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Radio Fahrerlager GP USA 2014

Die heißesten Storys aus Austin

Vettel, Ricciardo & Tony Parker - GP USA 2014 Foto: Red Bull 74 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Austin passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Formel 1-Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal mit Jenson Button, Romain Grosjean, Frank Williams, Lewis Hamilton, Mario Andretti und vielen mehr ...

05.11.2014 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Hilft Berger McLaren oder Ferrari?

Gerhard Berger kommt nur noch selten zur Formel 1. Trotzdem wird der Österreicher immer wieder mit Formel 1-Teams in Verbindung hat. Zuerst mit McLaren. Das geht aber nur, wenn Ron Dennis keine Investoren findet und von den beiden anderen Anteilseignern Mansour Ojjeh und der Bahrain Mumtalakat Holding abgesetzt wird. Berger soll dann im Stil von Niki Lauda die große Linie bestimmen. Als neue Teamchefs für das Tagesgeschäft werden Martin Whitmarsh und Christian Horner gehandelt. Berger steht aber nicht nur bei McLaren auf der Liste. Die Gerüchteküche kann sich auch vorstellen, dass der Österreicher bei Ferrari eine Berater-Rolle einnimmt.

Ricciardo macht sich Freunde in Austin

Daniel Ricciardo lüftete das Geheimnis über seine Startnummer 3. Er ist ein Fan von Nascar-Legende Dale Earnhardt. "Schon mein erstes Go-Kart trug die Nummer 3. Seit meiner Kindheit habe ich mich für Nascar-Rennen interessiert. Und für Dale Earnhardt. Deshalb hatte ich seine Initialen hier in Austin auch auf dem Helm. Über die sozialen Netzwerke habe ich erfahren, dass sein Sohn Dale junior die Aktion ziemlich cool fand."

Bianchi-Report mit interessanter Unfall-Statistik

Die Bianchi-Unfallkommission arbeitet mit Volldampf an ihrem Report. Bis zum 3. Dezember muss er fertig sein. Es werden alle Aspekte untersucht. Kommissionschef Peter Wright unterhielt sich in Austin lange mit Augenzeuge Adrian Sutil. Außerdem wird eine Statistik angestellt, wie oft seit 2007 bei Unfällen oder liegengebliebenen Fahrzeugen ein Berge-Fahrzeug eingesetzt wurde und wie nur oft Streckenposten vor den Leitplanken gearbeitet haben. Öfter als man glaubt. 2010 zum Beispiel gab es in 19 Rennen 40 Einsätze mit Streckenposten und 13 mit einem Traktor oder Kran.

Crashtests werden härter

Der Marussia von Jules Bianchi hat den mörderischen Aufprall in den Bergekran so gut wie möglich weggesteckt, doch die FIA sieht nach Begutachtung des Wracks trotzdem Raum für Verbesserung. Die seitlichen Cockpitwände sollen stärker gebaut werden. Momentan müssen sie einem Druck von 1,5 Tonnen standhalten. Aber 2016 soll die Belastung beim Test fünf Tonnen betragen.

Formel 1 ohne US-Stars in Austin

Mario Andretti glaubt, dass die Formel 1 eine große Chance verpasst hat, sich in den USA noch populärer zu machen. "Jetzt, wo nur 18 Teams am Start stehen, hätten einige Teams ein drittes Auto laufen lassen können. Zum Beispiel mit Indy Car-Stars wie Scott Dixon und Marco Andretti. Ich wette, sie wären auf Anhieb schnell." Red Bull-Berater Helmut Marko widerspricht: "Nascar-Stars wie Jimmy Johnson oder Tony Stewart wären besser."

Marussia-Rettung läuft

Caterham und Marussia könnten 2015 in die Formel 1 zurückkehren, wenn sie wenigstens beim Finale in Abu Dhabi antreten. Zwei Rennen Pause werden ihnen zugestanden. Während es bei Caterham zappenduster aussieht, wird an einer Rettung von Marussia gearbeitet. Zwei indische Geschäftsleute aus der Stahlbranche sind interessiert. Größtes Problem sind die hohen Außenstände bei Ferrari. Ein schlechtes Zeichen ist auch, dass die beiden Wackelkandidaten alle Crashtests für ihre 2015er Autos abgesagt haben.

Hamilton im Big Apple

Lewis Hamilton hat Manhattan aufgemischt. Mercedes brachte ein Formel 1-Auto nach New York. Es wurde für eine TV-Show im Rockefeller Center - mitten im Herzen der US-Metropole öffentlich ausgestellt. "Unglaublich, wie viele Fans da gekommen sind."

Darth Rosberg

Austin feierte Halloween - Karneval auf Amerikanisch. Nico Rosberg tauchte prompt mit einer Darth Vader-Maske aus dem Film Star Wars im Fahrerlager auf. Der englische TV-Sender Sky veranstaltete unter den Teams einen Wettbewerb, wer den schönsten Halloween-Kürbis gebaut hatte. Gewonnen hat Lotus.

Frank Williams im Krankenhaus

Frank Williams musste den GP USA auslassen. Der Rollstuhl-General liegt mit Rückenbeschwerden im Krankenhaus. Er muss operiert werden. Seine Tochter Claire blieb vorsichtshalber ebenfalls zuhause.

Baywatch-Nixen und Hollywood-Stars im Fahrerlager

VIPs im Fahrerlager gesichtet: Baywatch-Girl Pamela Anderson, Basketball-Star Tony Parker, Sänger Kid Rock und die US-Schauspieler Keanu Reeves und Matt LeBlanc. Dazu die früheren Formel 1-Piloten Emerson Fittipaldi und Juan Pablo Montoya.

Williams wirbt 2015 für Rexona

Auf den McLaren sind immer weniger Sponsoren zu sehen. Johnnie Walker wird immer kleiner. Boss verabschiedet sich zu Mercedes. Und der erhoffte Deal mit Unilever platzte ebenfalls. Der Rexona-Schriftzug wird 2015 auf dem Williams angebracht.

Red Bull-Show mit V8-Motoren

Daniel Ricciardo und Sebastian Vettel machten schon vor dem Grand Prix der USA jede Menge Wirbel. Die beiden Red Bull-Piloten rauchten die Fans in der Innenstadt von Austin mit dem Formel-1-Auto ein. Vor dem Capitol machten sie ordentlich Lärm und zogen wilde Donuts. Dabei kam natürlich nicht das aktuelle Auto zum Einsatz, sondern der RB7 mit V8-Motor - ist ohnehin lauter.

Pirelli zieht in freie Garagen

Die Organisation des Circuit of the Americas war am Mittwoch offensichtlich noch nicht auf die Abwesenheit von Marussia und Caterham vorbereitet - oder hatte bis zum Schluss gehofft. Jedenfalls klebten über den Boxen noch die Namenstafeln der beiden Teams und ihrer Fahrer. Die Boxen standen am Ende nicht leer, drinnen hatte sich Pirelli zur Reifenmontage eingerichtet. Später wurden die Tafeln schließlich mit Pirelli-Schildern ausgetauscht.

Nächster Nachwuchs im Hause Grosjean

Romain Grosjean gab in der Pressekonferenz am Donnerstag stolz bekannt, dass er zum zweiten Mal Vater wird. Sein Kommentar: "Wenigstens das hat funktioniert". Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. Der 28-Jährige ist mit der französischen TV-Reporterin Marion Jolles verheiratet.

Boullier wechselt auf die dunkle Seite

Grosjeans Chef Gerard Lopez gewann ebenfalls die Sympathie der Journalisten. In der Pressekonferenz der Teamchefs am Freitag, bei der über die immensen Kosten in der Formel 1 für die kleinen Teams diskutiert wurde, traf er unter anderem auf Ex-Lotus-Teamchef Eric Boullier, der jetzt für McLaren arbeitet. "Ich mag Eric sehr gerne, ich nehme es ihm nicht übel, dass er sich mit den dunklen Mächten verbündet hat."

Vergne zu Besuch bei Parker und Nowitzki

Basketball-Star Tony Parker stattete der Formel 1 in Austin am Samstag einen Besuch ab und warf im Fahrerlager unter anderem Körbe mit Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo. Jean-Eric Vergne wollte nicht so lange warten und besuchte den 1,88 Meter großen Aufbauspieler schon am Mittwoch im rund eine Autostunde entfernten San Antonio beim Auftaktspiel der Spurs gegen Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks.

Magnussen als Beifahrer im Button-Rolls Royce

Bei McLaren war die Arbeitsteilung am Wochenende klar geregelt. Jenson Button chauffierte Kevin Magnussen im Rolls Royce durch die Stadt und zur Rennstrecke. Magnussen war das nicht ganz geheuer. Der Däne twitterte: "Mein Chauffeur ist ein Formel-1-Weltmeister. Ich weiß nicht, ob das gut für meine Sicherheit ist."

Rosberg-Berater gut zu Fuß unterwegs

Nico Rosbergs Chancen auf die Formel-1-Weltmeisterschaft wurden mit dem Sieg von Lewis Hamilton in Austin geringer. Sein PR-Manager Georg Nolte sicherte dem Team Rosberg hingegen schon in den USA vorzeitig den Titel bei "Run that track". Bei dem Wettbewerb können alle Fahrerlager-Gäste um die Strecke joggen, ihre Zeit auf der Website runthattrack.info posten. Sponsor UBS spendet für jeden Eintrag an einen wohltätigen Zweck. Nolte ist mit 304 Zählern in der Tabelle nicht mehr einzuholen. Große Konkurrenz hätte er von dem Physiotherapeut von Max Chilton bekommen können, der jedoch in Austin fehlte. Rosbergs Physio Daniel Schlösser musste sich bereits einige Rennen zuvor zurücknehmen, weil er gesundheitlich angeschlagen war.

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