerlager GP Russland 2014

Die heißesten Storys aus Sochi

Bernie Ecclestone & Vladimir Putin - GP Russland 2014 Foto: xpb 31 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Sochi passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Niki Lauda, Lewis Hamilton, Wladimir Putin, Bernie Ecclestone, Sebastian Vettel und vielen mehr ...

15.10.2014 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Mercedes-Mehreinnahmen gehen an Mitarbeiter

Mercedes ist zum ersten Mal Konstrukteurs-Weltmeister. Das gibt 90 Millionen Dollar Platzierungsgeld von Bernie Ecclestone. Dazu kommt noch der Bonus als privilegiertes Team über 12 Millionen. Im vergangenen Jahr bekam Mercedes für Platz zwei 80 Millionen. Auch mit Gutschrift obendrauf. Die Mehreinnahmen werden praktisch vollständig als Prämie an die 600 Mitarbeiter in Brackley und die 400 Angestellten in Brixworth ausgezahlt.

Lauda Air mit Marko, Wolff und Hamilton an Bord

Niki Lauda flog im Privatflieger mit Lewis Hamilton, Toto Wolff und Helmut Marko von Sochi nach Hause. Zwei Stunden nach dem Rennen rief Niki im Fahrerlager zum Abmarsch: "Lauda Air ist bereit zum Abheben." Nico Rosberg musste mit einem Charterflieger direkt nach Nizza fliegen. Eine Reihe von Piloten, die in Monte Carlo leben, hatten ihn gemietet. Darunter auch Jenson Button, Daniel Ricciardo, Felipe Massa, Jean-Eric Vergne und Wahl-Schweizer Adrian Sutil, dazu Ex-Pilot David Coulthard und Party-Löwe Eddie Jordan.

Rosberg-Plausch mit Putin

Lewis Hamilton schüttelte in der Winners Lounge von Sochi viele Hände, nur die von Staatspräsident Wladimir Putin nicht. Jedenfalls nicht gleich. Erst als er sich den Helm abgenommen und die Siegerkappe ausgesucht hatte, gab er Russlands erstem Mann die Hand. Ob er ihn nicht erkannt oder einfach nur übersehen hatte, konnte nicht ermittelt werden. Nico Rosberg unterhielt sich kurz mit Putin. Auf Deutsch.

Keine Sonderbehandlung für Russland-Chef

Große Aufregung in Sochi. Englische und deutsche Medien berichteten: Präsident Wladimir Putin forderte von Bernie Ecclestone 800 Fahrerlager-Pässe ohne Fotos, reist mit 26 eigenen Kamerateams an und lässt die Startaufstellung für seinen Auftritt sperren. Alles Unsinn. Die Kamerateams blieben zu Hause, Putin taucht erst 71 Minuten nach dem Start auf und saß auch nicht abgedunkelt hinter Panzerglas, sondern auf einer Tribüne im Freien. Russlands Staatsoberhaupt bekam auch nur 24 Pässe für Bernies Reich. Lediglich seine engsten Bodyguards waren namentlich nicht auf den Tickets erwähnt. Damit keiner ihre Identität erfährt. "Das machen wir auch so, wenn in Abu Dhabi Scheich Chailfa bin Zayed an die Strecke kommt", verriet Sochi-Berater Richard Cregan.

Ferrari lässt Vettel hängen

Sebastian Vettel muss sich weiter stumm stellen. Ferrari sagt noch nicht einmal, wann man seinen neuen Fahrer bekanntgeben will. Das bringt Vettel bei Nachfragen in Nöte. Er spricht immer von einer "anderen Herausforderung" oder "etwas Neuem".

Hamilton mit schwerem Schmuck

Lewis Hamilton tauchte zum Samstagtraining mit einer schweren Kette um den Hals auf. Als Niki Lauda prüfend einen Blick auf den Schmuck warf, meinte Hamilton stolz. "Wiegt ein Kilogramm, alles aus Gold." Die Kette soll 450.000 Euro gekostet haben.

Freie Werbeflächen auf den Autos

Ausgerechnet im Land des Vodkas ist Alkoholwerbung untersagt. Alles, was über fünf Prozent Alkohol hat, darf nicht in der Werbung auftauchen. Williams musste Martini in Martini Racing umdichten. Force India musste Smirnoff streichen. Bei McLaren fehlte Johnny Walker.

GP Russland verlangt hohe Gebühren

Für die Teams war Sochi eine teure Reise. Fünf Tage Miete in den Streckenpavillons kostete pro Team 50.000 Euro. Wer auch noch Hubstapler und anderes großes Gerät bestellt, wurde mit weiteren 18.000 Euro zur Kasse gebeten.

Service-Wüste Russland

Moderne Rennstrecke, perfekte Organisation, eine kindliche Begeisterung der Mensch für das Neue. Welche Eindrücke hat Sochi sonst noch gebracht? Restaurantbesuche sind eine zeitraubende Angelegenheit. Auch bei halbleeren Lokalen wartet man eine bis zwei Stunden auf das Essen. Einige zogen nach zu langer Wartezeit wieder ab. An Personalmangel kann es nicht gelegen haben. Es gab fast mehr Bedienungen als Gäste. Das erinnerte an die Zeiten des alten Kommunismus, als es noch Vollbeschäftigung gab.

Eröffnungsfeier mit 1.000 Teilnehmern

Anderthalb Stunden vor dem Rennstart bekamen die Fans eine offizielle Eröffnungsfeier geboten, die wie bei östlichen Staaten gewohnt, pompöser nicht hätte ausfallen können. 176 moderne Tänzer, 100 Kosakentänzer, 600 Flaggenträger und ein 80-köpfiger Kosaken-Chor marschierten und tanzten freudestrahlend über die Zielgerade. An den 5 Abenden zuvor wurde die große Show mit fast 1.000 Teilnehmern bis zum Abwinken geprobt. Dazu kam noch eine kleine Flugshow der russischen Luftwaffe.

Schlechtes Bild von Russland

In der FIA-Pressekonferenz am Freitag fragte ein weißrussischer Journalist die anwesenden Teamchefs, warum die westlichen Massenmedien nur so ein schlechtes Bild von Russland vermitteln. "Eine falsche Frage an die falschen Personen", so die klare Antwort von Ferrari-Teamchef Marco Mattiaci.

Zu wenig internationale Gäste

Für das Rennen in Sochi wurden fast alle Tickets schon im Vorverkauf an den Mann gebracht. Allerdings betrug der Anteil an internationalen Gästen weniger als 10 Prozent, worüber sich die Organisatoren enttäuscht zeigten. Die Hoteliers konnten sich dennoch freuen. Im Umkreis von 30 Kilometern habe es keine freien Betten mehr gegeben, verkündete der Veranstalter.

US-Sänger begeistert Sochi-Fans

Zur Unterhaltung der Gäste wurden große Stars nach Sochi eingeflogen. Unter anderem gab US-Sänger Lenny Kravitz ein Konzert. Mit einem Formel 1-Ticket war man gratis bei der Show dabei.

Erhöhte Sicherheitsstufe

Die Sicherheitskontrollen an der Rennstrecke von Sochi konnten mit jedem internationalen Flughafen mithalten. Zwar kamen die bereitgestellten Ganzkörper-Scanner nicht zum Einsatz, Gäste und Journalisten mussten aber durch Metalldetektoren. Mitgebrachte Computer, Handys und Kameras wurden sorgfältig auf ihre Funktionsweise geprüft. Ex-Pilot Karl Wendlinger erzählte, dass er sogar die Stop-Funktion seiner Armbanduhr vorführen musste.

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