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Formel 1: Vettel-Ausfall in Australien

Was war los mit Vettels Red Bull?

Sebastian Vettel Foto: xpb 49 Bilder

Der Grund für Sebastian Vettels Ausfall war kein Bremsdefekt. Die Radmutter links vorne hatte sich gelockert und wegen der Vibrationen scherten die Mitnehmerstifte ab. Deshalb drehte sich das Rad ohne Führung auf der Nabe als der Red Bull-Pilot Kurve 13 anbremste.

28.03.2010 Michael Schmidt

20.15 Uhr Ortszeit, es ist schon dunkel in Melbourne. In der Red Bull-Garage wird gerade das Auto mit der Startnummer 5 abgeliefert. Sebastian Vettels Auto. Sofort sammeln sich Chefdesigner Adrian Newey, Chefingenieur Ian Morgan und Teamchef Christian Horner umdas Fahrzeug, das 33 Runden lang im Kiesbett der Kurve 13 stand.

Kein Bremsdefekt am Red Bull

Ihr erster Blick geht auf das Rad links vorne. Nach einer viertelstündigen Inspektion des Corpus delicti ist klar: Es war kein Bremsversagen, das Sebastian Vettel in führender Position ins Aus geschickt hat.

Christian Horner berichtete von Problemen mit dem Rad: "Irgendwie hat sich die Radmutter gelöst. Von einer Sekunde auf die andere. Wir wissen noch nicht, ob es ein Problem der Radmutter oder der Felge war. Bei 6.000 Testkilometern ist nichts derartiges passiert. Vielleicht wurde das Rad beim Boxenstopp ein bisschen schräg aufgesetzt."

Vettel bleibt auf der Strecke

Das Problem führte nicht sofort zum Ausfall. Vettel berichtete von Vibrationen. Der Kommandostand wollte ihn schon an die Boxen holen, als sich das Rad plötzlich wieder stabilisierte. Deshalb entschieden Box und Fahrer auf der Strecke zu bleiben. "Ein Fehler", wie Red Bull-Berater Helmut Marko konstatierte. "Aber hinterher ist man immer schlauer."

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