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Red Bull

Das Problem liegt im Training

F1 Grand Prix of Italy - Qualifying Foto: Mark Thompson 27 Bilder

Sebastian Vettel und Mark Webber starten von den Plätzen fünf und elf in den GP Italien. Die Red Bull-Piloten hoffen auf eine Steigerung im Rennen wie in Spa, doch sie wissen auch, dass der Schritt in Monza schwieriger wird. Ihnen fehlt der Topspeed.

08.09.2012 Michael Schmidt

Vor einem Jahr hat Sebastian Vettel in Monza alles in Grund und Boden gefahren. Heute ist er froh, dass er in der dritten Startreihe steht. Sebastian Vettel hat das Maximum erreicht. Mehr als die sechstschnellste Rundenzeit war mit seinem Red Bull nicht möglich. Er rückt beim Start zum GP Italien auf die fünfte Position vor, weil Paul di Resta wegen eines Getriebwechsels um fünf Startplätze zurückgestuft wird. Mehr ging nicht. Vettels Kommentar fiel kurz und knapp aus: "Wir sind nicht schnell genug auf der Geraden und nicht schnell genug in den Kurven. Da darf man von der Rundenzeit nicht mehr erwarten."

Im Training zu langsam

Der Weltmeister erwartet zwar eine Steigerung im Rennen, zweifelt aber, ob sie so groß ausfällt wie in Spa, als er vom zehnten Platz auf Rang zwei vorstürmte. "Es wird ein schwieriges Rennen. Uns fehlt ganz klar der Speed zu gewinnen. Die McLaren und Ferrari sind für uns außer Reichweite. Jeder wird versuchen, mit der gleichen Taktik über die Runden zu kommen. Also ist auch der strategische Spielraum sehr begrenzt."

Vettel rechnet mit einem harten Duell gegen die Mercedes. "Ich hoffe, dass ich schnell an Michael vorbeikomme, und dass er dann sein Auto so breit macht wie im letzten Jahr."
Mark Webber spricht das Hauptproblem der Red Bull in diesem Jahr an: "Wir sind im Training zu langsam. Das war im letzten Jahr unsere stärkste Waffe, und wir verstehen bis jetzt noch nicht, warum sich das geändert hat. Würden wir es wissen, hätten wir es schon längst abgestellt." Aus Sicht des Fahrers fühlt sich das Auto im Training und Rennen gar nicht mal soviel anders an: "Die Balance bleibt ungefähr gleich. Ich habe das Gefühl, dass wir im Vergleich zum Training um vier Zehntel zulegen, und das die anderen vier Zehntel verlieren. Macht in Summe acht Zehntel, die wir auf die anderen aufholen."

Alonso stärker als vermutet

In Valencia kämpfte sich Webber von Platz 17 auf Rang vier nach vorne. Das wird mit einem bescheidenen Topspeed von 334 km/h in Monza schwieriger sein. Die Lotus und McLaren wurden mit 342 km/h gemessen, die Ferrari und die Mercedes mit 338 km/h. "Vor mir stehen einige Herren, die eigentlich schneller sind als es das Trainingsergebnis aussehen lässt. Zum Beispiel Alonso."

Ein kleiner Unsicherheitsfaktor ist die Technik. Bei Vettel streikte im freien Training die Lichtmaschine. Wie in Valencia. "Wir wissen nicht, was zu dem Problem geführt hat", bedauerte Renault-Ingenieur Remi Taffin. "Das einzige, was wir tun können, ist ein brandneues Teil einzubauen."

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