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Kimi Räikkönen droht mit Streik

"Die Chance war groß, dass ich nicht fahre"

Kimi Räikkönen Lotus Formel 1 2013 Foto: Lotus 93 Bilder

Kimi Räikkönen hat lange überlegt, ob er in Abu Dhabi überhaupt fahren soll. Der Iceman ist stinkig auf Lotus. Aber nicht nur wegen des Funkspruchs, sondern vor allem, weil er immer noch nicht bezahlt wurde.

01.11.2013 Bianca Leppert

Es war nicht das erste Mal, dass sich Kimi Räikkönen die Fragerunde mit den Journalisten am Donnerstag vor einem Grand Prix gespart hat. Doch dieses Mal steckte mehr dahinter. Der Finne hat lange überlegt, ob er das Rennen in Abu Dhabi überhaupt fährt. Denn der Zoff am vergangenen Wochenende in Indien brachte das Fass zum Überlaufen.

Fährt Räikkönen die Saison zu Ende?

"Die Chance war groß, dass ich hier nicht fahre", sagt er. "Ich bin nur her gekommen, damit wir eine Lösung für die Probleme finden, die wir haben. Hoffentlich werden diese gelöst und wir können die Saison beenden." In diesen Worten steckt eine Drohung. Denn der Finne macht davon abhängig, wie die restliche Saison verläuft. "Wenn sie nicht gelöst werden, ziehe ich auch in Betracht, nicht mehr zu fahren. Ich fahre gerne Rennen, aber ein großer Teil davon ist das Geschäft. Und wenn das nicht so läuft, wie es sollte, landet man in einer unglücklichen Situation. Irgendwo musst du eine Grenze ziehen."

Während Räikkönen den Journalisten seine Sicht der Dinge erklärte, saßen sein Manager Steve Robertson und Teambesitzer Gerard Lopez im Hintergrund und redeten miteinander. Vermutlich ging es ums Geld. Denn genau das fehlt Kimi. "Es ist nicht sehr nett zu hören, dass du kein Teamplayer bist und nicht das Interesse des Teams vertrittst, aber das ganze Jahr keinen einzigen Euro bekommst."

Funkspruch nicht die Ursache

Der Zwist mit Chefingenieur Alan Permane beim Grand Prix von Indien trug nicht gerade dazu bei, das Kriegsbeil zu begraben, gab aber nicht den Ausschlag. "Das war nur ein kleiner Teil davon", sagt Räikkönen. "Solche Dinge sollten nicht passieren. Das ist aber nicht wirklich das Problem, es geht um die anderen Sachen. Am Ende kommt alles zusammen."

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