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Räikkönen tritt nach

"Lotus-Abschied, weil ich kein Geld bekomme"

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Italien - 7. September 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Kimi Räikkönen wäre gerne bei Lotus geblieben. Jetzt ist er bei Ferrari gelandet. Der 33-jährige Finne gibt seinem aktuellen Arbeitgeber die Schuld für den Teamwechsel. "Ich gehe von Lotus weg, weil ich von ihnen kein Geld bekommen habe."

19.09.2013 Michael Schmidt

Starker Tobak von Kimi Räikkönen gegen seinen Rennstall. Der Finne ist kein großer Redner, aber wenn er etwas sagt, dann hat das Hand und Fuß. Räikkönen bestätigt, dass ihn Lotus mit seiner schlechten Zahlungsmoral vertrieben hat. "Der Grund, warum ich das Team verlasse ist, dass ich kein Geld bekommen habe. Ich bin eigentlich nur noch hier, weil ich gerne Rennen fahre."

Wohl auch, um nicht vertragsbrüchig zu werden und Lotus eine Gelegenheit zu geben, Geld zurückzuhalten. Der künftige Ferrari-Pilot wartet immer noch auf einen Großteil seines Gehalts. Lotus hält wie im Vorjahr den Punktebonus zurück. Und der soll höher sein als das Basis-Gehalt.

Auch im letzten Jahr bekam Räikkönen seine Gage erst ganz am Ende der Saison. Nach mehrmaliger Mahnung. Ein Angebot von Lotus für 2014 war Großverdiener Räikkönen nicht gut genug. Logischerweise wäre die Punkteprämie in Zukunft gedeckelt worden.

Keine Probleme mit Ferrari und Alonso

Die Entlassung bei Ferrari Ende 2009 hat Räikkönen verdrängt. "Ich habe viele gute Erinnerungen an meine Ferrari-Zeit. Alles andere wurde von der Presse aufgebauscht." Nun ja, das haben wir etwas anders in Erinnerung.

Räikkönen kehrt in einen Rennstall zurück, den er kennt. "Es sind ein paar Leute gegangen, ein paar dazugekommen, aber im Großen und Ganzen komme ich in ein Team, das mir vertraut ist. Es sollte kein Problem sein, sich zu akklimatisieren."

Auch mit Fernando Alonso erwartet der Weltmeister von 2007 keine Probleme: "Ich sehe keinen Grund, warum wir beide nicht funktionieren sollten. Fernando und ich sind keine 20 mehr. Es wird auf der Rennstrecke ein harter Kampf, und vielleicht geraten wir auch einmal aneinander, aber wir sind beide alt genug, um darüber zu sprechen."
 
Auf die Frage, ob er für Ferrari im Simulator sitzen will, weicht der 20 fache GP-Sieger aus: "Ich habe bei Lotus auf meine Weise gute Arbeit geleistet und wir haben das Auto immer gut weiterentwickelt. Warum soll das nicht auch bei Ferrari funktionieren?"

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