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Ralf Schumacher empfiehlt Pizzonia

Foto: BMW

Ralf Schumacher gibt in Bezug auf seinen Nachfolger bei Williams-BMW eine klare Empfehlung ab: "Antonio Pizzonia. Er ist die beste Wahl unter denen, die noch verfügbar sind.“

22.10.2004

Um das zweite Cockpit bei Williams-BMW neben dem Australier Mark Webber für 2005 balgen sich drei Mann: Pizzonia, Nick Heidfeld und David Coulthard. Dieser Platz ist noch vakant, weil das Schiedsgericht CRB verfügt hatte, dass Jenson Button nun doch bei BAR-Honda bleiben muss.

"Während meiner Abwesenheit hat Pizzonia einen sehr guten Job gemacht“, meinte Schumi II. "Außerdem hat er viel getestet.“ Der Brasilianer bestritt vier Rennen als Ersatzmann für den Deutschen. Dreimal kam Pizzonia als Siebter als Ziel. Einmal, beim GP von Belgien, fiel er aus: In Spa hatte er sogar einen Podiumsplatz vor Augen.

Ob Pizzonia denn besser sei als Nick Heidfeld, der sich auch große Hoffnungen auf das zweite Williams-Cockpit macht, wurde Schumacher gefragt. Der zu Toyota wechselnde Deutsche wand sich um eine klare Antwort herum: "Was soll ich dazu sagen?“

Nick Heidfeld nahm Schumachers Empfehlung mit süß-saurer Miene zur Kenntnis: "Wäre schön gewesen, wenn Ralf mich empfohlen hätte. Aber wenn das seine Meinung ist...“ Der Noch-Jordan-Fahrer steht seit einem Jahr in Kontakt mit Williams. "In diesem Sommer hätte ich ja beinahe testen können. Das dies nicht klappte, lag weder an mir noch an Williams.“ Die geplante Übungsfahrt Heidfelds scheiterte an der unverschämten Forderung von Teamchef Eddie Jordan, der für Freistellung 300.000 Dollar gefordert hatte. Im November soll Heidfeld einen Test bei Williams bekommen. "Entschieden ist allerdings noch nichts“, wiegelt Heidfeld ab.

Nick Heidfeld könnte sich sogar eine Anstellung als Testfahrer bei Williams vorstellen. Wohl mit dem Hintergedanken, dass Pizzonia, sollte er denn wirklich verpflichtet werden, möglicherweise schon bald von Teamkollege Webber demontiert werden könnte. Mit der Konsequenz, dass dann er zum Zuge käme. Im Frühjahr 2003 waren Webber und Pizzonia bei Jaguar-Teamkollegen. Nach zehn Rennen musste der Brasilianer wegen schwacher Leistungen seinen Platz zugunsten von Justin Wilson räumen.

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