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Räikkönen lobt Pirelli

Nur Hinterreifen wird geändert

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Malaysia - 22. März 2013 Foto: Daniel Reinhard 26 Bilder

Pirelli wird ab dem GP Kanada die Reifen ändern. Nach dem Einspruch der FIA fällt der Eingriff aber nur gering aus. Kimi Räikkönen glaubt deshalb nicht, dass sich am Kräfteverhältnis viel ändern wird. Jede größere Änderung wäre unfair gewesen.

22.05.2013 Michael Schmidt

Gute Nachricht für Ferrari und Lotus. Die geplante Reifenänderung von Pirelli fällt kleiner aus als zunächst geplant. Noch ist nichts offiziell, aber es soll ausschließlich Modifikationen an den Hinterreifen geben um das Delaminieren zu verhindern. Das kann eigentlich nur Eingriffe an der Karkasse bedeuten.

Pirelli GP Monaco 2013 Screenshot
GP Monaco 2013: Streckenprofil aus Sicht der Reifen 2:08 Min.

Pirelli-Änderung ohne Auswirkung?

Aus Pirelli-Kreisen hört man, dass diese Änderungen eher gering ausfallen. Details erfahren die Teams am Donnerstag (23.Mai). Kimi Räikkönen lobt Pirelli für diesen Schritt. "Alles andere wäre unfair gewesen. Nur weil einige Teams Druck machen, die mit den Reifen nicht zurechtkommen. Mit einem stärkeren Hinterreifen können wir leben. Er wird auch uns helfen. Ich glaube nicht, dass dadurch ein Team bevorzugt wird."

Räikkönen erinnert dabei daran, dass Lotus auch die erste Maßnahme von Pirelli ohne Nachteile weggesteckt hat, als man den Arbeitsbereich der harten Mischung vergrößert hat.

Räikkönen fährt nicht mit 80 Prozent

Räikkönen will auch die Kritik einiger Kollegen nicht bestätigen, dass die Reifen zum Langsamfahren zwingen. "Wir fahren so schnell wir können. Natürlich gibt es Grenzen, die einem das Auto oder die Reifen vorgeben. Wenn du mit einem Reifensatz länger fahren willst als die anderen, kannst du nicht 100 Prozent geben. Ich würde aber auch nicht behaupten, dass ich nur mit 80 Prozent unterwegs wäre."

Nico Hülkenberg sieht es eine Spur differenzierter: "Normalerweise versuchst du im Rennen ein bisschen unter dem Limit zu fahren, damit du möglichst wenig rutschst. Mit den augenblicklichen Reifen musst du manchmal zwei Stufen unter diesem Limit bleiben. Das ist aber von Rennen zu Rennen, von Stint zu Stint, von Reifensatz zu Reifensatz verschieden. Es gibt keine Regel, wie du das Problem angehen sollst. Das macht es so schwierig."

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