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Rallye Mexiko 2017

Meeke-Sieg trotz Last-Minute-Abflug

Kris Meeke - Rallye Mexiko 2017 Foto: sutton-images.com

Bei der dritten Rallye des Jahres hat Citroën endlich den ersten Sieg gefeiert. Trotz eines Abflugs auf der letzten Prüfung triumphierte Kris Meeke in Mexiko. Sebastien Ogier übernahm mit Platz 2 die WM-Führung.

13.03.2017 Tobias Grüner

Spannender hätte es Kris Meeke bei der Rallye Mexiko 2017 nicht machen können. Trotz eines komfortablen Vorsprungs hätte der Nordire auf der abschließenden Super-Special-Stage beinahe noch alles weggeschmissen. Nach einem Fahrfehler rutschte der Werkspilot einen kleinen Hang hinunter in einen Zuschauerparkplatz. Doch am Ende blieb die unfreiwillige Slapstick-Einlage ohne Folgen. Nach einer kleinen Irrfahrt durch die abgestellten Fahrzeuge fand der Citroen C3 WRC schließlich den Weg zurück auf die Strecke und rettete sich mit 13,8 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Ogier übernimmt WM-Führung

Für Sebastien Ogier blieb trotz des Fehlers von Meeke nur Rang 2. Der Weltmeister hatte wie so viele andere Piloten auch am ersten Tag mit Überhitzungsproblemen an seinem Fiesta zu kämpfen. Am zweiten Tag leistete er sich auch noch einen kleinen Dreher. Zusammen mit der besseren Startposition verschaffte das Meeke am Ende die nötige Luft für den ersten Erfolg dieser Saison. „Auf den Stress am Ende hätte ich aber gut verzichten können“, erklärte der Sieger erleichtert im Ziel.

Für Ogier gab es zum Trost die Führung im Gesamtklassement. Jari-Matti Latvala, der als Spitzenreiter nach Mexiko flog, wurde nicht nur durch seine Rolle als Straßenfeger sondern vor allem durch massive Überhitzung an seinem Toyota Yaris eingebremst. Schon auf der ersten Prüfung verlor der Finne 90 Sekunden, weil das Auto ständig im Notprogramm lief. Bis die Techniker das Problem in den Griff bekamen, war der Zug vorne schon abgefahren. Mehr als Platz 6 war am Ende nicht drin.

Neuville komplettiert Podium

Auch Thierry Neuville wurde ein Opfer der dünnen Höhenluft von Mexiko. Mit gedrosselter Leistung am ersten Tag hatte der Belgier den Sieg ebenfalls schon früh aus den Augen verloren. Immerhin reichte es am Ende noch zum Podium. Nach den beiden enttäuschenden ersten Rallyes, als Neuville jeweils in Führung liegend ausgefallen war, war der dritte Platz der erste Schritt zur Wende. Mit dem Sieg bei der abschließenden Super Special Stage schob sich der Hyundai-Pilot immerhin auf Rang 5 in der Gesamtwertung.

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