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Räikkönen-Vertrag

Alonso nicht überrascht

Foto: dpa

Das Timing war perfekt. Zehn Minuten vor Beginn des zweiten Training am Freitag gab Ferrari die Vertragsverlängerung von Kimi Räikkönen bis Ende 2010 bekannt. Fernando Alonso hatte also 60 Minuten Zeit, im Rennauto darüber nachzudenken.

12.09.2008 Michael Schmidt

Nach dem Training überraschte der Spanier die Fragesteller mit der Antwort: "Ich habe es schon seit einiger Zeit gewusst." Auf Nachhaken, wie lange, schwächte Alonso ab: "Es gab Anzeichen, dass es so kommen würde." Der Spanier gab sich so gelassen, dass man ihm glauben muss.

Kein Gedanke an 2011

Das Ferrari-Thema hat Alonso nun für die nächsten Jahr aus seinem Kopf gestrichen. "Ich denke mitten in der Saison 2008 nicht darüber nach, ob ich 2011 für Ferrari fahre. Wer weiß, was ich in drei Jahren mache. Vielleicht fahre ich Motorrad oder spiele Golf." Er könne sich nicht damit zufrieden geben, erst 2011 wieder an Siege zu denken. "Ich will wieder auf Podestränge fahren, und möglichst schon nächstes Jahr damit anfangen. Deshalb muss ich mir für 2009 den bestmöglichen Platz suchen."

Der 27-jährige Asturier stellt klar: "Priorität hat Renault. Ursprünglich war mein Plan, mich langfristig an das Team zu binden. Nachdem dieses Jahr nicht nach Wunsch verlaufen ist, muss ich mir jetzt die Pläne von Renault für die Zukunft anschauen, die positiven und negativen Punkte abwägen."

Kräfteverhältnis 2009 ungewiss

Alonso weiß, dass eine Entscheidung über den künftigen Arbeitsplatz so schwer wie nie zuvor sein wird: "Es ist ein großer Poker, weil im nächsten Jahr alles neu ist. Es ist eine Sache, welche Pläne die Teams auf dem Papier haben, und eine andere, in wie weit man diesen Plänen trauen kann." Alonso glaubt, dass sich nächstes Jahr die Hackordnung auf den Kopf stellen könnte. Unter den Vorzeichen sei es vielleicht das beste, für das Team zu fahren das man am besten kennt. "Von Renault weiß ich, dass sie Siegerautos bauen können."

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