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Radio Fahrerlager GP Spanien

Ferrari und McLaren auch in Monaco mit KERS

Ferrari & McLaren Foto: Wolfgang Wilhelm 60 Bilder

Schon in Spanien haben Ferrari und McLaren-Mercedes angekündigt, beim Klassiker in Monte Carlo mit KERS anzutreten. Diese und viele weitere kleine Geschichten aus Barcelona lesen Sie im Radio Fahrerlager.

14.05.2009 Michael Schmidt

Ferrari und McLaren-Mercedes wollen auch beim nächsten Grand Prix in Monte Carlo KERS einsetzen. BMW und Renault verzichten wie in Barcelona darauf. Da wundert sich Renault-Ingenieur Pat Symonds: "Ich möchte die Simulation sehen, die verspricht, dass ich in Monaco mit KERS schneller bin."

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2010er Reglement nimmt Formen an

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Im Streit um das Budget-Limit gingen drei Regeländerungen für 2010 beinahe unter. Im nächsten Jahr gibt es zum ersten Mal seit 1993 keine Tankstopps mehr. Die Tankgröße wird dadurch von durchschnittlich 130 auf 200 Liter ansteigen. Das Gewichtslimit soll von 605 auf 620 Kilogramm klettern, und die Lauffläche der Vorderreifen reduziert sich um 25 Millimeter. Damit sind Vorder- und Hinterreifen wieder im Gleichklang. "Das ausgewogene Verhältnis hat zur Folge, dass wir nicht mehr so komische, frontlastige Gewichtsverteilungen fahren müssen", resümiert Williams-Technikpapst Patrick Head.

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Mitleid mit Webber

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Red Bull-Berater David Coulthard kann sich in seinen Ex-Teamkollegen Mark Webber hineinfühlen. Der Australier leidet unter der Dominanz von Sebastian Vettel: "Sebastian kann frei fahren. Er hat die Leichtigkeit der Jugend", analysiert Coulthard. "Mark steht unter dem Druck, dass er endlich Leistung zeigen muss. Und er kann nicht mehr von seiner unglaublichen Physis zehren. Seit seinem Radunfall ist er in seinem Training eingeschränkt."

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Kubica bleibt bei BMW-Sauber

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Gerüchte, Robert Kubica knüpfe wegen des enttäuschenden Saisonstarts bereits Kontakte zu Ferrari und Renault, werden bei BMW dementiert. Der Pole hat einen Vertrag, der ihn bis Ende 2010 an das Team bindet.

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Enttäuschung beim Piquet-Clan

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Nelson Piquet senior kam den langen Weg von Brasilia nach Barcelona im Privatjet. Nach dem Training lobte er seinen Sohn. "Nelsinho war zum ersten Mal besser als Alonso. Ihm fehlte ein Zehntel auf Fernando, dabei fehlte ihm der modifizierte Doppeldiffusor, der nur an Alonso ging. Der war zwei Zehntel wert." Nach dem Rennen zog der Piquet-Clan ein langes Gesicht. Piquet junior wurde nur Zwölfter. "Ich habe zwei Boxenstopps vorgezogen, weil die Reifen so stark nachgelassen haben", maulte Nelsinho. "Das Auto war viel schwerer zu fahren als im Training. Jetzt kann ich nur hoffen, dass etwas mit dem Auto nicht in Ordnung war." Wenn nicht, wird ihn Teamchef Flavio Briatore sofort wieder unter Druck setzen.

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Patrese wär das nicht passiert

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Riccardo Patrese wunderte sich, dass Ferrari der gleiche Fehler in der Qualifikation zwei Mal passiert ist. Wie Felipe Massa in Sepang blieb diesmal Kimi Räikkönen in der ersten K.O.-Runde des Abschlusstrainings hängen. Der Finne dachte fälschlicherweise, die von ihm vorgelegte Zeit reicht zum Weiterkommen. "Zu meiner Zeit bei Williams wäre das nicht passiert", lächelt der mittlerweile 55-jährige Italiener. "Unser Chef Patrick Head hätte mich von seinem Kommandostand aus so lautstark zum Fahren aufgefordert, dass ich ihn auch ohne Funk verstanden hätte."

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Rosberg macht sich Gedanken

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Nico Rosberg kritisiert den Diätwahn der Formel 1. Für ihn kommt es nicht von ungefähr, dass Fernando Alonso und Sebastien Buemi nach dem Hitzerennen in Bahrain umgekippt sind. "Ich hatte dort keinerlei Probleme, und dabei macht mir die Hitze eigentlich viel zu schaffen. Das habe ich von meinem Vater geerbt. Wenn man sich vor Augen hält, dass ausgerechnet die Fahrer in Bahrain Probleme hatten, die extrem viel abgenommen haben, dann sollte man sich Gedanken machen."

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Massa macht "nur" einen Platz gut

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Auf keiner andere Rennstrecke ist der Anlauf in die erste Kurve so lang wie in Barcelona. Auf dem 550 Meter langen Sprint bringen 82 PS extra aus dem KERS-Reservoir rechnerisch einen Vorteil von 20 Metern. Felipe Massa startete 24 Meter hinter Jenson Button. "Ich stand auf der schmutzigen Spur. Und ich hatte als einziger da vorne keinen frischen Satz Reifen mehr", entschuldigte sich der Brasilianer, dafür, dass er nur Sebastian Vettel ausbeschleunigen konnte.

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