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Red Bull besteht auf Fahrerverträgen

„Verstappen ist unverkäuflich“

Sebastian Vettel - Max Verstappen - Formel 1 - GP England - 16. Juli 2017 Foto: sutton-images.com 53 Bilder

Drei der vier Fahrer von Red Bull haben Verträge für 2018. Trotzdem halten sich Gerüchte, Max Verstappen, Daniel Ricciardo und Carlos Sainz könnten 2018 bei anderen Teams fahren. Teamchef Christian Horner dementiert.

17.07.2017 Michael Schmidt 1 Kommentar

Red Bull investiert viel Geld in seine Fahrer. Sie werden meist von kleinen Klassen bis in die Formel 1 gefördert. Quereinsteiger wie Max Verstappen sind die Ausnahme. Drei der vier aktuellen Formel 1-Piloten von Red Bull haben mittel- bis langfristige Verträge. Max Verstappen bis Ende 2018 mit einer Option auf 2019. Daniel Ricciardo bis Ende nächsten Jahres. Carlos Sainz bis einschließlich 2019.

Carlos Sainz - Toro Rosso - Formel 1 - GP Italien - Monza - 1. September 2017 Toro-Rosso-Honda Motoren-Deal Frist läuft am Monza-Sonntag ab

Nur Daniil Kvyat hängt in der Luft. Der Russe wird bei Nachfragen immer wieder vertröstet. Weil zuerst die Zukunft von Toro Rosso geklärt werden muss. Die Gerüchte verdichten sich, Red Bulls B-Team könnte 2018 mit Honda eine Partnerschaft eingehen. Die jüngsten Ergebnisse von Kvyat machen die einst so große Hoffnung auch nicht gerade zu einer Königsfigur auf dem Fahrermarkt.

Bei Carlos Sainz hat Red Bull nach dem GP Aserbaidschan die Option auf zwei weitere Jahre gezogen. Damit bei Toro Rosso wenigstens ein Cockpit gesichert ist. Doch der Spanier will nicht bei Toro Rosso in eine Sackgasse geraten. Er fühlt sich bereit für ein Werksteam. Der Traum mit Ferrari ist ausgeträumt. Doch Sainz klopft heftig bei Renault an. Manche sehen den Spanier noch in diesem Jahr als Teamkollege von Nico Hülkenberg.

Sainz hat seinen Preis. Es gibt aber kein Angebot

Red Bull-Teamchef Christian Horner winkt ab: „Sainz ist bei uns unter Vertrag. Wir haben viel Geld in seine Karriere gesteckt. Ohne Red Bull wäre er kein Formel 1-Pilot. Damit ist er für uns nicht nur ein Fahrer, sondern auch ein Wertgegenstand.“ Mit anderen Worten: Sainz hat seinen Preis. „Fünf Jahre Ausbildung kosten.“ Die Ablösesumme wird auf mindestens acht Millionen Dollar geschätzt.

Dafür muss es zuerst einmal ein Angebot geben. Horner beteuert: „Im Moment gibt es keine Offerte für Sainz.“ Renault würde ein sofortiger Tausch mit Jolyon Palmer viel Geld kosten. Der Engländer hat nach Aussage seines Vaters einen wasserdichten Vertrag. Ein Fahrertausch käme einem Vertragsbruch gleich. Und dann gibt es da noch Robert Kubica. Der Pole hat die ersten beiden Tests in einem Lotus E20 mit Bravour bestanden. Nach dem GP Ungarn soll bei einem Test im aktuellen R.S.17 am Hungaroring die Abschlussprüfung stattfinden. Die Story ist einfach zu gut, als ihr keine Chance zu geben.

Verstappen anfällig für Versuchungen

Auch beim A-Team von Red Bull gibt es Turbulenzen. Max Verstappen haben fünf Ausfälle in zehn Rennen auf den Magen geschlagen. Das Auto ist nicht so schnell, wie es sich das Wunderkind aus Holland versprochen hat. Nach drei Rennen mit ansteigender Form, fiel Red Bull in Silverstone gegenüber Mercedes und Ferrari wieder ein Stück zurück. Ausgerechnet in Silverstone, wo man sich so große Hoffnungen gemacht hatte.

Der vierte Platz war für Verstappen ein kleiner Lichtblick nach vielen Enttäuschungen, mehr nicht. Im Training betrug der Abstand zur Spitze 1,5 Sekunden, im Rennen eine halbe Sekunde. Das ist die Realität. Verstappen ist die personifizierte Ungeduld. Er will heute Weltmeister werden und nicht erst morgen. Da wird man anfällig für Versuchungen. Und natürlich strecken Mercedes und Ferrari bereits ihre Fühler aus. Die englische Tageszeitung „Telegraph“ hat Verstappen für 2019 schon einen Ferrari-Vertrag angedichtet.

Red Bull kennt beim Thema Verstappen keinen Pardon. Ja, auch das größte Talent der Formel 1 ist ein Wertgegenstand, so Horner. „Aber sein Preis ist so hoch, dass er unverkäuflich ist.“ Auch bei Ricciardo lässt sich Horner auf nichts ein: „Er wäre 2019 frei. Wir werden bald anfangen, mit ihm über die Zukunft zu reden.“

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Berndili 1. September 2017, 21:07 Uhr
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