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Ralf Schumacher Comeback zu Toro Rosso

Teamchef Tost: "Für mich ist das Blödsinn"

Foto: Foto: Wolfgang Wilhelm, Daniel Reinhard, dpa 11 Bilder

Ralf Schumacher hat sich wieder ins Gespräch gebracht. Er träume von einem Formel 1-Comeback, habe ein Angebot bereits abgelehnt, wolle aber nicht ausschließen am 14. März in Bahrain am Start zu stehen.

30.12.2009

Spekulationen dichten ihm Kontakte zu Toro Rosso an. Teamchef Franz Tost wiegelt ab: "Da ist nichts dran."

Erst gibt Michael Schumacher sein Formel 1-Comeback bekannt, und jetzt soll auch noch sein Bruder Ralf zurückkehren. Die Betonung liegt auf "soll". Der 34-jährige Deutsche, der in den letzten zwei Jahren bei Mercedes in der DTM seine Brötchen verdiente, denkt laut über eine Rückkehr in die Königsklasse nach. Dort hatte er sich Ende 2007 nach einer enttäuschenden Saison mit Toyota verabschiedet. Jetzt juckt es ihn wieder im Gasfuß, und das hat laut Ralf nichts mit der Entscheidung seines um sechs Jahre älteren Bruders zu tun.

Eddie Jordan: "Ich würde Ralf sofort verpflichten"
 
Ralf erklärte, dass er bereits ein Angebot aus der Formel 1 abgelehnt habe, weil ihm die Erfolgsaussichten zu gering gewesen seien. Dabei kann es sich nur um das neue VirginF1-Team handeln, bei dem 2010 Timo Glock und Lucas di Grassi fahren. VirginF1 lässt sich von Ex-Teamchef Eddie Jordan beraten, und der hält immer noch große Stücke auf seinen früheren Piloten. In Abu Dhabi erzählte Jordan: "Ich würde Ralf Schumacher sofort verpflichten. Er ist in der Formel 1 immer unter Wert gefahren." Jetzt wird Schumacher II mit ToroRosso in Verbindung gebracht. Da ist das zweite Cockpit noch frei, weil Wunschpilot Jaime Alguersuari nach dem Scheitern der Verhandlungen mit Repsol seine Mitgift verloren hat.

Ralf Schumacher zu TorroRosso? Die Salzburg-Connection könnte helfen
 
Von Ralf Schumacher käme natürlich auch kein Geld, doch da könnte die Salzburg-Connection hilfreich. Schumacher und Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz kennen sich gut. Doch geht eine gute Bekanntschaft soweit, dass man die Teamphilosophie aufgibt und statt junge Fahrer aus dem Red Bull-Pool zu fördern einen alten reaktiviert? ToroRosso-Teamchef Franz Tost reagiert auf das Thema Schumacher gereizt: "Ich weiß davon nichts, und damit basta. Da ist nichts dran." Seinen Worten nach zu urteilen, ist er nicht gerade ein Fan von dieser Idee: "Für mich ist das ein Blödsinn. Mehr mag ich dazu gar nicht sagen."

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