"2008 sind wir im Team besser aufeinander eingespielt", begründete Räikkönen seinen Optimismus. Zu dem wohl bevorstehenden Wechsel von Ex-Weltmeister Fernando Alonso zu Renault wollte der Finne bei der traditionellen Saisonabschluss-Feier der Scuderia in Mugello keinen Kommentar abgeben: "Auch 2008 wird McLaren wohl unser härtester Gegner sein", sagte Räikkönen. "Und ob Alonso dort fährt oder sonst wer, ist mir eigentlich völlig egal."
Präsident zufrieden mit Saisonergebnis
Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo rühmte in Mugello die Leistungen der Rennabteilung im Jahr 2007: "Räikkönen hat sechs Rennen und in seinem ersten Jahr bei uns den Titel gewonnen und Massa siegte bei drei Rennen", sagte er. "Das zeigt die ganze Klasse unserer Fahrer." Der 60-Jährige forderte aber auch Verbesserungen: "Die Zuverlässigkeit muss gesteigert werden." Spekulationen um den Verbleib von Generaldirektor und Sportchef Jean Todt wies Montezemolo erneut zurück: "Todt bleibt. Und ich selbst bleibe Präsident. Hoffentlich noch viele Jahre."
Michael Schumacher war bei den "Finali Mondiali" von Kamera-Teams und Fans derart umringt, als sei er nie vom Sport zurückgetreten. Der siebenmalige Ex-Weltmeister stellte in Mugello die nunmehr 860 PS starke Evolutions-Version des nicht straßenzugelassenen Supersportwagens Ferrari FXX vor. "Ich bin sicher, dass die Kunden damit viel Spaß haben werden." Schumacher demonstrierte die Qualitäten des Sport-Prototypen danach mit flotten Runden. Im Formel 1 fuhr Schumacher in Mugello nicht. Drei Tage zuvor hatte er in Fiorano das 2007er-Grand Prix-Auto getestet. Wegen Regen beließ es aber bei fünf Runden.



