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Reaktionen auf den Rücktritt

Foto: dpa

Nach der Rücktrittsankündigungen von Michael Schumacher würdigen Kollegen, Konkurrenten, Ex-Rennfahrer, Teamchefs sowie Politiker den Ausnahme-Rennfahrer.

10.09.2006

Ross Brawn (Ferrari Technikchef: "Das braucht natürlich Zeit, da muss man erstmal Abstand gewinnen und das ist schwierig zu aktzeptieren. Ich freue mich aber, dass er in einem Moment die Entscheidung trifft, in dem er in einer guten Form ist.

Jean Todt (Ferrari-Teamchef und -Generaldirektor): "Es ist sehr schwierig für mich. Ich finde es einfach bitter. Seine Motivation, seine Loyalität, er ist einfach ein großartiger Mensch und ein guter Autofahrer. Es ist auch eine Belohnung, diese Entscheidung treffen zu können. Michael wird bei der Ferrari-Familie bleiben."

Flavio Briatore (Renault-Teamchef): "Ich denke, man hat ihm dieses Jahr viel geholfen."

Mario Theissen (BMW-Motorsportchef): "Ein dramatisches Ende einer ebenso dramatischen und erfolgreichen Karriere. Ich gehe davon aus, dass es eine sehr endgültige Entscheidung ist."

Norbert Haug (Mercedes-Motorsportchef): "Ich bin schon ein bisschen traurig. Was er geleistet hat, ist sicherlich einmalig. Ab morgen fangen sicherlich die Gerüchte an, wann er sein Comeback geben wird."

Willi Weber (Manager von Michael Schumacher): "Das ist ein tiefer Einschnitt in seine Zukunft. Eine lange Entscheidung, die er sich nicht leicht gemacht hat. Er hat im Leben schon viele richtige Entscheidungen getroffen und dies nun auch wieder. Es gibt eine Zukunft mit Ferrari. Wir werden innerhalb der Familie bleiben. Wir werden das Ende des Jahres bekannt geben."

Fernando Alonso (Titelverteidiger und Renault-Pilot): "Es ist immer schade, wenn man einen großen Champion verliert. Aber das ist ja nicht unsere Entscheidung."

Nick Heidfeld (BMW-Sauber-Pilot): "Ich werde ihn definitiv vermissen. Ich habe seine Erklärung am Fernsehen mitverfolgt. Es ist sehr ergreifend, wenn man denkt, dass diese Karriere zu Ende gehen wird."

Felipe Massa (Schumacher-Teamkollege bei Ferrari): "Für mich ist es gut. Ich bleibe noch zwei Jahre länger bei Ferrari. Auf der anderen Seite ist es auch traurig zu wissen, dass er aufhört. Er ist der vollkommenste Fahrer, den wir bislang erlebt haben. Ich bin sicher, er wird noch ein schönes Leben ohne die Formel 1 führen und das Team in irgendeiner Form begleiten."

David Coulthard (Red-Bull-Pilot): "Es ist passend, dass er seinen Rücktritt unmittelbar nach einem Sieg bekannt gegeben hat. Unabhängig davon, wie die Leute zu Michael stehen, muss man anerkennen, dass er ein großer Champion ist und nun eine Ära zu Ende geht."

Niki Lauda (Dreifacher Formel-1-Weltmeister): "Ich ziehe die Kappe vor ihm. Er hat uns jahrelang mit Bestleistungen unterhalten, und darum geht es ja im Sport. Die Inszenierung war Hollywood-reif, nur der Abschied war eines Michael Schumachers unwürdig: Wir haben kurz nach Rennende einen Zettel in die Hand gedrückt bekommen, auf dem geschrieben stand, dass er seine Karriere beenden wird."

Jackie Stewart (Dreimaliger Formel-1-Weltmeister): "Ich halte das exakt für die richtige Entscheidung. Ein glücklicher Mensch, diese Entscheidung in einem italienischen Auto mit einem Sieg in Italien zu treffen. Er wird glücklich einschlafen und er hat alles, was er braucht, um am Ende den Titel zu holen."

Joachim Löw: "Es ensteht ein großes Loch"

Franz Beckenbauer: Es ist immer schade, wenn so eine große Persönlichkeit abtritt. Nicht nur für den deutschen Sport, sondern auch den gesamten Motorsport. Er ist der erfolgreichste Fahrer aller Zeiten."

Joachim Löw (Fußball-Bundestrainer): "Michael Schumacher war die Sport-Persönlichkeit der letzten zehn Jahre. Durch seinen Rücktritt entsteht ein großes Loch."

Thomas Bach (Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes): "Damit geht eine der ganz großen Sportler-Karrieren zu Ende. Die Leistung von Michael Schumacher geht weit über die Formel 1 und den Sport hinaus. Wenn eine solche Persönlichkeit abtritt, gibt es immer Probleme bis vergleichbare Vorbilder nachrücken. Und der Sport lebt von Vorbildern."

Helmut Digel (Vizepräsident des Internationalen Leichtathletik- Verbandes und Sportwissenschaftler): "Eine kluge Entscheidung. Wenn man zu spät zurücktritt, dann beschädigt man sich selbst. Michael Schumacher tritt in einem Moment zurück, wo er immer noch absolute Weltklasse ist. Diese Art von Entscheidung kann man Athleten immer nur wünschen."

Nordrhein-Westfalens Innen- und Sportminister Ingo Wolf (FDP): "Wir sind stolz darauf, dass Michael Schumacher als größter Motorsportler aller Zeiten sein Handwerk in NRW gelernt hat. Es zeigt Größe, dass er zu einem Zeitpunkt seiner Karriere abtritt, an dem er noch an der Spitze der Welt-Elite mitfährt."

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