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Radio Fahrerlager GP Spanien 2017

Weinender Junge erobert die Herzen

Ferrari-Fan - GP Spanien 2017 Foto: Ferrari 44 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Barcelona passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der spanischen Formel 1-Gerüchteküche gesammelt.

17.05.2017 Michael Schmidt, Bianca Leppert 1 Kommentar

Formel 1 zeigt Emotionen

Die Geschichte des sechsjährigen Thomas Danel überstrahlte in Barcelona fast den spannenden Kampf auf der Strecke. Der französische Junge hatte beim frühen Ausfall seines Idols Kimi Räikkönen wie ein Schlosshund geheult. Die Bilder wurden über die sozialen Medien sofort millionenfach geteilt. Nach Einweisung des Kameramanns wurde der junge Ferrari-Fan von einem Spähtrupp des Formula One Managements (FOM) auf der Tribüne aufgespürt und mit seinen Eltern Jordan und Coralie kurzerhand durch einen Tunnel ins Fahrerlager gebracht. Im Ferrari-Motorhome überreichte ihm Räikkönen eine signierte Kappe und ein T-Shirt. Die Tränen waren damit schnell getrocknet. Auch bei der Podiumszeremonie und dem Abbau nach dem Rennen streifte der Junge noch durch die Boxengasse. Er wurde sogar von einigen TV-Teams interviewt. Die ganze Nummer wurde zu einem großen PR-Coup, der von den Boulevard-Medien dankend aufgenommen wurde. „Ich weiß nicht, ob so etwas unter der alten Leitung möglich gewesen wäre“, grinste der neue Liberty-Chef Chase Carey zufrieden. Seine Mitarbeiter hatten übrigens eigenständig gehandelt, ohne den neuen F1-Boss zu informieren. Red Bull-Teamchef Christian Horner scherzte: „Wir werden in Monte Carlo wohl viele weinende Kinder auf den Tribünen sehen.“

Putzen vor Re-Start

Die Teams und die FIA haben sich darauf geeinigt, dass es nach einer Rennunterbrechung keinen Re-Start mehr hinter dem Safety-Car mehr gibt, sondern einen stehenden Start. Doch jetzt tauchen immer mehr Fragezeichen auf. Die Rennlinie wird sauber, die daneben voller Reifenschnipsel sein. Man will jetzt vor jedem Re-Start die Zielgerade putzen. Doch was passiert bei abtrocknender Strecke? Dann ist die Rennlinie halbtrocken, die daneben nass. „Dann kannst du auf einen Unfall wetten“, fürchtet Sauber-Teammanager Beat Zehnder.

Formel 1 für Reiche

Das Formel 1-Management probiert gerade verschiedene Dinge aus, den Sport attraktiver für die Fans zu machen. In Barcelona gab es bereits mehrere Generalproben. Ein Boxenbesuch am Donnerstag mit Autogrammstunden und Boxenstopp-Training. Eintritt war gratis. Ein Kart-Rennen für junge Fahrer. Sechs Teams schickten ihre Stars, um das Kart-Rennen zu begleiten. Die ehrenamtlichen Helfer des Grand Prix trafen sich mit den Fahrern und dem FIA-Personal. Am Samstagabend wurde die Rennstrecke für alle Zuschauer zum Joggen geöffnet. Wer genug Geld hat, kann in Zukunft ein Premiumticket für 1.000 Dollar kaufen. Darin ist auch eine Fahrt im Minardi-Zweisitzer eingeschlossen. In Barcelona schossen sich Zsolt Baumgartner und Patrick Friesacher bereits auf die Taxifahrten mit dem Doppelsitzer ein. Einmal blieb der Minardi auf der Strecke. Der Fahrgast zeigte Humor: „Ein Ausfall im Minardi. Das war eine authentische Erfahrung.“

Go-Kart statt Fußball

Felipe Massas Sohn Felipinho wollte eigentlich Fußball-Star werden. Doch inzwischen ist nicht mehr Neymar angesagt, sondern Rennfahrer. „Mit Fußball hat er aufgehört. Er sitzt jetzt jeden Tag im Kart“, berichtet Massa.

Indy-Auto ins Museum

Fernando Alonso wird sein Privatmuseum um ein weiteres Auto bereichern. Der Spanier hat sich vertraglich sein Indy-Auto gesichert. „Ich habe alle Autos, die ich je gefahren bin.“

Verstappen verschlechtert

Daniel Ricciardo bewies Schlagfertigkeit. Als er gefragt wurde, um wie viel sich sein Teamkollege Max Verstappen in dem einen Jahr als Teamkollege verbessert habe, setzte der Australier sein breitestes Grinsen auf: „Verbessert? Er hat sein erstes Rennen gewonnen und seitdem nichts mehr. Ich würde sagen, er ist schlechter geworden.“

Hamilton trifft Rosberg

Sie leben in Monte Carlo im gleichen Hochhaus, doch sie haben sich dort seit dem WM-Finale 2016 nicht mehr getroffen. Dafür in London. Aus purem Zufall, wie Lewis Hamilton erzählt: „Ich laufe von Covent Garden zur Themse und von dort zum neuen Parlament, als plötzlich einer hinter mir her rennt. Es war Nico. Er hatte mich vom Auto aus gesehen und angehalten. Wir haben uns eine Weile auf der Straße unterhalten.“

Mysteriöse Reifen

Die FIA veröffentlichte ein Bulletin, in dem von 67 neuen Pirelli-Reifen die Rede war. Viele wunderten sich, was es damit auf sich hatte. Die Auflösung: Einige Reifen wurden beim LKW-Transport nach Barcelona beschädigt. Die Laufflächen berührten sich gegenseitig. Deshalb entschied sich Pirelli per Flugzeug Ersatz zu liefern. Weil die Fracht aber erst nach 16 Uhr am Donnerstag im Fahrerlager eingetroffen ist, musste man laut einer Vorschrift die FIA informieren.

Lewis Hamilton - Mercedes - Roscoe - Formel 1 - GP Spanien - 12. Mai 2017 Foto: Mercedes
Hamilton ging mit Hund "Roscoe" sogar in der Garage Gassi.

Roscoes Wau-Effekt

Lewis Hamilton mag den GP Spanien gewonnen haben, doch der heimliche Star in Barcelona war das ganze Wochenende über sein Hund Roscoe. Die Bulldogge irrte zunächst durch die Boxengasse während sich die Fotografen auf die Technik-Upgrades der Teams stürzten. Selbst zur Pressekonferenz brachte Hamilton den Vierbeiner mit. Schließlich durfte Roscoe sogar im Silberpfeil sitzen.

Massa will bleiben

Felipe Massa hatte der Formel 1 schon Goodbye gesagt. Dann wurde er als Bottas-Ersatz aus seiner Rente geholt. Der Rücktritt vom Rücktritt könnte sich länger als nur dieses eine Jahr hinziehen. „Wenn es so gut weiterläuft, überlege ich zu bleiben“, erzählt Massa. Technikdirektor Paddy Lowe und Aerodynamikchef Dirk de Beer haben frischen Wind in das Team gebracht. „Es wird jetzt viel aggressiver und logischer entwickelt“, lobt Massa.

Welche Strafe für Überstunden?

Red Bull, Mercedes und Ferrari haben schon jeweils einmal die Sperrstunde in dieser Saison gebrochen. Mercedes in Spanien für einen Motorwechsel im Auto von Valtteri Bottas. Zwei Ausnahmen pro Team sind erlaubt. Doch was gibt es eigentlich für Strafen, wenn ein Team 3 Mal die Nacht durcharbeitet? Regelexperte Beat Zehnder von Sauber erklärt: „Das wurde nie festgelegt. Eine Geldstrafe kann es nicht sein, weil es sonst die reichen Teams immer machen. Charlie Whiting hat uns nur gesagt, dass es eine drastische Strafe geben würde. Zum Beispiel, dass beide Autos aus der Boxengasse starten müssten.“

Die Alonso-Meisterschaft

Fernando Alonso hat im Juli 2015 seine eigene Kart-Schule eröffnet. Pro Jahr lernen rund 500 Kinder in Karts die Grundbegriffe des Motorsports. „20 bis 30 davon schaffen es in den professionellen Sport“, erzählt Alonso. Der zweifache Weltmeister plant schon den nächsten Schritt: „Es wird bald eine eigene Alonso-Meisterschaft geben.“

FIA ehrt Freiwillige

Die Formel 1-Piloten sind die Stars, zweifelsohne. Doch oft werden diejenigen vergessen, die diesen Sport erst möglich machen und dabei durchaus auch Risiken eingehen. Freiwillige Helfer wie zum Beispiel Streckenposten. Die FIA würdigte die Leistung der medizinischen Helfer, der Offiziellen und Co. mit dem “FIA Volunteers Day”. Am Freitag wurde von vielen Teams deshalb auf das Engagement der Freiwilligen aufmerksam gemacht.

Jugend forscht bei Haas F1

Bei Haas F1 ist Nachwuchsrekrutierung angesagt. Zuerst gab man den Amerikaner Santino Ferrucci (18) als neuen Entwicklungsfahrer bekannt, kurz darauf folgte der Inder Arjun Maini (19). Er fährt derzeit in der GP3-Serie und konnte das Rennen am Sonntagvormittag gewinnen. Er gilt als Top-Talent in Indien und hatte bereits die Nachwuchssichtung von Force India gewonnen. Sein 16-Jähriger Bruder Kush fährt ebenfalls Rennen in der Formel 4. Sie teilen sich den Twitter Account “The Maini Brothers”.

Hülkenberg steht auf Fast Food

Formel 1-Stars lieben Kaviar und Champagner? Nicht ganz. Nico Hülkenberg belohnte sich nach dem sensationellen sechsten Platz in Barcelona mit einem Besuch bei McDonalds. Neben Pommes gab es einen dicken Burger.

Neuester Kommentar

Ich finde es eine Schande, dass im Milliarden-Business Formel 1 die Helfer wie Streckenposten etc nicht für ihre Arbeit entlohnt werden.

barcode 17. Mai 2017, 14:28 Uhr
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