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Radio Fahrerlager GP Monaco 2012

Die heißesten Storys aus Monte Carlo

VIPs & Promis GP Monaco 2012 Foto: McLaren 27 Bilder

Was sonst noch so am Wochenende in Monaco passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen aber nicht minder interessanten Geschichten aus Monte Carlo gesammelt. Dieses Mal unter anderem mit Michael Schumacher, Kimi Räikkönen, Nigel Mansell, Romain Grosjean und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft...

30.05.2012 Michael Schmidt

Schumi vergisst Silber-Kappe

Michael Schumacher kam zur Mittwochs-Pressekonferenz in Monte Carlo ohne Kappe. Sofort kochte es in der Gerüchteküche. Hat der Rekordmeister etwa seine Privatsponsoren verloren? Die Mütze war ihm vorher ja fast schon so angewachsen wie Niki Lauda sein rotes Kapperl. Die Antwort ist denkbar einfach und ziemlich unspannend. Schumacher hatte die Kappe schlicht vergessen. Und es fand sich auch keiner, der ihm die Kappe rechtzeitig besorgen konnte. Erst für die TV-Interviews sah Schumi wieder aus wie Schumi. Die Mütze wurde gefunden in die Interview-Zone gebracht.

Kimi im Hunt-Look

Kimi Räikkönen fuhr in Monte Carlo einen Helm mit James Hunt-Design spazieren. Schwarz, mit feinen gelben und roten Streifen auf der Seite. Kimi ist ein Fan des exzentrischen Engländers. Dabei wurde er erst drei Jahre nach Hunts WM-Titel 1976 geboren. Aber es hat sich auch bis zu ihm herumgesprochen, dass der zehnfache GP-Sieger ein wilder Hund war. Räikkönen imponiert der ungezwungene Lebenswandel seines Idols. Hunt konnte eine Nacht durchzechen und trotzdem gute Leistungen bringen. Desahalb trat Kimi bei Snowmobilrennen, von denen sein Arbeitgeber nichts wissen durfte, auch einige Male unter dem Pseudonym "James Hunt" an.

Motorsport is dangerous

Im Donnerstagtraining knickte auf der K-Tribüne vor dem Schwimmbad in einem der oberen Ränge eine Planke ein. Ein Zuschauer konnte sich gerade noch festhalten. Ein anderer Besucher aus England stürzte in die Tiefe. Er zog sich einen Beinbruch und erhebliche Rückenverletzungen zu. Jenson Button und Lewis Hamilton schrieben ihrem Landsmann einen Brief und schenkten ihm ein handsigniertes McLaren-Buch aus der limitierten Auflage.

Ausfall schützt vor Strafe nicht

Zum zweiten Mal in Folge stand der Mann mit der schnellsten Trainingszeit nicht auf der Pole Position. In Barcelona musste Lewis Hamilton wegen eines Betankungsfehlers in die letzte Startreihe zurück. Michael Schumacher wurde fünf Startplätze strafversetzt, weil er nach Meinung der Sportkommissare die Kollision mit Bruno Senna in Barcelona ausgelöst hatte. Auf den Einwand, man solle die Piloten besser sofort bestrafen als für das nächste Rennen, antwortete McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh: "Was machst du mit denen, die wie Schumacher in Barcelona ausgefallen sind? Die kannst du nicht mehr bestrafen."

Mansell fällt vom Rad

Nigel Mansell trägt den rechten Arm in der Schlinge. Der Weltmeister von 1992 ist vom Fahrrad gestürzt und hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Schlecht für Mansell. Der heute 58-jährige Engländer will Mitte Juni an einer Wohltätigkeitsveranstaltung teilnehmen, bei der vom Norden Englands in den Süden geradelt wird und von dort dann weiter nach Paris.

Prost mit vollem Programm

Alain Prost hatte viel zu tun. Der vierfache Monaco-Sieger steht in Diensten von Renault. Am Freitag musste er die neue Renault Alpine vorstellen. Samstag und Sonntag die Sieger der Renault-Weltserie-Rennen küren. Und das ganze Wochenende Sponsorgästen zur Verfügung stehen. Auch Alan Jones und Riccardo Patrese waren da. Patrese nur für einen Tag. Sein Programm war begrenzt: "Ich sage Bernie und Frank Williams guten Tag und quatsche mit alten Freunden, die mir über den Weg laufen." Zum Beispiel Ex-Teamkollege Nigel Mansell. Als er Mansell mit seiner Armverletzung sah, musste Patrese grinsen: "Es hat sich nichts geändert. Bei Nigel geht nichts ohne Drama ab."

Alonso keift gegen Journalisten

Fernando Alonso lieferte sich mit einem Journalisten am Mittwoch vor den Grand Prix ein kleines Rededuell. Auf die Frage, was das neue Design auf seinem Helm bedeute, meinte der Spanier kurz angebunden: "Das steht auf meiner Website." Als der Reporter nachhakte, ob er schlechte Laune habe, gab Alonso bissig zurück: "Nein, aber du bist schlecht vorbereitet. Wir wollen hier über das Rennen und nicht meinen Helm reden."

Gosjean bekennt sich zu Frankreich

Zwischen der Schweiz und Frankreich wird immer noch heiß diskutiert, für welches Land Romain Grosjean nun eigentlich antritt. Der Genfer hat einen Schweizer Pass, fährt aber mit französischer Lizenz. Er selbst löste in Monte Carlo das Rätsel ziemlich eindeutig auf. "Ich will der erste Fahrer nach Olivier Panis sein, der auf dem Siegerpodest die Marseillaise hört." Pech für die Schweiz: Grosjean sieht sich als Franzose. Bissiger Kommentar eines Schweizer Reporters: "Solange er so weiter fährt, bleibt er auch besser Franzose."

Formel 1 trotz Pleiteflieger

Force India-Mitbesitzer Vijay Mallya wehrte sich gegen Vorwürfe, er leiste sich die teure Formel 1 während seine Fluglinie Kingfisher pleite ist. "Ich habe ungefähr 20 Firmen. Eine davon hat aus Gründen hoher Spritpreise und exzessiver Besteuerung Probleme. Die anderen 19 sind davon unabhängig. Ich kann die anderen 19 nicht zusperren, nur weil es in einer Firma Schwierigkeiten gibt."

Sauber nicht in Chelsea-Form

Das Timing war schlecht. Am Sonntag war Chelsea-Boss Roman Abramovich zu Gast bei Bernie Ecclestone. Über den Fußballclub hat der russische Milliardär nun auch einen Fuß in der Formel 1. Zwischen Sauber und Chelsea gibt es eine Werbepartnerschaft. Während Abramovich den Champions League-Titel abräumte, lief es bei Sauber in Monaco weniger gut. Es gab noch nicht einmal WM-Punkte.

Wetter wird teurer

Die FIA nimmt von den Teams pro Jahr 4,5 Millionen Euro für Serviceleistungen ein. Dazu zählt der Wetterdienst von Meteo France oder die Bereitstellung der Intercom-Verbindung zur Rennleitung von der Firma Riedl. Jetzt will der Verband noch einmal 19.000 Euro pro Team draufschlagen. Die Extrazahlung wird mit administrativem Aufwand begründet.

500. Grand Prix von Lotus - Teil 2

Lotus feierte in Monaco den 500. Grand Prix des Rennstalls. Journalisten wunderten sich. Hatten wir das nicht schon Mal? 2009 schmiss der das Caterham-Team, das damals noch unter dem Name Team Lotus antrat, aus gleichem Anlass in Valencia eine Party. Die Rennen des "grünen" Lotus-Teams werden vom neuen "schwarz-goldenen" Team aber einfach nicht mitgezählt. So wurde die Nummer 500 einfach noch einmal gefeiert.

VIP-Alarm im Fürstentum

In Monaco gab es wieder einmal den ganz großen Promi-Auflauf. Aus Deutschland kam ein großer Teil der der Fußball-Nationalmannschaft. Aus den USA schwebte Hollywood-Star Will Smith ein. Und die Spanier schickten Antonio Banderas ins Fürstentum. In unserer Galerie zeigen wir noch einmal alle wichtigen Promis im Fürstentum.

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