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Radio Fahrerlager GP Spanien 2013

Die heißesten Storys aus Barcelona

Radio Fahrerlager - GP Spanien 2013 - Loeb & Ferrari Foto: Santander/xpb 34 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Barcelona passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der spanischen Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Sebastien Loeb, Bernie Ecclestone, Fernando Alonso, Nico Rosberg und vielen mehr...

16.05.2013 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Renault muss in Barcelona draußen parken

Bernie Ecclestone trifft sich am Donnerstag (16.5.2013) in Paris mit Renault-Chef Carlos Ghosn. Die Franzosen registrierten erstaunt, dass sie ihr Motorhome außerhalb des Fahrerlagers parken mussten. Kühle Antwort von Ecclestone: "Renault ist ein Ausrüster. Wenn wir alle Ausrüster ins Fahrerlager lassen, von den Motorenherstellern bis hin zu den Bremsenfirmen, geht uns der Platz aus."

Der Hintergrund ist jedoch ernster. Ecclestone teilte Renault im Vorfeld des GP Spanien mit, dass die neuen Turbomotoren zu teuer seien. Renault ruft je nach Paket 20 bis 23 Millionen Euro auf. Das können und wollen vier der fünf Kunden (Lotus, Williams, Caterham, Toro Rosso) nicht bezahlen. Offenbar zeigte sich der neue Renault-Sportchef Jean-Michel Jalinier im Gespräch mit Ecclestone uneinsichtig. Renault will unter allen Umständen die Entwicklungskosten einspielen, die über 100 Millionen Euro liegen. Beobachter sehen die Verbannung des Motorhomes als kleine Retourkutsche.

Formel 1 bald an der Börse?

Der Druck auf CVC mit der Formel 1 an die Börse zu gehen, wächst. Die Besitzer der Formel 1-Rechte hatten im letzten Jahr Anteile an Waddell & Reed (20,9 %), Blackrock (2,9 %) und Norges (4,5 %) verkauft mit dem Versprechen, das Unternehmen an der Börse zu platzieren. Bis jetzt ist nichts passiert, weil es immer noch kein Concorde Abkommen gibt. Bernie Ecclestone hat den Teams versprochen, dass es bis zum Ende des Monats soweit sei. CVC gehören selbst nur noch 35,1 Prozent am Formel 1-Geschäft.

Alonso vs. Paparazzi

Fernando Alonso hat im Vorfeld des GP Spanien einen Fotografen attackiert, der ihn mit seiner Freundin abgelichtet hatte. Dabei soll ein Teil der Ausrüstung des Paparazzis zu Bruch gegangen sein. Der Fotograf hatte es offenbar auf eine Konfrontation mit dem Ferrari-Piloten abgesehen. Er verklagte Alonso. Interviews zu dem Vorfall wollte er nur gegen 600 Euro Vorkasse geben.

Rosberg im Einkaufswagen

Nico Rosberg hat für RTL einen Spot als Anreißer für den GP Monaco abgedreht. Der Mercedes-Pilot dreht dabei auf der 3.340 Meter lange Rennstrecke eine Runde mit einem Einkaufswagen.

FIA zwingt Teams zum Umrüsten

Lotus, Red Bull und einige andere Teams mussten vor dem GP Spanien ihre Autos zurückrüsten. Die FIA verbot die Verkleidungen der Querlenker am Chassis, weil diese sich beim Ein- und Ausfedern mit bewegt hatten. Zwischen Querlenker und Chassis muss jetzt eine klar erkennbare Spalte sein. Den betroffenen Teams hat das Verbot offenbar nicht geschadet.

Vom Kommandostand ins Krankenhaus

Am Sonntag war am Ferrari-Kommandostand ein Platz leer. Ferrari-Technikchef Pat Fry wurde mit Verdacht auf Nierensteine in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort stellte sich heraus, dass es der Blinddarm ist. Nach erfolgter Operation befindet sich Fry auf dem Wege der Besserung.

Webber weicht aus

Mark Webber will über seine Zukunft nicht sprechen. "Ich habe mich noch nie vor Sommer entschieden." Auf die Gerüchte einer Verbindung zum Sportwagenprogramm von Porsche weicht der Australier aus: "Das ist eine interessante Rennkategorie, aber ich fahre im Moment in einer anderen und fühle mich dort wohl. Mein Fokus liegt zur Zeit voll auf der Formel 1." Trotz seiner Unfälle in Le Mans blickt Webber gerne auf die Zeit mit Mercedes zurück: "Es war die beste Schule für die Formel 1. Ich habe mit einem Hersteller zusammengearbeitet und habe unheimlich viel gelernt."

Hamilton-Hund hinkt heftig

Schöne Zeiten für die Boulevardpresse. Lewis Hamiltons Hund Roscoe hat von Mercedes einen Rennoverall bekommen. Im Fahrerlager von Barcelona tauchte der Hund nicht auf. "Er hat eine Verletzung an der Schulter“, erklärte sein Herrchen. "Bei einem Fabrikbesuch in Brackley ist er gegen einen Schrank gelaufen. Seitdem hinkt er heftg. Deshalb bleibt er bei mir im Motorhome."

Ferrari geht in die Luft

Ferrari liebt den großen Auftritt. Zum Europa-Auftakt wurde der Rennwagen der Italiener von einem Hubschrauber in die Luft gehoben und am Strand von Barcelona wieder abgesetzt. Mit der spektakulären PR-Aktion, die von Sponsor Santander bezahlt wurde, wollte der Rennstall nach eigener Aussage den Sprung der Formel 1 zurück auf das europäische Festland symbolisieren.

Richard Branson im Stewardess-Dress

Erinnern Sie sich noch an die Wette zwischen Caterham-Teamchef Tony Fernandes und dem ehemaligen Virgin-Besitzer Richard Branson? Die beiden Airline-Unternehmer hatten gewettet, welches der beiden neuen Teams in der Saison 2010 besser abschneiden würde. Am Ende gewann Fernandes mit seinem Caterham-Team das Duell. Zweieinhalb Jahre nach der Entscheidung löste Branson seine Wettschulden nun ein. Er musste verkleidet als Stewardess auf einem Flug der Fernandes-Airline Air Asia die Reisenden bedienen.

Sauber-Panne auf der Anreise

Sauber klebt momentan wirklich das Pech an den Stiefeln. Das Barcelona-Wochenende begann für das Schweizer Team schon auf der Anreise schlecht. Ein Race-Truck mit nach oben ausfahrbarer Ladefläche, in dem die Ingenieure normalerweise immer ihre Briefings abhalten, wurde bei einem Auffahrunfall so stark beschädigt, dass er wieder nach Hinwil umkehren musste. Kurzfristig wurden die Ingenieure im oberen Stockwerk des Motorhomes untergebracht, wo normal Presse und Sponsoren empfangen werden.

Von der Rallye auf die Rundstrecke

Ungewöhnlich viele Journalisten zeigten am Barcelona-Wochenende Interesse am Rahmenrennen des Porsche Cups. Das lag vor allem an Rallye-Rekordchampion Sebastien Loeb, der hier seinen ersten Gaststart absolvierte. Vom 13. Startplatz ging es im Rennen immerhin noch auf Rang 11. Für den ersten Auftritt keine schlechte Vorstellung. In Monaco ist der Franzose erneut am Start.

Mercedes strahlt in neuem Glanze

Mercedes war mit einer neuen Lackierung in Barcelona unterwegs. Die Autos bekamen ein heller glänzendes Silber verpasst. Zudem wurde auf der Motorabdeckung ganz groß der Mercedes-Stern untergebracht. Auch auf dem in der Winterpause leicht umgebauten Motorhome ist der Stern nun prominent abgebildet. Die aktuelle Übersicht der Motorhomes aus Barcelona finden Sie übrigens in der Fotogalerie.

Rosberg-Mama kann nicht zuschauen

Am Rennsonntag war gleichzeitig Muttertag. Viele Fahrer grüßten nach dem Rennen artig ihre Mütter von der Rennstrecke. Nur bei Nico Rosberg kam nichts an: "Meine Mutter hat Angst. Sie schaut die Rennen deshalb nicht", erklärte der Mercedes-Pilot. Vielleicht war das auch besser so.

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