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Radio Fahrerlager Singapur 2013

Die heißesten Storys aus Singapur

Niki Lauda & David Beckham - GP Singapur Foto: Wilhelm 60 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Singapur passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Niki Lauda, Felipe Massa, Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und vielen mehr...

25.09.2013 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Massa mit Sponsoren

Brasilien sucht einen GP-Fahrer. Zuletzt fuhr die Formel 1 1969 ohne Brasilianer. Nachdem Felipe Massa seinen Platz bei Ferrari verloren hat, droht zum ersten Mal wieder ein Ausverkauf. Der Veranstalter des GP Brasilien und der nationale TV-Sender TV Globo haben bei Bernie Ecclestone bereits Alarm geschlagen. In Brasilien werden bereits Sponsoren für Massa gesucht. Santander, Embratel und Petrobras sind im Gespräch. Mögliche Mitgift: zwischen sechs und zehn Millionen Dollar. Damit wäre Massa für Lotus, Force India und Sauber eine attraktive Option.

Rosberg & Hamilton - Silberpfeil - Nordschleife 2013
Rosberg und Hamilon: Im Silberpfeil über die Nordschleife 1:18 Min.

Alte und neue Brasilianer

Auch Rubens Barrichello hat seine Formel 1-Träume noch nicht ausgeträumt. Auch er hat Geld in der Hinterhand. Angeblich eine zweistellige Millionensumme. "Ich müsste nur meinen Nacken trainieren. Dann könnte ich morgen einsteigen." GP2-Pilot Felipe Nasr soll zehn Millionen Dollar im Gepäck haben. Er wird von Banco do Brasil und Sky Brasil unterstützt. Nasr konnte in der GP2 bis jetzt aber noch nicht überzeugen. Er wäre nur für Caterham und Marussia interessant.

Vettel auf Kurzbesuch

Keiner war so kurz in Singapur wie Sieger Sebastian Vettel. Er reiste erst am Donnerstagmorgen aus Zürich an. Und war am Sonntagabend auch schon wieder weg. Ausnahmsweise fiel das Debriefing mal kürzer aus. "Wir leben in Singapur ja in der falschen Zeit. Alles ist für uns um sechs Stunden verschoben. Irgendwie betrügst du dabei deinen Körper. Natürlich merkt der das irgendwann. Deshalb halte ich den Zeitraum, in dem ich ihn betrüge so kurz wie möglich."

Schlechter Service für 11.000 Euro

Niki Lauda wollte eigentlich nur sparen. Deshalb verzichtete er auf die Anreise mit dem Privatjet nach Singapur. Stattdessen bucht er bei Singapore Airlines einen First Class-Flug in die asiatische Handelsmetropole. Airline-Experte Lauda war nicht beeindruckt: "Filme alt, Essen mies." In der Preisliste stehen First Class-Flüge bei Singapore Airlines mit 11.000 Euro. Die Sorgen müsste man haben.

Lauda findet Ohr im Gras

Bei einem Interview für einen US-Sender hatte Lauda mehr Spaß. Zur Promotion des Kinofilms Rush traf sich der ehemalige Ferrari-Pilot mit einer TV-Reporterin auf der Nordschleife. "Das war eine von diesen amerikanischen Morningshows, die kamen zum Nürburgring, und so eine Frau, groß, blond, alles dran, wollte mich an der Unfallstelle interviewen", so Lauda in der Süddeutschen Zeitung. "Die hatten sich alle gesagt: Ui, der wird sicher weinen, das wird ein ganz großer emotionaler Moment! Ich hab mir aber vom Hotelbuffet ein Kipferl mitgenommen und das vorher ins Gras gelegt. Die fängt an: 'Mister Lauda, how is it to be here ...' Sag ich: 'Just a moment!' und geh ein paar Schritte ins Gras. Fragt sie: 'What are you doing?' Sag ich: 'Oh look, here's my ear!' Die war fertig. Die hat die Fassung verloren. Die mussten alles noch mal drehen."

Motor-Schnäppchen für Williams

Die Formel 1-Teams denken wehmütig an die V8-Ära zurück, die sich jetzt dem Ende zuneigt. Die neuen Turbomotoren werden sie pro Einheit rund zwei Millionen Euro kosten. Williams musste 2006 am Ende des Jahres einen extra Achtzylinder von Cosworth außerhalb des Kontingents ordern. Da man knapp bei Kasse war,  machte Cosworth einen Freundschaftspreis. Das Triebwerk wurde mit 52.000 Pfund (61.000 Euro) zum Selbstkostenpreis berechnet. Da fragt man sich automatisch: Musste die neue Motorenformel so teuer werden?

Singapur-Theater im Spotlight

Mercedes-Technik-Koordinator Paddy Lowe ist immer wieder von der Atmosphäre des Nachtrennens ins Singapur begeistert. Besonders von der Startaufstellung. "Auf jeder anderen Rennstrecke fühlst du dich wie in einem Stadion. In Singapur hast du das Gefühl, auf einer Bühne zu stehen. Das Flutlicht wirkt wie eine Bühnenbeleuchtung."

Infiniti und Renault im Clinch

Es gibt Streit zwischen Renault und Infiniti. Die japanische Nobelmarke will, dass der Renault V6-Turbo im Heck des nächstjährigen Red Bull offiziell Infiniti V6 heißen darf. Dafür bekommt Red Bull geschätzte 50 Millionen Euro. Renault würde das am liebsten verhindern. Red Bull ist die Speerspitze und der Erfolgsgarant des Motorenherstellers. Gewänne Infiniti, ginge Renault leer aus. Lotus-Besitzer Gérard Lopez versucht Renault als Nummer eins-Partner zu gewinnen. Um dann einen Preisabschlag für die Motoren zu bekommen. Das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen.

Mexiko auf dem 2014er F1-Kalender

In der Pause zwischen Monza und Singapur hat FIA-Rennleiter Charlie Whiting den alten GP-Kurs von Mexiko inspiziert. Der Veranstalter bekam eine Liste mit Änderungswünschen und versprach diesen nachzukommen. Der Aachener Rennstrecken-Architekt Hermann Tilke wird den Kurs von Magdalena-Mixhuca, wie er ursprünglich einmal hieß, umbauen. Auch mit New Jersey geht es voran. Die Amerikaner haben bei der FIA die 170.000 Dollar Einschreibegebühr bezahlt, um auf den provisorischen Kalender für 2014 zu kommen. "Das machst du ja nur, wenn du die Hoffnung hast, dass der Grand Prix stattfindet", urteilte Bernie Ecclestone.

Flaggen-Unfall in Sepang

Der Flaggenmann des GP Malaysia ist tot. Der Sepang-Marshal starb am vergangenen Wochenende auf tragische Weise bei einem nationalen Motorradrennen. Als er im Training beim Schwenken der Zielflagge ein bisschen zu weit auf die Strecke getreten war, wurde er von einem Motorrad erfasst und dabei so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus starb.

Sex Bomb bei Lotus

Wie immer gab es in Singapur ein großes Staraufgebot. Nach dem Rennen bekamen die Fans einige große Konzerte geboten, unter anderem mit Rihanna, der Band The Killers, Justin Bieber oder Bob Geldorf. In der Startaufstellung wurden die meisten Kameras auf Fußball-Rentner David Beckham gerichtet, der ein guter Freund von Lewis Hamilton ist. Für die beste Promi-Szene des Wochenendes sorgte allerdings Tom Jones. Der walisische Sänger setzte sich während des Rennens einfach mitten zwischen die Lotus-Mechaniker, die auf den nächsten Boxenstopp warteten.

Neue Dame für Hamilton

Lewis Hamilton bekam Nachwuchs. Sein Hund "Roscoe" ist mittlerweile wohl die bekannteste Bulldogge der Welt. Mit "Coco" bekam der Vierbeiner nun eine weibliche Spielgefährtin an die Seite. Allerdings ist die neue Hundedame erst 6 Wochen alt.

Nachtarbeit für Neu-Väter

Mit Romain Grosjean und Pastor Maldonado gibt es gleich zwei junge Väter im Fahrerlager. Grosjean dementierte, dass ihm das einen Vorteil in Bezug auf die ungewöhnlichen Schlafzeiten in Singapur verschafft. "Zuhause kümmert sich zum Glück meine Frau um den Nachtdienst, damit ich mich auf meinen Job konzentrieren kann." Bei Maldonado sorgte die neue Tochter Victoria sogar für verschärfte Probleme. Statt in England verbrachte er die Zeit nach Monza in der Heimat in Venezuela bei der Familie. Statt 7 Stunden Zeitverschiebung musste er sich 12 Stunden umgewöhnen.

Singapur Love-Story

Am Donnerstag konnte man auf der Strecke von Singapur eine ungewöhnliche Love-Story beobachten. Lotus-Marketing-Mitarbeiter Nick Hayes machte seiner Freundin Kerry Arnold (Red Bull-Hospitality Managerin) nach einer Jogging-Runde auf der Zielgeraden per Boxentafel einen Heiratsantrag. Die Fotografen standen bereits in Position, um den speziellen Moment festzuhalten. Die Dame sagte zum Glück "ja".

Harte Arbeit für F1-Piloten

Fernando Alonso beklagte sich nach dem Singapur-Rennen, dass die Distanz über 61 Runden jedes Jahr wieder an die Zweistunden-Grenze heranreicht. "Bei 1:55 Minuten pro Runde muss man da nicht groß rechnen. Aber offenbar will es niemand ändern." Kollege Adrian Sutil kann das Gejammer nicht nachvollziehen. Der Bayer kommentierte scherzhaft: "Der verdient doch genug. Da kann er auch mal 2 Stunden arbeiten."

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