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Red Bull

Alonso nur langfristig

Ein mögliches Kurzzeit-Engagement des entthronten Weltmeisters Fernando Alonso beim Formel-1-Rennstall Red Bull kommt für Besitzer Dietrich Mateschitz erst gar nicht in Frage.

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Red Bull
Foto: dpa

"Wir möchten einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein drittes Jahr. Es geht um eine solide gemeinsame Aufbauzeit", sagte Mateschitz der Fachzeitschrift "Motorsport aktuell". Alonso ist
derzeit noch ohne neues Team für die kommende Saison. Von McLaren-Mercedes hatte sich der Spanier nach nur einem Jahr jüngst getrennt.

Neben Red Bull gelten aber auch Renault - mit den Franzosen wurde er 2005 und 2006 Weltmeister - und Honda als potenzielle Arbeitgeber für Alonso. Weiterhin wird aber auch damit spekuliert, dass der Pilot aus Oviedo auf ein Cockpit von 2009 an bei Ferrari hofft. Bei den Italienern stehen im kommenden Jahr weiterhin Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland und der Brasilianer Felipe Massa unter Vertrag.

Alonso-Manager Luis Garcia Abad hatte in der vergangenen Woche gesagt, dass so bald keine Entscheidung fallen werde. Möglicherweise wartet der zweimalige Champion auch das Urteil in der Spionage-Affäre um Renault ab, das der Weltrat des Internationalen Automobilverbandes FIA voraussichtlich am 6. Dezember fällen wird.

"Was ich so höre, verhandelt er bei den anderen Teams nur für ein Jahr. So ein Deal kommt mit uns nicht in Frage", meinte Mateschitz. "Da warten wir lieber noch ein Jahr und zeigen, dass wir ein Auto bauen können, das geeignet ist, für 2009 einen der besten GP-Fahrer anzulocken." Der Unternehmer wies außerdem daraufhin, dass im übrigen bei Red Bull in dem Schotten David Coulthard und dem Australier Mark Webber sowie beim Schwester-Team Toro Rosso in Sebastian Vettel und Sebastien Bourdais bereits Piloten für das nächste Jahr unter Vertrag stünden.

Dennoch glaubt Mateschitz, dass Red Bull in Zukunft für Alonso eine Option sein könnte. "Von den Teams, die Alonso momentan  zur Auswahl hat, sind wir auf jeden Fall eine Alternative mit großem Potenzial", sagte der Österreicher.

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1. Fernando Alonso
Scuderia Ferrari
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2. Felipe Massa
Scuderia Ferrari
18
3. Lewis Hamilton
McLaren Mercedes
15
4. Sebastian Vettel
Red Bull
12
5. Nico Rosberg
Mercedes GP
10
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