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Räikkönen bestätigt Vettel

"Ein viel besserer Start"

Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1-Test - Jerez - 3. Februar 2015 Foto: Stefan Baldauf 138 Bilder

Kimi Räikkönens erster Arbeitstag endete mit dem zweiten Platz. Der Finne bestätigte die Aussagen seines neuen Teamkollegen Sebastian Vettel. Im Gegensatz zu dem Deutschen hat Räikkönen Vergleichswerte. Auch er kam zu dem Schluss: "Das neue Auto ist eine gute Startbasis."

03.02.2015 Michael Schmidt

Kimi Räikkönen wird sich wohl nie ändern. Seine Pressekonferenzen haben meistens wenig Unterhaltungswert. Diesmal lockerte nur eine Tonstörung die monotonen Aussagen des Finnen auf. Emotionen sind etwas anderes. Die erste Fragestunde des Jahres war für Räikkönen eine lästige Pflichtübung. Im Prinzip bestätigte Räikkönen die Aussagen seines neuen Teamkollegen Sebastian Vettel. Das neue Auto ist gut. Die Atmosphäre im Team ist besser. Die Resultate lassen hoffen.

Räikkönen drehte trotz erneuter Telemetrieprobleme 94 Runden und markierte mit 1.21,750 Minuten die zweitschnellste Runcenzeit hinter dem Tagesbesten Felipe Nasr. Allerdings mit Medium-Reifen. Der Sauber-Pilot erzielte seine Zeit mit der weichen Mischung. Und die ist um 1,5 Sekunden schneller als der härtere Reifentyp "medium".

Zu früh, um über Resultate zu sprechen

Räikkönen raffte sich zu einem Lob auf: "Das Team hat über den Winter einen guten Job gemacht. Es war ein positiver erster Tag. Wir haben uns in vielen Bereichen verbessert, vor allem solchen, die letztes Jahr unsere Schwachpunkte waren. Das Fahrgefühl ist ein ganz anderes als im letzten Jahr." Ins Detail wollte der Weltmeister von 2007 noch nicht gehen. "Dazu ist es noch zu früh. Jedenfalls ist dieses Auto eine gute Startbasis."

Die Hoffnung seines neuen Teamchefs Maurizio Arrivabene auf zwei Siege wollte Räikkönen nicht bewerten: "Es macht zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn, über Resultate zu sprechen. Und schon gleich gar nicht über Siege." Von seinen Resultaten wird abhängen, ob Ferrari die Option auf ihn einlöst. Typisch Kimi, dass ihm das ziemlich egal ist. "Wenn die Saison schlecht läuft, wird die Option nicht gezogen. Bei guten Resultaten gibt es keinen Grund, nicht noch ein drittes Jahr dranzuhängen. Doch das beschäftigt mich im Augenblick nicht."

Der 20-fache GP-Sieger betonte die gute Stimmung im Team, so als wäre das vorher nicht der Fall gewesen. Eine Aussage lässt tief blicken: "Die personellen Änderungen wurden aus den richtigen Gründen getroffen."

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