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Radio Fahrerlager GP Ungarn 2016

Die heißesten Storys aus Budapest

Kimi Räikkönen-Fans - Formel 1 - GP Ungarn 2016 Foto: sutton-images.com 22 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Ungarn passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Nico Rosberg, Jenson Button, Rio Haryanto, Lewis Hamilton und vielen mehr ...

27.07.2016 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Ricciardo-Wette geht nicht auf

Daniel Ricciardo glaubte vom Donnerstag fest an einen Sieg beim GP Ungarn. Er motivierte seine Kumpel in den Wettbüros auf ihn zu setzen. Wer schon am Donnerstag seinen Einsatz brachte, bekam den Ricciardo-Sieg für 8:1. Nach dem dritten Platz des Australiers in der Qualifikation gab es immer noch 7 Euro für einen bei einem Triumph des Red Bull-Piloten.

Rosberg spielt für guten Zweck

Nico Rosberg wird bei dem Benefiz-Fußballspiel der Formel 1-Piloten gegen die Nowitzki-Allstars am Mittwoch (27.7.2016) vor Hockenheim in Mainz in einer Doppelrolle auftreten. Eine Halbzeit spielt der Mercedes-Pilot auf dem Platz, die andere kommentiert er für Sat1.

Hamilton kein Halo-Fan

Lewis Hamilton ist auch nach der Halo-Präsentation kein Fan des Cockpitschutzes. „Es sieht einfach nicht nach Rennauto aus.“ Auch zu der 17 Prozent besseren Überlebenschance äußerte sich der Weltmeister kritisch: „100 Prozent wäre besser. Ich glaube nicht, dass der Halo Jules Bianchi und Justin Wilson gerettet hätte. Und Felipe Massa wäre auch mit Halo getroffen worden.“

Force India lässt Perez nicht gehen

Bei Williams werden viele Fahrer für die beiden Cockpits gehandelt. Neben Jenson Button, Valtteri Bottas und Lance Stroll jetzt auch Sergio Perez. Der Mexikaner hat 15 Millionen Dollar von seinen Sponsoren im Rücken. Doch Perez müsste sich bei Force India freikaufen. Vijay Mallya pocht auf seinen Vertrag.

Ericsson schaut nach Alternativen

Sauber ist gerettet. Es ist allgemein bekannt, dass hinter dem Käufer, der Firma Longbow Finances der schwedische Gönner von Marcus Ericsson steckt. Der möchte aber gerne unerkannt bleiben. Bei der Donnerstags-Pressekonferenz vor dem GP Ungarn kam der Sauber-Pilot in Nöte, als er nach dem Hintergrund der Übernahme gefragt wurde. Ericsson schlängelte sich verlegen an der Wahrheit vorbei: „Das ist etwas, von dem ich nichts weiß. Ich bin nur der Fahrer und in solche Dinge nicht involviert. Meine Zukunft ist offen, weil ich noch keinen Vertrag für nächstes Jahr besitze. Natürlich wäre ich gerne bei Sauber, weil ich mag, wie dieses Team arbeitet. Und mit den neuen Besitzern wird es hoffentlich aufwärts gehen. Ich schaue mich aber auch nach Alternativen um.“

Was wird aus Haryanto?

Rio Haryanto muss in der Sommerpause Geld finden. Der Indonesier fährt den zweiten Teil der Saison nur bei Manor weiter, wenn seine Geldgeber die geforderte Summe einzahlen. Ansonsten sitzen entweder Stoffel Vandoorne oder Esteban Ocon im zweiten Manor-Auto. Da beide kein Geld mitbringen, favorisiert Manor die Haryanto-Lösung.

FIA zeigt gesunden Menschenverstand

Die FIA musste viel Kritik einstecken, weil die Sportkommissare bei der Startaufstellung die 107-Prozent-Regel nicht konsequent angewandt hatten. Für die letzten 6 Fahrer galt Artikel 35.1. des Sportgesetzes, der besagt dass die Reihenfolge des dritten Trainings gilt, wenn mehrere Fahrer die 107 Prozent der schnellsten Zeit nicht geschafft haben. Für Ricciardo, Verstappen, Bottas, Perez und Hülkenberg wurde Paragraf 35.2 angewandt, wonach die Startaufstellung unabhängig von der Rundenzeit im K.O.-System erstellt wird. Force India hatte den Artikel ausgegraben und den Sportkommissaren so eine Brücke gebaut, um nicht die ganze Startaufstellung umschreiben zu müssen. FIA-Rennleiter Charlie Whiting wunderte sich, dass auch einige Teams die Entscheidung der Kommissare kritisierten: „Sonst verlangen sie, gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Jetzt machen wir es einmal, dann war es auch wieder nicht Recht. Dabei wussten alle, dass dieser einmalige Fall nur durch die 4 roten Flaggen eingetreten ist.“

Button-Benefiz-Triathlon

Jenson Button ist für seine Triathlon-Leidenschaft bekannt. Zwischen dem GP England und dem Rennen in Ungarn veranstaltete er bereits zum vierten Mal ein eigenes Rennen. Im englischen Derby fand am 17. Juli der „Jenson Button Thrust Triathlon“ statt. Mit der Veranstaltung unterstützt er die Krebsforschung in England. Button wurde 15. von über 500 Teilnehmern. „Es war ein toller Tag, ich bin happy damit“, sagte er. „Derjenige, der gewonnen hat, ist ein Junior-Olympiasieger. Bei den Frauen hat eine Triathlon-Weltmeisterin den ersten Platz geholt.“

Keine Pokémons in Budapest

Das Pokémon-Go-Fieber ist nun auch auf die Formel 1 übergeschwappt. Das Renault-Team fahndete beim Test in Silverstone nach den virtuellen Monstern. US-Journalist Will Buxton twitterte, er finde keine am Hungaroring. „Wahrscheinlich wurde die Anfrage der Pokémons nach einem Fahrerlager-Pass abgelehnt“, witzelte er.

Regenreifen kommen nicht mit Regen zurecht

Die PR-Leute von Pirelli dürften in Ungarn graue Haare bekommen haben. Nach dem nassen Qualifying beklagten sich die beiden Ferrari-Piloten öffentlich über die Regenreifen. Sebastian Vettel war deutlich: „Das Problem ist, dass unsere echten Regenreifen nicht gut genug sind, um das Wasser zu verdrängen. Sonst könnten wir auch rausfahren, wenn es ganz viel Wasser hat. Aber dafür ist der Reifen nicht gemacht.“ Kimi pflichtete ihm bei: „Die Regenreifen sind ziemlich anfällig für Aquaplaning.“

FIA verteidigt Strafe gegen Button

Jenson Button war der erste Fahrer, der nach den abermals verschärften Funkregeln bestraft wurde. Auf den Alarm des Fahrers, dass er Probleme mit seiner Bremse habe, wies ihn die Box an, er solle weiterfahren, aber nicht mehr schalten, weil es ein Hydraulikproblem gebe. Das war nach Meinung der Sportkommissare eine Information zu viel. Button wurde zu einer Durchfahrtstrafe verdonnert. Natürlich kam sofort wieder Kritik an der unsinnigen Funkverbots-Regel auf. FIA-Rennleiter Charlie Whiting verteidigte die Sportkommissare: „Früher ist ein Fahrer bei einem Bremsproblem an die Box gekommen und keiner hat sich aufgeregt. Die Ingenieure haben sich daran gewöhnt, ihre Probleme auf der Strecke zu lösen.“

Iceman heiratet

Kimi Räikkönen kommt unter die Haube. Der Finne, der bereits schon einmal mit dem Model Jenni Dahlmann verheiratet war, wird seine Freundin Minttu Virtanen in der Sommerpause im August vor den Traualtar führen. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn. Die Feier soll in der San Galgano Kirche in der Nähe von Siena in der Toskana stattfinden.

Rosberg-Glücksbringer bleibt ohne Wirkung

Der österreichische Schauspieler Elyas M'Barek, bekannt aus dem Film „Fack ju Göhte“ weilte mit seiner Freundin am Hungaroring, um Nico Rosberg zu unterstützen. M'Barek gehört in Deutschland zurzeit zu den gefragtesten Promis und gilt als Frauenschwarm. In Rosbergs Video-Blog vor dem Rennen wurde er als Glücksbringer vorgestellt, der beinahe den Renntag verschläft, dann aber von Rosberg aus dem Bett geworfen wird und schon im Rennanzug bereit steht.

Williams lobt Button

Die Gerüchteküche um Jenson Button und Williams brodelt weiter. In der Pressekonferenz am Freitag sagte Williams-Technikchef Pat Symonds: „Jenson ist ein toller Fahrer und hat seine Karriere bei Williams begonnen. Deshalb schätzen wir ihn natürlich. Er fuhr für Benetton als ich dort war und zeigt immer noch, dass er stark ist. Ich hoffe, er ist nächstes Jahr in Formel 1, ob bei Williams oder anderswo.“ Als Button auf die öffentlichen Lobeshymnen von Williams angesprochen wurde, sagte er trocken: „Ich muss das erstmal lesen.“

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