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Ralf Schumacher zum Comeback seines Bruders

"Michael wird einschlagen wie eine Granate"

Foto: Mercedes 51 Bilder

Ralf Schumacher traut seinem Bruder Michael bei dessen Formel 1-Comeback Großes zu. Er selbst hätte es genauso gemacht und könnte sich sogar ebenfalls ein Comeback in der Königsklasse des Motorsports vorstellen.

31.07.2009

"Michael wir in Valencia einschlagen wie eine Granate", sagte der DTM-Fahrer vor dem Gastspiel der Tourenwagen-Serie in Oschersleben. "Es war mir klar, dass Michael es macht", fügte Ralf Schumacher hinzu. "Und ich hätte es an seiner Stelle genauso gemacht."

Der 34-Jährige ist fest davon überzeugt, dass sein um sechs Jahr älterer Bruder in zwei Wochen bestens präpariert sein wird. "Michael fuhr ja heute (Freitag) schon den ganzen Tag in einem 2007er-Formel 1-Auto und so wie ich die Sache sehe, wird er auch die Gelegenheit bekommen, mit dem F60 einen Tag testen zu können." Da in der Formel 1 im August ein komplettes Testverbot besteht, muss Ferrari alle anderen Teams für diese Übungsfahrt im 2009er-Modell um Genehmigung bitten. Dies ist aber offenbar nur noch eine Formsache.

Formel 1-Fahren verlernt man nicht

"Michael ist in Valencia wahrscheinlich besser vorbereitet als alle anderen Fahrer", meint Ralf Schumacher. Lachend schiebt Schumacher eine nicht ganz ernst gemeinte Bemerkung nach: "Wahrscheinlich kommt er mit 5.000 Testkilometern dort hin." Die Tatsache, dass sein Bruder seit mehr als einem Jahr nicht mehr in einem Formel 1-Auto fuhr, ist für den sechsmaligen Grand Prix-Sieger nebensächlich. "Das verlernt man doch nicht. Und bei dem Test im letzten Jahr war Michael doch auf Anhieb genauso schnell wie die anderen."

Für den zweiten Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen sieht der jüngere Schumacher schwarz. "Kimi war schon früher immer langsamer als mein Bruder. Und daran hat sich nichts geändert. Das ist eine Tatsache. Es wird Kimi sicherlich unangenehm sein, aber es wird passieren." Verschmitzt fügt er noch eine Bemerkung hinzu, die man auch als elegante Aufforderung an Kimi verstehen könnte, das motorsportliche Metier zu wechseln: "Ich habe gelesen, das er in Zukunft Rallyes fahren will." Tatsächlich startet Räikkönen an diesem Wochenende auf einem Abarth Super 2000 bei der 1.000-Seen-Rallye in seiner Heimat.

Auch Ralf bereit für ein Comeback in der Formel 1

Ralf Schumacher fühlt sich ebenfalls bereit für ein Comeback in der Formel 1. "Wäre ich an Michaels Stelle, hätte ich das gleiche gemacht wie er." Auch wenn er es nicht ausspricht: Der 182-fache GP-Starter weiß, dass erfahrene Fahrer für 2010 hoch im Kurs stehen. Zumal im nächsten Jahr drei neue Teams an den Start gehen. "Bis jetzt hat mich noch niemand gefragt", sagt Ralf Schumacher. "Aber sollte das so sein, werde ich darüber nachdenken."

Anders als Michael Schumacher, der im September 2006 in Monza offiziell seinen Abschied vom GP-Sport verkündete, hat Ralf Schumacher nie offiziell seinen Rücktritt verkündet. Vielmehr sei es 2007 so gewesen, "dass ich mir mit Toyota nicht einig wurde. Und ich bin niemand hinterher gelaufen." So kam das DTM-Engagement des Rheinländers bei Mercedes zustande, das bislang jedoch nicht von nennenswertem Erfolg begleitet wurde.

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