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Räikkönen-Comeback?

Barrichello und Sutil müssen weiter zittern

Barrichello & Sutil Foto: xpb 33 Bilder

Adrian Sutil und Rubens Barrichello wissen noch nicht, ob sie auch 2012 in der Formel 1 dabei sind. Beide würden gerne im kommenden Jahr für Williams fahren. Aber noch immer schwebt das geplante Comeback von Kimi Räikkönen wie ein Damoklesschwert über den Verhandlungen.

11.11.2011 Tobias Grüner

Während Kimi Räikkönen in Wales um die letzten Rallye-WM-Punkte der Saison kämpft, ist der Finne auch im 6.000 Kilometer entfernten Fahrerlager von Abu Dhabi das große Thema. Das mögliche Comeback des Weltmeisters von 2007 sorgt für viele Spekulationen. Einige behaupten sogar, die Rückkehr des Finnen ist bereits beschlossene Sache.

Räikkönen mit Qatar-Hilfe zum Comeback?

Die Verpflichtung des Icemans hängt offenbar auch davon ab, ob Williams Finanzhilfen aus dem mittleren Osten bekommt. Bereits seit drei Jahren ist der börsennotierte Rennstall mit seinen Hybrid-Abteilung in Qatar aktiv. Nun hofft man, dass sich das Golf-Emirat endlich mit einem dicken Sponsor-Vertrag revanchiert.

Ob sich Williams die Dienste von Räikkönen auch ohne finanzielle Unterstützung leisten kann und will, ist unklar. Angeblich ist der 32-Jährige bereit, große Abstriche beim Gehalt machen, nur um wieder einen Fuß in die Formel 1 zu bekommen. Von Kimi selbst ist zu dem Thema wenig zu hören. Vor wenigen Tagen hat der Iceman erstmals überhaupt bestätigt, dass er mit Williams redet.

Barrichello und Sutil in der Warteschleife

Wenn Räikkönen beim Traditionsrennstall aus Grove unterschreibt, würde er damit die Hoffnungen von gleich zwei Konkurrenten zerstören. Rubens Barrichello hatte eigentlich geplant, im kommenden Jahr seine 20. Formel 1-Saison bei Williams zu fahren. "Ich rede mit vielen Teams und warte auf Anrufe", erklärte der Rekord-Starter. "Verabschieden werde ich mich noch nicht von meinen Fans."

Der zweite Pilot, der auf das Barrichello-Cockpit spekuliert ist Adrian Sutil. Noch immer hat sich Force India-Teamchef Vijay Mallya nicht offiziell geäußert, wer 2012 fahren darf. Doch alle Zeichen sprechen für Nico Hülkenberg und Paul di Resta und gegen Sutil - obwohl der Deutsche acht der letzten zehn Quali-Duelle gewinnen konnte und in der WM-Wertung deutlich vor seinem schottischen Teamkollegen steht. "Ich weiß nicht, was ich noch machen soll", schimpfte Sutil. "Mehr kann ich nicht tun als schnell fahren und regelmäßig Punkte holen."

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