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Formel 1: Radio Fahrerlager GP Spanien 2010

Der König gibt sich bei Sauber die Ehre

Burger King bei Sauber Foto: Sauber F1 30 Bilder

In unserer regelmäßigen Rubrik "Radio Fahrerlager" haben wir die kleinen, aber nicht minder interessanten Geschichten rund um den Grand Prix in Spanien gesammelt. Diesmal unter anderem mit Niki Lauda, Mark Webber, Heikki Kovalainen, Ralf Schumacher und vielen mehr.

11.05.2010 Tobias Grüner

Sauber: Der King lebt

Sauber konnte in Barcelona endlich einen namhaften Sponsor vorzeigen. Die Fastfood-Kette Burger King wird das Schweizer Team bei beiden spanischen Rennen in dieser Saison unterstützen. Als besonderen Beistand schickte der Burger-Gigant auch noch seine Werbefigur ins Sauber-Motorhome. Der König setzte den Piloten Kamui Kobayashi und Pedro de la Rosa zwei Pappkrönchen auf den Kopf, was als große Ehre gilt. Das Maskottchen tritt nämlich nicht bei jedem Kindergeburtstag auf, sondern nur bei ausgewählten Großveranstaltungen.

Kovalainen: Shit happens

Als Heikki Kovalainen das Rennen von Spanien verlor, saß er gar nicht im Auto. Ein Mechaniker beging beim Anlassen des Lotus in der Startaufstellung einen folgenschweren Fehler und demolierte das Getriebe. Das Gerücht, Heikki Kovalainen habe gerade auf dem Klo gesessen, als sein Lotus verreckte, hielt sich anschließend hartnäckig im Fahrerlager.

Lauda: Cabrio-Tour mit Schumi

Am Rande des Grand Prix von Spanien fuhren Niki Lauda und Michael Schumacher in einem Mercedes-Cabrio durch Barcelona. TV-Experte Lauda sollte den Rekordweltmeister für RTL interviewen. "Andauernd haben Leute gehupt und aus dem Fenster Fotos gemacht", berichtete Lauda anschließend über die Schwierigkeiten des Drehs. Nachdem endlich alle Einstellungen im Kasten waren nahm Lauda sein Mikrofon mit dem Kommentar ab: "Jetzt können wir endlich wieder normal reden."

Motorhome-Tausch

Der Europaauftakt in Spanien ist immer die erste Gelegenheit für Fahrerlagertouristen, sich die großen Motorhomes der Teams anzuschauen. Doch bei Mercedes stand nur ein DTM-Motorhome älteren Baujahrs. Das neue debütiert wegen des engen Zeitplans erst in Monaco. Interessantes gab es auch von den kleineren Teams. Renault übernahm das alte Motorhome von F1-Aussteiger Toyota. Dafür wanderte der alte Renault-Bau zu Formel 1-Neuling HRT.

Barrichello: Loch im Helm

Rubens Barrichello entstieg seinem Williams mit einem Kopfschütteln, als er bereits in der ersten Qualifikationsrunde ausgeschieden war. Die Geste galt aber nicht seiner eigenen Leistung sondern seinem Auto. Überall waren kleine Löcher in der Williams-Haut. Lewis Hamilton kam vor ihm neben die Strecke und schleuderte lauter kleine Steine auf den Brasilianer. Auch im Helm war ein Loch, das Barrichello direkt mit seiner Handykamera fotografierte und in die Welt twitterte.

Haug unterstützt Team Schumacher

Wie in alten Zeiten gaben sich in Barcelona beide Schumacher-Brüder die Ehre. Ralf war nach Spanien gereist, um bei seinem GP3-Team nach dem Rechten zu schauen. Im Anschluss an das Freitagstraining erhielt der DTM-Star eine SMS von Mercedes-Sportchef Norbert Haug mit der nicht ganz ernst gemeinten Frage, warum denn "nur" zwei seiner drei Piloten die ersten Plätze belegten. Schumacher lud Haug daraufhin zum Qualifying am Samstag an die Boxenmauer ein - um 8.45 Uhr morgens. Der Mercedes-Sportchef nahm die Einladung sogar an. "Er war aber nicht ganz pünktlich", grinste Schumacher.

Webber: Wertvolles Geschenk für die Fans

Nachdem Mark Webber seinen Red Bull im Parc Fermé abgestellt hatte, lief er auf die Zielgerade um seinen Helm in die Zuschauer zu schmeißen. Der wertvolle Kopfschutz landete mitten in den Fans in der Haupttribüne. "Ich wollte mir eine besondere Aktion einfallen lassen", erklärte Webber zu seinem Plan. In Spanien kennt man den Brauch sonst nur von den beliebten Motorrad-Assen aus der MotoGP.

Schweigeminute für Samaranch

Vor dem Start wurde am Sonntag mit einer Schweigeminute des am 21. April verstorbenen Ex-IOC-Präsidents Juan Antonio Samaranch gedacht. Normalerweise erlebt man Schweigeminuten in der Startaufstellung eher selten. Samaranch galt allerdings als guter Freund von Bernie Ecclestone. Auch Samaranchs Sohn Juan Antonio Jr. war im Fahrerlager.

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